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Klosterkirche & Schloss Doberlug

Kreuzgang im Kloster Doberlug, Foto: D. Willeke

Als Ende des 12. Jahrhunderts Zisterziensermönche bei “Dobraluh” siedelten (slawisch für "gutes, feuchtes Wiesenland") um ein Kloster zu errichten, fanden sie hier nur weite sumpfige Wälder vor. Die Mönche zogen Gräben, entwässerten die Sümpfe und legten Teiche an. Der Klosterbesitz vergrößerte sich, so dass 1431 48 Dörfer, 6 Klosterhöfe und eine Mühle den Zisterziensern unterstanden. Heute hält die Klosterkirche in Doberlug-Kirchhain die Erinnerung an die Zeit der Mönche wach.

Im 17. Jahrhundert wurde auf dem ehemaligen Klostergelände ein Renaissance-Schloss errichtet. Eine Ausstellung zur Geschichte von Stadt und Schloss kann in der Klosterkirche von Mai bis September besichtigt werden.

Kirchenführungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich:

Kirchengemeinde Doberlug, Frau Monika Anders, Tel. 035322 / 2881

3,00 € pro Perso für Einzelpersonen
2,00 € pro Person für Gruppen ab 20 Personen

Weitere Informationen unter www.schloss-doberlug.de

Nikolaikirche Bad Liebenwerda

Das beeindruckende Interieur der Nikolaikirche (zum Vergrößern anklicken)

Das Team des Besucherzentrums im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda bietet ohne Anmeldung (nach Verfügbarkeit) zu den Öffnungszeiten Führungen durch die Nikolaikirche an.

Dauer der Führung: 30 - 45 Minuten

Führungen kosten 3,00€ pro Person, für Gruppenführungen bitten wir Sie, vorab einen Termin zu vereinbaren.

Ansprechpartnerinnen: Sandra Spletzer, Ilona Ertle

Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda

Telefon: 035341/ 471594, info@naturpark-nlh.de

Fachwerkkirche & Gutspark Saathain

Foto: Archiv Naturpark

Dort wo die Große Röder in die Schwarze Elster mündet, liegt das Dorf Saathain. Bereits 1140 gab es hier einen Flussübergang und aus dieser Zeit wird auch die Burg Saathain “Castrum Saathim” erwähnt. In den letzten Kriegstagen 1945 brannte das Schloss nieder. Die ausgebrannte Ruine wurde weitgehend abgetragen und auf den Resten 1972 eine Terrasse errichtet. Ein Rosengarten liegt heute zu Füßen der Gäste, die das Terrassen-Café besuchen. Etwa 70 Rosensorten von 5000 Rosenstöcken verströmen von Juni bis August ihre Düfte. Der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Gutspark ist vor allem im Frühjahr ein beliebter Ausflugsort. Dann blühen hier auf feuchtem Untergrund tausende Buschwindröschen. Das Gut Saathain ist Veranstaltungsort von Buchlesungen, Kabaretten und Konzerten.

Die durch Begradigung der Schwarzen Elster Mitte des 19. Jahrhunderts abgetrennten Altarme wurden im Bereich des Saathainer Parks ausnahmsweise nicht zugeschüttet. Sie sorgen heute dafür, dass der alte Park auch ein Stück selten gewordener Auenlandschaft widerspiegelt.

Mehr Informationen zum Gut Saathain unter www.gut-saathain.de

Kontakt:

Förderverein Gut Saathain e.V., Am Park 5, 04932 Saathain, Tel.: 03533 / 81924, info(at)gut-saathain.de

Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

Pomologischer Garten, Foto: Archiv Naturpark

Auf drei Hektar Fläche wachsen im Pomologischen Schau- und Lehrgarten in Döllingen Obstsorten aus Urgroßmutters Zeiten. Allein Namen wie „Rotgestreifte gelbe Schafsnase“ legen Zeugnis davon ab, dass viele dieser Sorten heute aus den Gärten verschwunden sind. Insgesamt sind es über 400 Sorten der Hauptobstarten Apfel, Kirsche und Pflaume, aber auch so genanntes Beiobst wie Nüsse, Quitten oder Pfirsich.

Dem Verlust an Vielfalt entgegenzuwirken und die alten Sorten für die Nachwelt zu retten, ist das Anliegen des Pomologischen Gartens. Wert gelegt wird dabei auf die regionalen Sorten, die sich als an die örtlichen Gegebenheiten angepasst erwiesen haben und widerstandsfähig sind.

Zugleich wird im Pomologischen Garten dargestellt, wie einstmals landwirtschaftliche Flächen als „Obstäcker“ genutzt wurden. So wird sichtbar, wie früher auch im Streuobstgebiet um Döllingen, Hohenleipisch und Kraupa gewirtschaftet wurde. Und nicht zuletzt ist der Garten als ein touristischer Anlaufpunkt gedacht, der gleichzeitig für die regionalen Streuobsterzeugnisse in Bio-Qualität wirbt.

Geöffnet regulär von Mai bis September jeden letzten Sonntag im Monat von 14 -17 Uhr. Volksfeste finden im Pomologischen Garten am 1. Mai (Blütenfest) sowie am letzten Sonntag im September (Apfeltag) statt.

Mehr Information unter http://www.pomologischer-garten.de/ oder im Flyer zum Pomologischen Garten Döllingen.

Kontakt:

Kerngehäuse e. V., c/o Andrea Opitz, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda
Telefon: 035341 6150 oder Email: kerngehaeuse_eV(at)web.de

Flyer zum "Wandertipp durch die Streuobstwiesenlandschaft"

Kreismuseum Bad Liebenwerda

Puppenspiel in Bad Liebenwerda, Foto: V. Rösler

Die neue Dauerausstellung des Kreismuseums Bad Liebenwerda führt durch die Geschichte des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters des Elbe-Elster-Landes. Die Region im Südwesten des Landes Brandenburg gilt als die Wiege des sächsischen Wandermarionettentheaters am Ende des 18. bzw. zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Von hier zogen reisende Marionettenspieler mit ihren Wohn- und Packwagen vom Frühjahr bis zum Herbst von Dorf zu Dorf, um auf den Gasthofsälen mit ihren prächtig gestalteten, in barocker Tradition gehaltenen Bühnen den einfachen Mann auf dem Lande mit dem Spiel am seidenen Faden zu begeistern. Neben zahlreichen Marionetten und Dokumenten zum Leben reisender Puppenspieler, die in der Ausstellung zu sehen sind, beleuchtet die Ausstellung das Lebensumfeld jener Komödianten.

Informationen zu Öffnungszeiten, Wechselausstellungen und Preisen finden Sie unter: http://www.lkee.de/Leben-Kultur/Kultur/Kreismuseum-Bad-Liebenwerda

Kreismuseum Bad Liebenwerda
Burgplatz 2
04924 Bad Liebenwerda
Tel. 035341 12455
kreismuseumbadliebenwerda(at)lkee.de  

Bauernmuseum Lindena

Bauernmuseum Lindena, Foto: Archiv Naturpark

Einen Blick in die Vergangenheit kann man in dem bei Doberlug gelegenen Dorf Lindena erleben. In einem etwa 400 Jahre altem Gehöft wurde 1987 ein Bauernmuseum eingerichtet. Bäuerlicher Hausrat, Bauerntrachten und Arbeitsgeräte aus vergangenen Tagen, bekommt man hier zu sehen. Der über 80-jährige Arno Golz lässt bei seinen zwei- bis dreistündigen Führungen die alte Zeit wieder aufleben, egal ob es eine Schulstunde in einem Klassenraum aus dem 19. Jahrhundert mit Schulbänken und Schiefertafeln ist oder beim Klemmkuchenbacken in der alten Bauernküche.

Von noch älterer Zeit kündet die Lindenaer Kirche (1253). Im unteren Teil aus Raseneisenstein gebaut, zeugt sie vom Schaffen der Zisterziensermönche, die den gut zu bearbeitenden Stein im nahegelegenen Eisenbruch (heute Hammerteich) gewannen. In luftiger Höhe auf der Kirchturmspitze kann der Storch in wenigen Jahren sein 300-jähriges Jubiläum feiern, da der Niststandort bereits seit 1726 besetzt ist.

In unmittelbarer Nachbarschaft werden per Hand Gläser, Karaffen, Kelche und vieles mehr bearbeitet und auf Bestellung nach den jeweiligen Wünschen verziert.

Eintritt und Führung im Museum nur nach Anfrage.

Kontakt:

Bauernmuseum Lindena
Dorfstraße 19
03253 Lindena
E-Mail: amt@elsterland.de
Web: www.elsterland.de
Tel. 035326 98110

Weißgerbermuseum Doberlug-Kirchhain

Weißgerbermuseum, Foto: Archiv Naturpark

Das Museum mit seiner vor wenigen Jahren neu konzipierten Ausstellung befindet sich in einem restaurierten Gerbereigebäude. Das Gebäude wurde 1788 als Weißgerberei erbaut. Es erinnert an das vorindustrielle Herstellen von Leder. Die Produktion lief bis 1788, seit 1963 ist es das einzige Weißgerbermuseum Deutschlands. Die ständige Ausstellung zeigt heute eine technische Schauanlage des Weißgerberhandwerks um 1900 und beschäftigt sich mit vielen Aspekten der allgemeinen und regionalen Entwicklung des Gerberhandwerks und der Lederindustrie.

Neben einer Sammlung von Ledern und Fellen aus aller Welt (z.B. von Maus, Elefant, Affe, Krokodil u.a.) sind eine Schusterwerkstatt und Gesellenstube aus dem 19. Jahrhundert, eine Sammlung kostbaren Zunftgeschirrs sowie eine aktuelle Sonderausstellung zu sehen.

Mehr Informationen zu Preisen, Öffnungszeiten und Sonderausstellungen finden Sie unter: http://www.weissgerbermuseum.de/

Kontakt

Weißgerbermuseum, Potsdamer Str. 18, 03253 Doberlug-Kirchhain
Tel: 0 35 32 2/22 93, Fax: 0 35 32 2/ 22 71, Email: weissgerbermuseum(at)doberlug-kirchhain.de

Elster-Natoureum Maasdorf

Elster-Natoureum in Maasdorf, Foto: Archiv Naturpark

Natur beobachten, Natur erleben, von der Natur lernen - das gibt es  im Elster-Natoureum Maasdorf. Eine Ausstellung zur Natur der Region, insbesondere mit Inhalten zum Lebensraum Schwarze Elster lädt Besucher ein, diese Region näher zu erkunden. Zahlreiche  Präparate, Nachbildungen, Modelle, Dioramen und Videofilme informieren über die Elbe-Elster-Region. Mit einer Modelleisenbahn kann das Gebiet in Miniaturform samt seiner Sehenswürdigkeiten bereist werden.

Die Kleine Elster war es, die Maasdorf einst den Beinamen “Flussdorf” einbrachte. Heute ist sie die Grundlage für eine Menge Projekte, die von den Maasdorfern umgesetzt wurden. Ob es die Badstube an dem Flüsschen ist, wo man entspannen oder Grillpartys veranstalten kann, die Sohlgleite, die den Fischen den Aufstieg im Gewässer erleichtert oder die Renaturierung eines alten Elsterarmes zur Schaffung von Lebensraum für die heimische Tierwelt.

Mehr Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen und Veranstaltungen unter http://www.bad-liebenwerda.de/sites/freizeit-u-sport/elster_natoureum.htm

Kontakt:

Elster-Natoureum Maasdorf, Liebenwerdaer Str. 2, 04924 Maasdorf

Tel.: 035341 / 49736, Email: Elsternatoureum(at)bad-liebenwerda.de

Miniaturenpark Elsterwerda

Miniaturenpark bei Nacht, Foto: V. Rösler

Klein aber fein sieht es dort aus, wo sich etwa 50 Türme, Schlösser, Mühlen und Bahnhöfe in Miniformat auf etwa 30.000 Quadratmetern im Miniaturenpark Elsterwerda präsentieren.  Auch der Berzitturm von Kahla, die Postmeilensäule von Elsterwerda und der Grenzsteinwanderweg sind im Kleinen zu sehen.

Die künstlich angelegten Wasserläufe im Miniaturenpark symbolisieren Elbe und Schwarze Elster. Ferngesteuerte Modellschiffe können von Besuchern selbständig navigiert werden. Die Nachbildungen der historischen Bahnhöfe Elsterwerda und Elsterwerda-Biehla werden mit einer 300 Meter langen Garteneisenbahn verbunden. 

Unmittelbar neben dem Kleinen gibt´s in groß die Elsterwerdaer Bockwindmühle. Sie wird von etwa 750 dort wachsenden Rosensorten umrahmt. Und dann gibt es da noch einen Naschobstgarten, einen Bonsaipark, eine Hochmooranlage sowie das Wandelgartenlabyrinth.

Mehr Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen und Aktionen unter http://www.erlebnis-miniaturenpark.de/

Kontakt:

Erlebnis- und Miniaturenpark Elsterwerda gGmbH, Furtbrückwiese 1, 04910 Elsterwerda

Tel. 03533 48 77 97, Email: miniaturenpark.elsterwerda(at)googlemail.com

Atelierhof Werenzhain

Dieses ehemalige Lehn-Schankgut ist ein Vierseitenhof, dessen Anlage in die Klosterzeit der Zisterzienser zurückreicht. Der Künstlerinnenhof wurde im Jahr 1996 von Ursula Birther aufgebaut. Heute wird er als Künstlerinnenprojekt genutzt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Atelierhofes.

Kontakt: Atelierhof Werenzhain, Werenzhainer Hauptstr. 76, 03253 Doberlug-Kirchhain / OT Werenzhain Telefon: 035322 - 32797 E-mail: atelierhof-werenzhain(at)gmx.de 

Hans-Nadler-Galerie in Elsterwerda

Das Gebäude der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ steht unter Denkmalschutz und ist eines der ältesten Gebäude der südbrandenburgischen Stadt Elsterwerda im Landkreis Elbe-Elster. Es finden Ausstellungen mit regionalen Künstlern und weitere kulturelle Veranstaltungen statt. Das Schaffen des 1879 in Elsterwerda geboreren Malers Hans Nadler würdigt eine Dauerausstellung im Obergeschoss. 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Nadler Galerie.

Kontakt: Kleine Galerie "Hans Nadler", Hauptstraße 29, 04910 Elsterwerda, Tel. 0160 935 856 93