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Neu: Karpfenfibel stimmt auf Karpfenwochen ein

Neu erschienen: Die Karpfenfibel

Karpfenfibel im Naturparkhaus und Gaststätten der Regionalen Speisekarte erhältlich

Abwechslungsreich wie Jahreszeiten und Landschaft sind auch die kulinarischen Genüsse, mit denen der Naturpark aufwartet. Unter dem Motto „Regionale Speisekarte“ bringen zahlreiche Gaststätten im Elbe-Elster-Land die Vielfalt und den Geschmack der heimischen Landschaft auf den Tisch. Pünktlich zum Beginn der Karpfenwochen Ende Dezember erschien nun auch eine kleine Broschüre: die „Karpfenfibel“ mit erprobten Rezepten und Informationen rund um den heimischen Friedfrisch.

Im Laufe des Jahres kann man im Naturpark ganz verschiedene regionale Köstlichkeiten der Saison schlemmen, denen aber eines gemeinsam ist, die nachvollziehbare Herkunft. Zur Osterzeit und im Spätsommer gibt es die Heidelammwochen und im Herbst die Apfelwochen. Und nicht zuletzt wegen der Karpfenwochen vom 27. Dezember 2013 bis 16. Februar 2014, wenn jeder Gastwirt eigene Kreationen rund um den Karpfen anbietet, lohnt der Ausflug auch in der kalten Jahreszeit. Lassen Sie sich einladen den Naturpark mit allen Sinnen zu genießen. (NPV/C. Schladitz)

Karpfen aus der Teichwirtschaft Thalberg, Foto: Teichwirtschaft Thalberg

Anders als Lamm und Apfel werden dem Karpfen erst seit 2012 spezielle Wochen gewidmet. Ziel des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft ist es, dass auch die Aktion rund um den heimischen Fisch zu einem alljährlichen Highlight wird. Ganz neu bietet die „Karpfenfibel“ dazu - neben Karpfen-Geschichte(n) -  einen kleinen Einblick in die Rezeptvielfalt der „Fisch“-Köche  in der Naturpark-Region. Die Karpfenfibel erhalten Sie kostenlos im Naturparkhaus sowie in den Gaststätten der „Regionalen Speisekarte“. (NPV/C. Schladitz)

Auerhahn-Programm, Naturpark-Radtouren & Bildervorträge

Ferienkinder kochen in der "Mitmach-Küche"

Neue Angebote im Naturparkhaus 2013 & 2014 vorgestellt

Das Naturparkhaus Bad Liebenwerda ist Lotse zur Erkundung der Naturlandschaft und macht nicht nur mit seiner Erlebnisausstellung Lust Moor oder Heide selbst zu erleben, in der Brikettfabrik „Louise“ über riesige Maschinen zu staunen oder sich in das Getümmel  eines regionalen Festes zu stürzen. Im Jahr 2013 wurden weitere Angebote & Veranstaltungen im Besucherzentrum entwickelt, die den Naturpark erlebbar machen. Neue Naturerlebnisprogramme für Kinder und Radtouren und Bildervorträge für Erwachsene ergänzen die bestehende Angebotspalette sinnvoll. Auch 2014 ist wieder Neues geplant.

Die Naturerlebnisangebote für Kinder im Naturparkhaus erfreuten sich wieder großer Beliebtheit. Mehr als 500 Schüler & Hortkinder nahmen 2013 an einem der Themenprogramme teil, und erfuhren dabei Wissenswertes über Streuobstwiesen, Bienen oder die unterschiedlichen Bewohner heimischer Wälder. Besonders beliebt war hier das neu entwickelte „Auf der Spur des Großen Hahns“ rund um das Symboltier des Naturparks, das Auerwild. Für 2014 darf man sich jetzt schon auf neue Themen freuen: „So ein Wetter“, „Vom Wald zum Buch“ oder „Bei Dir piept’s wohl“ lauten nur einige der Highlights 2014, an denen das Team des Besucherzentrums im Moment arbeitet.

Ebenfalls gut genutzt wurde das brandneue „Klassenticket Elstermühle“, das vom Team des Naturparkhauses in der Elstermühle Plessa umgesetzt wird.  Bisher ließen sich unter dem Motto „Wer will ein fleißiger Müller sein?“ mehr als 130 Schüler aus dem Landkreis Elbe-Elster in einem abwechslungsreichen Erlebnisprogramm zum Müllergesellen „ausbilden“. Das „Klassenticket Elstermühle“ wird von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster Land“ mit 3€ je Schüler unterstützt und kann auch für 2014 bereits gebucht werden.

Aber auch die bunten Erlebnisprogramme in den Ferien fanden viele Interessenten. Die Spürnasenferienaktionen waren so gut besucht, dass an einigen Terminen bereits die Kapazitätsgrenze erreicht und das Besucherzentrum rappelvoll war. Ganz neu wurden unter dem Motto „Mitmach-Küche“ in Kooperation mit der Schülerakademie Elbe Elster e. V. auch vier Sommerferienprogramme rund um gesunde Ernährung angeboten. Mit Begeisterung wurden von den Kindern dabei Waffeln gebacken, Obstsalat zubereitet oder Gemüse geschnippelt. Wer seinen Kindergeburtstag feiern will, kann dies seit diesem Jahr auch im Besucherzentrum des Naturparks tun und an einem bunten Nachmittag „Naturparkdetektiv“ sein. Acht Geburtstagsgruppen nutzten dieses Angebot bereits.

Besucher auf Heideradtour im August , Foto: A. Richter

Filme, Radtouren & Vorträge für Naturinteressierte

Die Veranstaltungen für Erwachsene begannen im Januar 2013 mit vier Filmvorführungen im Rahmen der beliebten Ökofilmtour. Insgesamt nutzten mehr als 100 Interessierte dieses Abendangebot, auch 2014 kann man sich wieder auf vier abwechslungsreiche Filmabende freuen.

2013 wurden auch zum ersten Mal in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenwerda die Naturpark-Radtouren angeboten. Natur- und heimatkundliche Themen stehen im Mittelpunkt der Radtouren, und ergänzen die bestehende Exkursionspalette der RangerTouren um  Aktivangebote. So radelten im Juni 20 Besucher 30km lang „Auf den Spuren des Auerhahns“, während 21 Gäste im August den blühenden Heideteppich und die alten Eichenwälder bestaunen konnten. Eine erste Naturpark-Radtour zu den Streuobstwiesen im April musste aufgrund von Dauerregen abgesagt werden. Auf beiden Radausflügen konnten je zur Hälfte Einheimische und Touristen begrüßt werden.

Insbesondere Gäste aus anderen Bundesländern zeigten sich begeistert vom guten Radwegenetz der Region. Sie freuten sich außerdem, dass in so schönen Landschaften noch so wenige Besucher unterwegs sind und man hier „Natur pur“ genießen kann. Hier zeigte sich mal wieder: was es der regionalen Tourismusbranche schwer macht, ist für qualitätsorientierte Naturtouristen ein echter Attraktivitätsfaktor und sollte im Marketing prominenter beworben werden.

2014 wird das Angebot dann auf 6 Naturpark-Radtouren ausgeweitet - von April bis September wird einmal im Monat auf eine sportliche Naturpark-Erkundungstour zu Themen von A wie Auerhahn bis W wie Wasserlandschaften eingeladen. Die Mitarbeiter des Besucherzentrums freuen sich auf Ihre Teilnahme! Alle Radtouren 2014 im Überblick gibt es hier.

Neu im Angebot waren 2013 auch die „Naturpark-Geschichten“ -  natur- und heimatkundliche Bildvorträge serviert zu regionalem Kuchen & Kaffee an einem Sonntagnachmittag. Die Veranstaltung fand besonders bei Touristen Anklang, und war Anstoß sich anschließend selbst auf Erkundungstour in den Naturpark zu begeben. 2014 wird die Veranstaltungsreihe auf sechs Bildvorträge ausgeweitet, wiederum einmal im Monat von April bis September. Alle Termine & Themen der „Naturpark-Geschichten 2014“ kann man hier herunterladen.

In unmittelbarer Nähe zum Naturparkhaus wird 2014 das Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde neu gebaut. Als potentielle Mitnutzer freut sich das Besucherzentrum auf spannende Kooperationen mit der Evangelischen Kirchengemeinde, bisher arbeiten beide bereits seit 2012 im Rahmen der Kirchenführungen in der Nikolaikirche zusammen.

So vielfältig der Naturpark, so vielfältig die Angebote des Naturparkhauses - Das Team des Besucherzentrums heißt Sie auch 2014 ganz herzlich Willkommen! (FV/S. Spletzer)

„Naturpark-Tour“ mit QR-Code Schildern digital erlebbar

Julilan Borchhardt, Praktikant im Naturparkhaus, hält ein QR-Code Schild hoch, Foto: Archiv Naturpark

Beliebte Radroute liefert nun Hintergrundinformationen für Smartphone-User

Unsere Welt wird immer digitaler. Seit einigen Jahren sind auch QR-Codes (Englisch: Quick Response = schnelle Antwort) in Deutschland allgegenwärtig. Die quadratisch angeordneten schwarz-weißen Vierecke enthalten Daten, die einen Link für eine bestimmte Internetseite enthalten und mit einem Smartphone lesbar sind. Das einfache Einscannen mit dem Handy ist erheblich komfortabler als die manuelle Eingabe. Nun wird auch die beliebte Radroute „Naturpark-Tour“ mit  QR-Code Schildern ausgestattet.

In der Praxis werden so auch immer häufiger regionale Sehenswürdigkeiten vor Ort mit den jeweiligen zusätzlichen Infos im Internet vernetzt. Seit diesem Jahr gibt es – in Kooperation mit dem Tourismusverband Elbe-Elster-Land e. V. auch im Naturpark eine QR-Code Beschilderung entlang der beliebten „Naturpark-Tour“. An 27 besonders interessanten Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Heideflächen im Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“ oder dem Hammerteich bei Doberlug-Kirchhain werden im Laufe des Winters QR-Code Schilder angebracht. Mit diesen kann man dann per internetfähigem Handy spannende Details zu den einzelnen Orten erfahren.

Das Bauernmuseum in Lindena liegt auf der Route der Naturpark-Tour, Foto: D. Willeke

Die etwa 80 km lange „Naturparktour“ führt durch die unterschiedlichen hier vorkommenden Landschaften. So führt die Tour an den ausgedehnten Heideflächen und Traubeneichenwäldern entlang, gewährt einen Blick über die Streuobstwiesen auf Moore und Teiche. Alte Industriedenkmale, interessante Kirchen, Mühlen und Töpfereien an der Route vervollständigen den Blick auf die landschaftliche und kulturelle Vielfalt im Naturpark.

Wer sich schon mal am Computer zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten entlang der Tour informieren möchte, findet unter www.world-qr.com eine Übersichtskarte, in der man durch Anklicken auf den Punkt „Regionsführer Elbe-Elster-Land“ eine direkte Verbindung zur Naturparktour mit seinen einzelnen Sehenswürdigkeiten bekommt. (NPV/C. Schladitz)

Mit den Rangern unterwegs...

Auf RangerErlebnisTour, Foto: Naturwacht/A. Weigelt

Jahresrückblick der Naturwacht Niederlausitzer Heidelandschaft

Wer den Naturpark erleben möchte, hat in Brandenburg die Chance mit den Rangern zusammen die schönsten Ecken der Großschutzgebiete zu erleben. Hier im Naturpark wurden von der Naturwacht im letzten Jahr dreizehn RangerTouren angeboten. Die Palette erstreckte sich dabei über die gesamte Fläche des Naturparks und zeigte auch die Breite der Themen bei uns.

Gestartet mit einer EIS-Vögel Tour durch Bad Liebenwerda bei frostigen Temperaturen, über die Skiwanderung durch das NSG „Forsthaus Prösa“ reichte das Winterangebot bis zur Blüten-MEER Tour im März. Ja, die Frühjahrswanderung fand im knietiefen Schnee statt. Aber trotzdem sind die ersten Frühjahrsboten gefunden worden, die Haselblüten. Unser Part zum brandenburgischen Konzertfrühling der Naturwacht war ein Moorkonzert im Loben, welches im April stattfand und zu einer abendlichen Wanderung einlud. Die MAI-Trieb Tour musste krankheitsbedingt abgesagt werden und wird 2014 nachgeholt. Zu einem abendlichen Spaziergang in das NSG Buchwald haben die Ranger im Juli eingeladen. Die Hoffnung auf Leucht-KÄFER konnten erfüllt werden, die 30 Besucher der RangerTour waren zu Gast auf der Hochzeit der Glühwürmchen.

Unsere erste RangerErlebnisTour des Jahres fand im Juli an einem der heißesten Tage statt.  Zum Glück führte sie uns zu Zeugnissen des Raseneisensteins, was unter anderen auch den Besuch von Kirchen beinhaltet. Die Kühle in den Kirchen veranlasste unsere Gäste doch ein wenig länger in der Kirche zu verweilen und die botanischen Besonderheiten von Bruchsteinmauern etwas stiefmütterlich zu behandeln. Was für die Tour keinen Abbruch bedeutete und alle Gäste am Ende zufrieden entließ.

Für die Lange NaturwachtNacht im August hatten die Ranger eine akustische Nachtwanderung am Rothsteiner Felsen für die ganze Familie geplant. Leider gab es nur sehr wenige Anmeldungen, so dass wir uns entschieden haben, diese Veranstaltung abzusagen. Die RangerTour zur blühenden Heide Ende August fand wiederum statt und bescherte den Besuchern eine 13km lange Wanderung durch ein Meer von lila Blüten. Im September führte die zweite RangerErlebnisTour in das Zweistromland. Dabei erlebten die Gäste die Veränderung der Landschaft durch das Wirken des Menschen im  Schnelldurchlauf. Wie sah die Niederung der Schwarzen Elster vor der Renaturierung aus, welche Auswirkung hat die Eindeichung und wie kann der Fluss genutzt werden. Nach einer Mittagsrast ging es an die Kleine Elster und die Ranger zeigten den Gästen, wie es aussieht, wenn alte Flussschleifen wieder an den Fluss angebunden werden.

Die zwei Herbsttouren, einmal die FARB-Tupfer in das NSG Buchwald und einmal der Morgen-NEBEL in der Elsterniederung, nutzten die schönen Seiten dieser Jahreszeit. Indian Summer im Naturpark – zwar nicht in den intensiven Rottönen von Roteichen und Co, aber unser Buchenwald kann da schon mithalten, meinten auch die sechszehn Besucher der Tour. Ende November zu unserer Vogelzug-Tour löste sich mit dem Start der Tour auch der Nebel auf und so konnten die Gänse und Schwäne auf den Feldern beobachtet werden. Leider hatten uns die Kraniche schon vorab verlassen, was die Gäste zwar bedauerten, aber das Erlebnis Vogelzug nicht schmälerte.

Bleibt nun nur noch die DezemberTour offen. Zu dieser möchten wir Sie herzlich einladen. Am Samstag, den 28. Dezember geht es um 14.00 Uhr von der Elstermühle in Plessa aus auf Spuren-SUCHE.

Ein etwas anderes BlütenMeer im März 2013, Foto: Naturwacht/P. Wießner

Neben den RangerTouren sind in diesem Jahr nur wenige Veranstaltungen nachgefragt worden. Mit der Initiative Fledermausschutz e.V. wurde auch in diesem Jahr wieder eine öffentlich angebotene Führung durch die Bunker im NSG Hohenleipisch durchgeführt. Für BirdingTours, einem Reiseveranstalter, der unter anderem mit der NABU Stiftung in Grünhaus zusammen ein Angebot im Sortiment hat, wurde eine Reisegruppe durch den Loben geführt. Eine Testveranstaltung für ein Reise-Angebot zur Vogelbeobachtung im Biosphärenreservat Spreewald, in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken und zu uns in den Naturpark mit dem NSG Forsthaus Prösa als ein Ziel ist mit „Probegästen“ durchgeführt worden. Zum Thema Gewässerrenaturierung hatten wir eine Gruppe von Wasserbauern aus China zu Besuch. Diesen stellten wir die wiederentstandenen Flussschleifen an der Kleinen Elster vor.

Zusammengefasste haben wir Ranger 2013 insgesamt 21 Veranstaltungen durchgeführt, dabei haben uns 360 Gäste begleitet, davon 18 Kinder. Mit durchschnittlich 17 Besuchern je Veranstaltung haben wir unser Ziel die RangerTouren als ein exklusives Naturerlebnis mit individueller, fachlich fundierter Führung zu etablieren erreicht. Wir hoffen auch in Zukunft unseren Gästen den besonderen Blick auf unseren Naturpark und deren reiche Tier- und Pflanzenwelt anbieten zu können und freuen uns über ihre Teilnahme. (NW/I. Tschiesche)

Auf Vogeltour im Süden Brandenburgs im Mai 2014

Raubwürger, Foto: Naturwacht/T. Gärtner

Raubwürger, Rohrschwirl, Raufußkauz - eine vogelkundliche Reise durch die Niederlausitz

In Kooperation mit dem Spezialreiseveranstalter „Birdingtours“ werden die drei südlichen Großschutzgebiete Brandenburgs ab 2014 eine Reise zur Vogelbeobachtung anbieten. Fünf Tage, vom 6. bis zum 11. Mai 2014,  kann man dann in den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft, Niederlausitzer Landrücken und dem Biosphärenreservat Spreewald auf vogelkundliche Entdeckungsreise gehen.

Die jeweiligen Großschutzgebiete haben reizvolle landschaftliche Kontraste vorzuweisen, so dass die Möglichkeit besteht, Vögel verschiedenster Lebensräume kennen zu lernen.

An den Fließen der Spree wechseln sich Erlenbrüche, Feuchtwiesen, Äcker und alte Spreewalddörfer auf kleinem Raum ab und bilden ein einzigartiges Lebensraummosaik für eine reiche Tierwelt. Wenige Kilometer entfernt hinterließen Kohletagebaue ein völlig anderes Bild: Große Seen, junge Wälder und weite Offenflächen erstrecken sich bis zum Horizont. Mancher ist schon vom Weitblick überwältigt. Pflanzen und Tiere des Offenlandes haben die kargen Standorte in Besitz genommen. Daneben erstrecken sich weite unzerschnittene und zum Teil recht ursprüngliche Kiefern-Traubeneichenwälder. Hier wurden im Jahr 2012 in einem Pilotprojekt Auerhühner ausgesetzt; die letzten ihrer Art waren erst in den 1990er Jahren aus diesen Wäldern verschwunden. (Red.)

Weitere Informationen und die Buchungsdaten zu diesem Reiseangebot finden Sie auf der Homepage von Birdingtours unter:
http://www.birdingtours.de/reisekatalog/reisen/reise/zeige/service/brandendburg-raubwuerger-rohrschwirl-und-raufusskauz/

Regionaler Küchenzauber: Karpfenroulade

Saisonale Karpfenroulade, Foto: "Zu den Drei Rosen", Winkel

Unter dem Motto "Regionaler Küchenzauber" wird ab diesem Naturpark-Boten immer ein Regionales Rezept vorgestellt. Passend zu den Karpfenwochen der Gaststätten der Regionalen Speisekarte vom 27. Dezember 2013 - 16. Februar 2014 stellt dieses Mal Jens Uhlemann aus der Gaststätte "Zu den Drei Rosen" in Winkel seine Karpfenroulade vor.

Zutaten für 4 Personen:

4 x 180 g Karpfenfilet
2 TL Zitronensaft
½ EL Sojasoße
1 Zwiebel
2 EL frischer Dill
1 TL Kapern
1 TL Pfefferkörner grün
1 EL Bautzener Senf
80 g Bacon
20 g Butter
130 ml Weißwein
100 g Porree
2 EL Sahne
3 EL Milch
1 Eigelb, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Karpfenfilets mit Zitronensaft und Sojasoße beträufeln und leicht salzen.
Zwiebeln sehr fein würfeln, frischen Dill fein hacken, Kapern und grüne Pfefferkörner zerdrücken und mit Senf zu einer Paste verrühren. Die
Karpfenfilets damit bestreichen und wie Rouladen vom schmalen Ende her aufrollen. Jeweils mit einer Scheibe Bacon umwickeln und mit einem Rouladenspieß befestigen. In einer beschichteten Pfanne die Butter erhitzen und die Roulade von allen Seiten kurz anbraten. Mit Weißwein angießen und in feine Streifen geschnittenen Porree in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten mit Decken schmoren lassen. Roulade herausnehmen und Warmstellen. Sahne, Milch und Eigelb verrühren und in der Soße kurz erhitzen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Guten Appetit! (Red.)

Im Naturpark aufgespürt...

Biberspuren, Foto: H. Pietzsch

Beobachtungstipp: Jetzt auf Spurensuche im Naturpark gehen

Neue Fischotter und Biber besiedeln das gesamte Naturparkgebiet, vor allem entlang der Kleine Elster, der Schacke und der Schwarzen Elster. Nur sehr selten bekommt man diese scheuen Tiere zu Gesicht. Aber sobald der erste Schnee gefallen ist, findet man leichter ihre Spuren wie Fraß, Kot oder auch Trittsiegel, die im frisch gefallenen Weiß besser zu erkennen sind. Mitunter trifft man auf ausgetretene Otterpfade oder oft benutzte, aber gut getarnte Ausstiege an Uferrändern, vor allem an Brücken. Beim Weihnachtsspaziergang die Augen offen halten! (NPV/C. Schladitz)