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Blühende Heide auf eigene Faust entdecken

Heidelandschaft im NSG Forsthaus Prösa, Foto: Archiv Naturpark

Zu Fuß, per Rad oder mit dem Kremser die lila Pracht genießen

Bald blüht sie wieder in den schönsten Purpur-Tönen im Naturpark: Calluna vulgaris - die Besenheide. Über 300 Hektar der Offenflächen im Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa sind mit Besenheide und weiten Silbergrasfluren bewachsen. Ab August macht der malerische Heideteppich dieses Naturschutzgebiet zu einem besonders attraktiven Ausflugsziel. Zu Fuß, mit dem Rad oder per Kremser lässt sich die Heide auf eigene Faust erkunden.

Mit dem Rad oder zu Fuß in die Heide

Der lila-farbene Heideteppich kann im Naturpark auf zwei Offenflächen bestaunt werden. Blühende Heide gibt es zum einen auf dem ehemaligen Taktikgelände nördlich von Kraupa und Hohenleipisch zu sehen. Dieses ca. 10km2 große Gebiet ist für die Begehung freigegeben, jedoch nur auf den Wegen. Der nächstgelegene Waldparkplatz befindet sich in Kraupa, von dort sind es etwa 20 Minuten zu Fuß oder weniger als 10 Minuten mit dem Rad.

Wanderer im NSG Forsthaus Prösa, Foto: Archiv Naturpark

Eine weitere ca. 8 km2 große Heidefläche verläuft entlang der Birkenallee auf dem ehemaligen Schießplatz im Norden des NSG Forsthaus Prösa. Fahrzeuge können auf dem ausgewiesenen Waldparkplatz in Friedersdorf abgestellt werden. Von dort sind es zu Fuß ca. 30 Minuten bis zur Heidefläche oder ca. 15 Minuten mit dem Rad. Die Fläche selbst ist aufgrund der vorherigen Nutzung als militärisches Übungsgelände nicht begehbar. Ein sehr schöner Blick in die Heidelandschaft mit Besenheide, Silbergrasfluren, jungen Birken und Kiefern erschließt sich jedoch von der parallel zur Heidefläche verlaufenden Birkenallee. Mehr Informationen zum NSG Forsthaus Prösa finden Sie im Flyer „junge Heide, alte Eichen“ zum Herunterladen.

Heideerlebnis mit dem Kremser

Für diejenigen, die weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad die Heide erkunden wollen, gibt es natürlich auch die Möglichkeit die Heide auf einer Kremsertour zu erleben. Fahrten in die Heide starten in der Regel von Kraupa, Theisa oder Dobra aus. Mehr Informationen mit Anbieterkontaktdaten gibt es im Flyer "Unterwegs mit dem Kremser". (FV)

Veranstaltungen & Angebote zur Heideblüte

Radfahrer in der Heide, Foto: Archiv Naturpark/V. Rösler

Heidetag, Touren & Heidelammwochen feiern den lila Blütenteppich

Viele Angebote in der Region feiern die Heideblüte und laden zum Mitmachen, Lernen und Staunen in die purpurne Pracht. Der Heidetag der Lobenburger in Hohenleipisch sowie geführte Wander- und Radtouren der Naturwacht und des Besucherzentrums im Naturparkhaus führen auf Exkursion zur blühenden calluna vulgaris (Besenheide) in das NSG Forsthaus Prösa. In ausgewählten Gaststätten der Regionalen Speisekarte wird außerdem ab 16. August wieder Heidelamm als kulinarische Ergänzung serviert.

Geführte Radtour "Heidekraut & Eichenwald" am 31. August 2013

Die nächste Naturpark-Radtour lädt am Samstag, 31. August 2013 von 14 Uhr bis 18 Uhr dazu ein, die blühende Heidelandschaft im Naturpark zu erkunden. Sandra Spletzer vom Team des Besucherzentrums im Naturparkhaus führt die Tour durch das NSG Forsthaus Prösa. Startpunkt ist das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda, ein Verpflegungsstopp mit Heidepicknick auf der Route ist geplant. Tickets kosten 7€ (inkl. Heidepicknick), und sind nur im Vorverkauf bis einschließlich 29. August 2013 erhältlich. Vorverkaufsstellen sind das Besucherzentrum im Naturparkhaus sowie das Haus des Gastes in Bad Liebenwerda. Für Rückfragen steht das Team des Besucherzentrums unter 035341 471594 gern zur Verfügung.

RangerTouren in die Heide

Mit den Rangern der Naturwacht geht es am Samstag, 24. August 2013  wieder ins HEIDE-Kraut. Unsere Heide im FFH-Gebiet „Forsthaus Prösa“ soll der Lüneburger Heide in nichts nachstehen, sagt man. Überzeugen sie sich auf der 13 km langen Tour selbst. Bei dieser Ranger-Wanderung lernen sie die Flora und Fauna im Gebiet kennen. (24. August 2013, 14.00 Uhr am Waldparkplatz in der Berliner Straße in Hohenleipisch, Anmeldung bis 20. August unter 035341 10192 oder heidelandschaft(at)naturwacht.de).

Am Samstag, den 7. September um 10.00 Uhr bietet die Naturwacht eine zusätzliche, buchbare RangerErlebnisTour vom Bahnhof Elsterwerda in die Heide an, es geht zum „Schnucken gucken“. Lassen sie sich von den Rangern für einen Tag in eine andere Welt entführen. Was wäre die Heide ohne die Heidschnucken? Hier im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gibt es zwar erst seit 1995 eine Heidschnuckenherde, aber ohne sie wäre ein Ausflug in die blühende Heide kein solches Erlebnis. Ohne ihren Hunger nach den grünen Trieben der Heide, würde diese überaltern und sehr schnell wäre Wald an der Stelle von Offenland. Für die Bienen gäbe es keine Heideblüte und damit keine Heidehonig und weitere Produkte, wie Heidebier und Heidebrot, sind undenkbar.

Natürlich darf bei so einer Exkursion ein Besuch des Schäfers beim Hüten seiner Heidschnuckenherde nicht fehlen. Eine Mittagsrast wird im „Parkschlößchen“ in Maasdorf eingelegt und wer möchte kann einen leckeren Schnuckenbraten probieren. (7. September 2013, 10.00 Uhr – 16.00 Uhr, Bahnhof Elsterwerda, Anmeldung für die RangerErlebnisTour bis 3. September erforderlich, Teilnehmerzahl ist begrenzt, Kosten für die Tour incl. Fahrt  je Erwachsener 15,00€,  je Kind 5,00€, zuzüglich Mittag, Anmeldung unter 035341 10192 oder heidelandschaft(at)naturwacht.de).

Am 24./25. August 2013 lädt der Hohenleipischer Verein "Die Lobenburger - Verein für Heimat und Historie" wieder zum Heidetag und dem Lobenburgfest nach Hohenleipisch ein. Wie in vergangenen Jahren auch, stehen Bewegung für Jedermann- ob zu Fuß, per Kremser oder mit dem Fahrrad - auf dem Programm. Viele der Strecken führen in das NSG Forsthaus Prösa zur blühenden Heide. Ein buntes Unterhaltungsprogramm rundet die sportlichen Aktivitäten ab.

Heidschnuckenherde, Foto: Archiv Naturpark

Niederlausitzer Heidelammwochen vom 16. August - 29. September 2013

Vom 16. August – 29. September 2012 pünktlich zur Heideblüte setzen die Gaststätten der Region verstärkt auf das Niederlausitzer Heidelamm. Die hier aufgeführten Gastronomen laden ein, zu probieren, welche verschiedenen köstlichen Gerichte aus diesem besonders gesunden und hochwertigen Fleisch zubereitet werden können. Ein Heidelammgericht bildet die perfekte kulinarische Ergänzung zu einem Ausflug in die violett erblühte Landschaft.

Störungsjahr bei den Weißstörchen

Weißstörche in Wildgrube, Foto: Naturwacht/T. Gärtner

Weniger Nachwuchs als im Vorjahr

Das Storchenjahr war 2013 gut angelaufen. Alle Horste des Vorjahres waren bis zum 15. April besetzt und noch vier weitere in Maasdorf am NaTOUReum, Beutersitz, Hohenleipisch und auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda. Die Ankunft war im Durchschnitt 6 Tage später, was für eine erfolgreiche Brut aber eigentlich noch ausreichend ist. Zu Brutbeginn kommt es oft zu Horstkämpfen, so geschehen dieses Jahr auf dem Bieligkhof und auf dem Druckereischornstein in Bad Liebenwerda. Hier griffen gleich 11 Fremdstörche das Brutpaar an. Sie konnten das Nest jedoch erfolgreich verteidigen.

Ringstörche konnten in Haida und Hohenleipisch abgelesen werden. Der Haidaer Storch ist seinem Nest treu geblieben, er wurde bereits im vergangenen Jahr dort gesichtet. Dieser Storch ist 7 Jahre alt und wurde in Wülknitz (Sachsen) beringt. Der Storch in Hohenleipisch ist auch 7 Jahre alt und schlüpfte in Gerstungen (Thüringen).

3 Jungstörche am Bieligkhof, Foto: Naturwacht/P. Wießner

Drei Jungstörche auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda sind in diesem Jahr eine Ausnahme. Im vergangenen Jahr gab es im Naturpark 23 Brutpaare. In diesem Jahr werden es wohl 27 Paare sein. 2012 hatten 15 Paare Jungtiere, es waren 33 an der Zahl. Die Zahl der Brutpaare mit Jungen steht in diesem Jahr noch nicht fest, wird voraussichtlich jedoch aber viel geringer sein.

Viele sind dem Dauerregen am 25. und 26. Juni bei Nachttemperaturen von 8 – 10°C zum Opfer gefallen. Die schon ziemlich großen Jungstörche konnten von den Eltern nicht ausreichend gewärmt werden und sind verklammt, das heißt an Unterkühlung verendet. Dies betraf jeweils drei Junge in Zobersdorf, Möglenz und Beiersdorf. Auch in Prieschka und Haida waren schon Jungstörche im Nest, die diesen Kälteeinbruch nicht überlebt haben. Die drei Jungstörche auf dem Bieligkhof haben die Schlechtwetterperiode überstanden. Jetzt kann man nur hoffen, dass sie auch die ersten Flugversuche gut absolvieren. Übrigens wurde der Betonmast auf dem Bieligkhof bereits vor 18 Jahren gesetzt und nachdem nun noch ein Weidenkorb aus Polen (dort gibt es ja bekanntlich noch viel mehr Störche) drauf kam, hat sich ein Storchenpaar angesiedelt. Auch Theisa hat jetzt ein Storchennest. Ein Anwohner stellte seine Wiese zur Verfügung, envia setzte den Mast und die Untere Naturschutzbehörde finanzierte die Nistunterlage. Allerdings war der Standort in diesem Jahr noch nicht besetzt.

Bisher hat man außer den bereits genannten in Gorden zwei und in Lausitz, Kahla und Bad Liebenwerda auf dem Druckereischornstein jeweils einen Jungvogel registriert. Weitere Erfassungen folgen noch. (NW)

Naturparkgemeinde 2013 Gorden-Staupitz stellt sich vor

Weidendom in Staupitz, Foto: Marén Zankl

Ein Gastbeitrag von Marén Zankl/ Bürgergruppe Heideleben

Wer hätte das gedacht, dass Gorden-Staupitz als „Naturparkgemeinde 2013“ ausgezeichnet wird?

Die Freude auf unserer Seite war sehr groß, gerade weil einige die Annahme vertraten, dass unsere Gemeinde „nichts vorzuweisen habe“. Bereits im letzten Jahr war die Erarbeitung einer Präsentation im Gespräch. Gestärkt durch das Engagement der 2012 neu gegründeten Bürgergruppe Heideleben war es nunmehr möglich, den bestehenden und etablierten Aktivitäten im Dörferleben etwas Neues und Frisches an die Seite zu stellen.

Welche Gemeinde hat schon ein „Lebendes Dorfhaus“, welches von 50 Bürger/innen im Alter von 3 – 85 Jahren in nur 8 Tagen errichtet wurde? Gestärkt durch diese Gemeinschaftsaktion griffen die Menschen aus beiden Ortsteilen im letzten Herbst erstmalig gemeinsam zu den Spaten! Die Pflanzaktion kam in beiden Dörfern gut an. Das gab uns letztendlich die Bestätigung, auch die Sache mit der Bewerbung gemeinsam anzupacken. Entstanden ist ein mehrseitiges Porträt vom Leben in unserer Gemeinde.

Einmal von diesem Fieber gepackt bekamen wir Lust darauf, auch noch die eine oder andere Dorfgeschichte „festzuhalten“, die von den Erlebnissen und Begebenheiten der Menschen in den Dörfern erzählt. Vielleicht lässt sich mit dieser Idee noch etwas anfangen – immerhin gilt es jetzt, das Naturparkfest 2014 mit Inhalten zu füllen. Das bleibt selbst für uns spannend.

Noch im Juli treffen sich sämtliche Akteure und Vereine (das gab es bisher in dieser Form noch nicht), um einen gemeinsamen Plan für das Fest in die Wege zu leiten. Soviel sei schon versprochen - es soll etwas Besonderes werden. Übrigens kann man dem „Lebenden Dorfhaus“ schon früher einen Besuch abstatten. Eine besondere Gelegenheit dazu bietet sich am Freitag, den 16. August. Dann wartet die Theaterloge Luckau mit Fantasie & Theater & Musik für die ganze Familie auf. Das Stück „Alice – die Rückkehr ins Wunderland“ ist eine Eigenproduktion, die explizit für die Aufführung unter der formenschönen Lebendbaukonstruktion entwickelt wurde.

Weitere Informationen/ Kontaktmöglichkeiten unter www.heideleben.de

Natur erleben mit den Rangern

Kirche in Friedersdorf, Foto: D. Willeke

RangerTouren im Sommer

Der Sommer hat uns fest im Griff und jeder ist auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen oder einer Erfrischung. Die Naturwacht hat für den Juli eine RangerErlebnisTour zu den Zeugnissen der Zisterzienster-Mönche zusammengestellt. Am Samstag, den 27. Juli 2013,  geht es auf eine Ganztagsexkursion mit dem Kleinbus mit kurzen Wanderungen. Gestartet wird gegen 10.00 Uhr. Die erste Begegnung mit den „Mönchen“ findet gleich am Kloster in Doberlug-Kichhain statt. Von hier aus geht es auch gleich zu einer kleinen Wanderung durch den angenehm kühlen Buchwald. Ein Besuch des Hammerteichs, einem der ältesten Teiche der Niederlausitz, und der Fischereiwirtschaft gehört selbstverständlich auch zum Programm. Weiter geht es auf den Spuren der „rostigen Steine“ zu den Kirchen in Lindena und Friedersdorf. Viel Interessantes gibt es zu jeder einzelnen dieser Kirchen zu erfahren, aber es soll doch bloß bei einem kurzen Stopp bleiben. Wollen wir uns doch weiteren Spuren widmen. Nach so langer Fahrt ist es wieder mal Zeit sich die Füße zu vertreten. Auf einer weiteren kleinen Wanderung erreichen wir den Steinbruch in Fischwasser. Hier erwartet uns ein kleines Picknick mit regionalen Produkten zusammengestellt vom Naturparkhaus. Nach einem weiteren Stopp in Lugau werden wir am Nachmittag in Doberlug-Kirchhain zurück sein, wo ein leckeres Eis oder die kühle Klosterkirche auf die Teilnehmer der RangerErlebnisTour warten. (27. Juli 2013, 10.00 Uhr, am Bahnhof Doberlug-Kirchhain, Anmeldung für die RangerErlebnisTour bis 25. Juli erforderlich, Teilnehmerzahl ist begrenzt, Kosten für die Tour incl. Fahrt  je Erwachsener 15,00€,  je Kind 5,00€, zuzüglich 4,00€ für Picknick, nicht enthalten Kosten für Fischimbiss.)

Rostige Wände, Foto: Naturwacht/T. Gärtner

Am Samstag, den 17. August beteiligen wir uns an der 5. Brandenburger Naturwacht-Nacht. Mit der Taschenlampe in der Hand und gespitzten Ohren geht es durch den dunklen Wald immer auf der Suche nach dem scheuen „Nachtschwärmern“. Besonders für Kinder dürfte diese Taschenlampenexkursion ein Erlebnis werden. Mit Geschichten am Lagerfeuer (nicht bei Waldbrandstufe) endet diese langer Nacht der Töne. (17. August 2013, 21.00 – 20.00 Uhr, an der Felsenbühne in Rothstein, Anmeldung bis 13. August) (NW).

Islandpferdeparade am 26. Juli im Naturpark zu Gast

Stafettenritt der Isländer, Foto: Michaela Haacke

Naturpark heißt Stafettenritt am Bad Liebenwerdaer Markt willkommen

Alle zwei Jahre werden die Weltmeisterschaften für Islandpferde ausgetragen. In diesem Jahr ist der Austragungsort Berlin. Wie beim Olympischen Feuer wird die Weltmeisterschaft symbolisch vom Austragungsort der letzten Weltmeisterschaft zum aktuellen „gebracht“ – und zwar zu Pferd!

Auf einem Stafettenritt werden dazu ganze 3.000 Kilometer auf dem Rücken von insgesamt 350 Pferden in Richtung Berlin zurück gelegt. Die Gesamtstrecke teilt sich auf in drei Zubringer-Routen in Richtung Berlin: Die Nordroute startet in Dänemark und die Westroute in den Niederlanden.

Die Südroute führt von Österreich aus durch Bayern, Tschechien, Sachsen und Brandenburg nach Berlin. Der 38-tägige Ritt begann am 26. Juni 2013 in Tittmoning, nur 5 Kilometer von St. Radegund entfernt – dem Austragungsort der letzten Islandpferde-Weltmeisterschaft in Österreich (2011).

Fast 400 Islandpferdereiter werden dann als Abschluss des WM-Stafettenritts am 4. August gemeinsam durch das Brandenburger Tor reiten, um dann vor tausenden Gästen aus aller Welt in das WM-Stadion einzuziehen. Während eine Anzahl Reiter die Stafette über hunderte Kilometer begleiten, legen andere "nur" einige Kilometer mit der Stafette zurück. Ein ganz harter Kern reitet jedoch die gesamte Strecke.

Stafettenritt der Isländer, Foto: Michaela Haacke

Am Freitag, 26. Juli 2013 wird die Stafette der Südroute im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft erwartet. Die Etappe führt an diesem Tag von Oschätzchen über Bad Liebenwerda nach Dobra. In der Kurstadt Bad Liebenwerda erfolgt die offizielle Übergabe der Stafette von Sachsen nach Brandenburg. Dazu werden um 15 Uhr der Naturpark und die Stadt Bad Liebenwerda auf dem Marktplatz die Reiter empfangen. Der Wanderreitverein Südbrandenburg e.V. unterstützt die Weitgereisten nicht nur beim offiziellen Empfang, sondern begleitet den Trupp auch auf attraktiven Wegen weiter durch den Naturpark.

Folgende Grußworte von Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und Schirmherr des Stafettenrittes, begleiten die Reiter auf ihrem weiteren Ritt durch Brandenburg: „… Ich bin mir sicher, dass Sie auf Ihrem Ritt viele Eindrücke über die reizvolle Natur des Pferdelandes Brandenburg sammeln werden. Unsere unverbaute Landschaft, mit all ihren pferdefreundlichen Trab-, Tölt- und Galoppstrecken durch Wald und Flur werden Ihnen Gelegenheit geben zur Muße und zum Kräfte sammeln im Kreise von gleichgesinnten Menschen und natürlich Ihren treuen Freizeitkameraden, den Islandpferden.“

Weitere Informationen zum Stafettenritt gibt es unter http://islandpferde-nach-berlin.jimdo.com/tag-13/ (NPV)

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Naturpark ab Sep 2013

Jasmin Gerlach - im Moment FÖJ - beim Kartieren im NSG Seewald, Foto: Archiv Naturpark

Junge Naturinteressierte zwischen 16 und 26 Jahren können sich bis Ende Juli bewerben

Ab September 2013 besteht wieder die Möglichkeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu absolvieren. Junge Naturinteressierte zwischen 16 und 26 Jahren können sich noch bis Ende Juli 2013 bewerben.

Das Angebot richtet sich sowohl an diejenigen, die vor einem bereits geplanten Studium noch praktische Erfahrungen sammeln wollen, als auch an alljene, die sich noch nicht sicher sind, in welche Richtung die berufliche Entwicklung gehen soll. Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet ein vielfältiges Tätigkeitsfeld, eigene Ideen und Projekte sind ausdrücklich willkommen und werden tatkräftig unterstützt. Hier alle Fakten zum FÖJ im Überblick:

Wann? ab 1. September 2013
Wo? Arbeitsort ist prinzipiell das Naturparkhaus Bad Liebenwerda, Arbeiten finden aber auch draußen statt.
Wer? Interessierte zwischen 16 - 26 Jahren
Wie lange? 12 bis maximal 18 Monate
Und was mache ich da? Vielfältig: Besucherbetreuung und Umweltbildung mit Erwachsenen/ Kindern, eigene Projekte (GeoCaches, Radtouren erstellen etc.), Veranstaltungen, Naturparkarbeit draußen im Gelände & v. mehr
Wieviel? Taschengeld 305 €/Monat + kostenfreie Seminare, Arbeitszeit 40 Stunden pro Woche, 26 Tage Urlaub im Jahr
Mit wem? Freundliches, kleines Team mit kollegialem Arbeitsklima; Viel Raum für eigene Ideen in Abstimmung mit eigenen Interessen und beruflichen Plänen.

Für weitere Fragen zum FÖJ steht Ihnen Sandra Spletzer vom Besucherzentrum im Naturparkhaus gern zur Verfügung. Telefon: 035341 / 47 15 94, Email: info(at)naturpark-nlh.de. Bewerbungen bis 31. Juli 2013 bevorzugt per Email, alternativ per Post an Besucherzentrum, Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda. (FV)

Naturparkgeschichten bei Kaffee & Kuchen am 27. Juli

NSG Buchwald, Foto: Archiv Naturpark/J. Barig

Unterhaltsames rund um "Bäume und ihre Geschichten" im Naturparkhaus

Am Samstag, 27. Juli 2013 wird um 15 Uhr die Veranstaltungsreihe "Naturparkgeschichten" fortgesetzt.

Bei Kaffee und saisonalem Kuchen werden Anekdoten, Erzählungen und Bilder miteinander verknüpft. An diesem Nachmittag dreht sich alles um „Bäume und Ihre Geschichten“: die weiten, unzerteilten Waldgebiete sind eines der Kerncharakteristika des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, und an diesem Nachmittag wird Wissenswertes und Unterhaltsames rund um Traubeneiche, Kiefer, Buche & Co. vermittelt. Abgerundet wird das Ganze mit tollen Impressionen des Berliner Fotografen Joachim Barig von Bäumen im Naturpark. Die Kosten betragen 5€ pro Teilnehmer (inkl. Kaffee + 1 Stück Kuchen), eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Für Rückfragen steht das Besucherzentrum unter Email info(at)naturpark-nlh.de oder Telefon 035341 471594 zur Verfügung. (FV)

Sommeraktion des Naturparks lockt ans Wasser

Kleine Elster bei Maasdorf, Foto: D. Willeke

Einsendeschluss ist der 1. September 2013

Im Sommer lockt es viele Menschen ans Wasser. Zeit das „kühle Nass“ näher unter die Lupe zu nehmen. Unter dem Motto „Wasser-Detektive“ startet die erste gemeinsame Sommeraktion der Volksbank Elsterland e.G. und des Naturparkhauses Bad Liebenwerda. Als Wasser – Detektiv gilt es die Gewässer der Region unter die Lupe zu nehmen. Ob Fluss, See oder Weiher, der Lebensraum Wasser bietet viele Möglichkeiten zum selbstständigen Forschen und hautnahen Erleben.

Als Wasser-Detektiv ist viel Forschergeist gefragt. So könnt ihr auf einer Bootstour den Tieren und Pflanzen am oder im Wasser nachspüren oder die Wasserqualität eines Gewässers untersuchen. Oder ihr folgt den Spuren der Lebensadern der Region und erforscht den Lauf unserer Flüsse von der Quelle bis zur Mündung. Vielleicht habt ihr Lust eure Kreativität als Wasser – Detektiv unter Beweis zustellen und uns Geschichten, Gedichte oder Theaterstücke rund um das Thema Wasser zu schreiben. Auch über Bilder oder Basteleien freuen wir uns.

Sammelt eure Ergebnisse in einer Mappe und sendet diese an unsere Adresse, tolle Preise stehen zur Auswahl: Besucherzentrum im Naturparkhaus, Kennwort: Sommeraktion, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda. Einsendeschluss ist am 01. September 2013. (FV)