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Initiatoren und Kooperationspartner

Foto: Siegfried Klaus

Das Pilotprojekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns wurde 2011 als gemeinsames Vorhaben des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, des Bundesbetrieb Forst Lausitz, des Landesbetrieb Forst Brandenburg, der Deutschen Stiftung Umwelt, des Privatforstbetrieb Freytag Hanseforst KG, sowie der schwedischen Bezirksregierung Västerbotten und der Swedish Association for Hunting and Wildlife Management begonnen. Träger des Projektes ist der Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft.

 

Ermöglicht wird das Vorhaben durch die Bereitstellung von Fördermitteln aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds des Landes Brandenburg.

 

Das Wiederansiedlungsvorhaben wird unterstützt durch die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster“, die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg zusammen mit der GlücksSpirale.

 

Projektträger

Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V.

Der Förderverein unterstützt alle Maßnahmen, die dem Aufbau und der Entwicklung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft dienen. So fördert er u.a. Vorhaben zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Landschaft. Er engagiert sich für die Sicherung von schützenswerten Gebieten, Landschaftsbestand-teilen sowie Natur- und Baudenkmälern. Zu seinem Aufgabenbereich zählt auch die Aufklärung der Öffentlichkeit über Natur- und Artenschutz sowie Umwelt-, Landschafts- und Brauch-tumspflege in der Region. Ein weiteres Ziel des Fördervereins ist die Stärkung von Wirtschaftskreisläufen, u.a. durch die Schaffung von regionalen naturverträglichen Tourismusangeboten.

Projektpartner

Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Die Niederlausitzer Heidelandschaft ist der am südlichsten gelegene Naturpark in Brandenburg. An der Grenze zu Sachsen befindet sich das etwa 480 km2 große Gebiet. Es liegt rund 70 Kilometer von Dresden und Cottbus sowie 100 Kilometer von Berlin und Leipzig entfernt. Mit Braunkohletagebauen in der Nachbarschaft und einem ehemals militärisch genutzten Platz im Kern erregt der Naturpark besondere Aufmerksamkeit. Er überrascht mit seinen verschiedenartigen naturnahen Landschaften und zeigt spannungsreiche Hinterlassenschaften jahrzehntelangen menschlichen Wirkens.

Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken ist nach dem eiszeitlichen Höhenrücken benannt und hat eine Größe von 580 km². Der Park liegt westlich vom Spreewald in der Niederlausitz. Östlich wird er ungefähr auf einer Linie der Städte Luckau und Calau begrenzt, nördlich durch den Flusslauf der Dahme, westlich erstreckt er sich bis kurz vor die Stadt Dahme und nach Süden bis Sonnewalde kurz vor Finsterwalde. Bekanntere Orte im Naturpark sind Luckau und Fürstlich Drehna. Den bewaldeten Höhen des Landrückens sind sumpfige Niederungen vorgelagert. Dazwischen liegen zahlreiche, meist kleine Dörfer, umgeben von Äckern und Wiesen. Der Naturpark besitzt eines der größten kaum zerschnittenen Waldgebiete im südlichen Brandenburg. Bekannt ist der Naturpark vor allem durch seine Bergbaufolgelandschaften, in denen sich bemerkenswerte, seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt haben.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ist eine der größten Stiftungen in Europa. Sie fördert innovative, beispielhafte Projekte zum Umweltschutz. Seit der Aufnahme der Stiftungsarbeit im Jahr 1991 hat sie über 7.900 Projekte mit rund 1,4 Mrd. Euro Fördervolumen unterstützt. Gleichzeitig konnte das Stiftungskapital, das bei Gründung der DBU 1,28 Mrd. Euro betrug, auf 1,9 Mrd. Euro vermehrt werden. Die Stiftung fördert Projekte aus den Bereichen Umwelttechnik, Umweltforschung/ Naturschutz und Umweltkommunikation. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ist der größte Flächeneigentümer im Bereich der Liebenwerdaer Heide. Betreut, bewirtschaftet und verwaltet werden die Flächen vom Bundesforstbetrieb Lausitz.

Bundesforstbetrieb Lausitz

Der Bundesforstbetrieb Lausitz gehört zur Bundesanstalt für Imobilienaufgaben. Im Auftrag der DBU betreut, bewirtschaftet und verwaltet er die entsprechenden Waldflächen im Bereich des Projektgebietes Liebenwerdaer Heide.

Landesbetrieb Forst Brandenburg

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet nachhaltig und auf ökologischer Grundlage sowie nach betriebs-wirtschaftlichen Grundsätzen unter Wahrung der besonderen Gemeinwohlverpflichtungen eine Landeswaldfläche von  270.000 ha. Er ist Dienstleister (Beratungs- und Bewilligungsstelle für Maßnahmen zur Waldbewirtschaftung) und verantwortlich für die Ausübung der Jagd, den Schutz der Waldfunktion, die Ausbildung und Qualifizierung von Forstwirten sowie die Durchführung einer waldbezogenen Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Schwedische Bezirksregierung Västerbotten

Die schwedische Bezirksregierung Västerbotten ist ein wichtiger Kooperationspartner, da sie die Auerhühner für das Wiederansiedlungsvorhaben in der Niederlausitz kostenlos zur Verfügung stellt.  Die Provinz Västerbotten liegt in Nordschweden und besteht aus der Landschaft Västerbotten, dem südlichen Teil Lapplands und dem nordöstlichen Teil von Ångermanland.

Swedish Association for Hunting and Wildlife Management

Etwa die Hälfte der schwedischen Landesfläche ist Staatseigentum oder gehört großen Firmen. Das Jagdrecht auf diesen Flächen wird von Einzelpersonen oder von Jagdgesellschaften ausgeübt. Die Swedish Association of Hunting and Wildlife Management hat sich bereits in den vergangenen Jahren an schwedischen Forschungsprojekten zum Auerhuhn durch den Fang von Tieren beteiligt. Die Jagdgesellschaft verfügt daher über entsprechende Erfahrungen und wird auch das  Wiederansiedlungsvorhaben in der Niederlausitz durch den Fang der Tiere in der Gebirgsregion um Tärnaby unterstützen. In Kooperation mit der Jagdgesellschaft werden vergleichende Betrachtungen zwischen dem Herkunftsort der Tiere und dem Wiederansiedlungsort durchgeführt.

Privatforstbetrieb Freytag Hanse Forst KG

Der Privatforstbetrieb Freytag Hanse Forst KG unterstützt des Auerhuhnprojekt durch waldbauliche Maßnahmen, Prädatorenmanagment und in der Freisetzung und Monitoring der Tiere.

Unterstützer

Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg zusammen mit der Glücksspirale unterstützen des Projekt. Das Land Bandenburg hat zur Bewahrung einmaliger Landschaften Mitte der neunziger Jahre die Stiftung NaturSchutzFonds errichtet. Seitdem setzt sich die Stiftung mit ihrer Arbeit dafür ein, die Natur zwischen Uckermark und Lausitz, Oder und Elbe zu erhalten und zu entwickeln - für die heute lebenden und alle folgenden Generationen.

Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“

Die Sparkasse Elbe-Elster gründete die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, um langfristig ein sichtbares Zeichen der Gemeinnützigkeit zu setzen. Dem Stiftungszweck entsprechend werden im Landkreis Elbe-Elster Vorhaben im Bereich von Kunst, Kultur, Denkmalschutz, Jugend, Gesundheit, Sport, Natur- und Umweltschutz sowie Bildung gefördert.

Landkreis Elbe-Elster

Der Landkreis Elbe-Elster unterstützt das Auerhuhn-Projekt in verschiedenen Bereichen, unter anderem in Logistik & Transport.

HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftung

Die Familie Dohle gründete 2003 die HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftung, um ihr Umweltengagement angemessen auszubauen.

Die HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftung unterstützt den Erhalt der Natur, die Erforschung und die naturschutzfachliche Wissensbildung. Bundesweit begleitet HIT ca. 50 ausgewählte Umwelt-Vereinigungen und private Initiativen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement.