Drucken zoom

Fotowettbewerb 2014 "Wilde Blütenpracht"

Eine der bisheringen Einsendungen: Stimmungsvoll - Mohn ganz transparent, Foto: Uwe Albrecht

Fotos sind noch bis Mittwoch, 30. April 2014 willkommen!

Der diesjährige Fotowettbewerb zum Thema „Wilde Blütenpracht“ ist derzeit in vollem Gang. Die Resonanz ist sehr groß. Bisher haben schon 19 Teilnehmer 88 Fotos eingereicht. Und der Einsendeschluss ist erst am 30. April. Die Aufnahmen zeigen eine bunte Vielfalt an Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahresverlauf blühen. Von Makroaufnahmen bis zu großflächigen Blütenteppichen wurden Bilder eingereicht.  

Dieser Wettbewerb findet nun schon zum vierzehnten Mal in dieser Form im Naturpark statt. Traditionell werden die eingereichten Bilder zum Naturparkfest, diesmal am 18. Mai 2014, im Dorfgemeinschaftshaus in Staupitz ausgestellt. In diesem Rahmen werden auch die besten Fotos prämiert. Die Sparkasse Elbe-Elster unterstützt wiederum den Fotowettbewerb des Naturparks.

Sollten Sie auch Interesse an unserem Fotowettbewerb haben, finden Sie die Teilnahmekriterien hier oder unter der Telefonnummer: 035341 / 615-15. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter der Rufnummer  035341 / 615 0 gern zur Verfügung. (NPV/C. Schladitz)

Blütenfest am 1. Mai 2014 im Pomologischen Garten in Döllingen

Auch diesmal erfahren Sie bei einer Führung durch den Pomologischen Garten viel Wissenswertes rund ums Obst, Foto: Archiv Naturpark

Ein buntes Programm inmitten frühlingshafter Streuobstwiesen

Donnerstag, 1. Mai 2014,

10.00 – 18.00 Uhr
Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

Das traditionelle Blütenfest eröffnet die Obstsaison im Pomologischen Garten Döllingen. Auftakt wird um 10.00 Uhr ein geführter Rundgang mit der neu gekrönten Blütenkönigin sein.  Frühschoppen mit den Plessaer Mühlenmusikanten, „Alles nur Theater!“ mit der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg und die Blütenshow mit den Lobenburgern,  Kinderüberraschungen und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen. Ganz neu wird eine Baumpatenschaft an die Brikettfabrik Louise übergeben. Und nomen est omen übernimmt die Brikettfabrik natürlich einen Birnenbaum der Sorte „Gute Louise“.

Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten wieder Raritäten für die Frühjahrspflanzung an, so stehen diesmal zum Beispiel 30 verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten oder  außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen  im Angebot.

Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frisch gebackenem Kuchen mit Früchten aus unserem Garten gesorgt.

Für die nächsten zwei Jahre wurde wieder eine Blütenkönigin gewählt. Wer diesmal unsere Streuobstregion als Majestät repräsentiert erfahren Sie aber erst am 1. Mai zum Blütenfest. Foto: V. Rösler

Programmablauf:

10.00 Uhr         Die Blütenkönigin lässt bitten!
            geführter Rundgang durch den Garten

            Übergabe Baumpatenschaft an Brikettfabrik Louise
           
11.00 Uhr  - 12.30 Uhr  
   Frühschoppen mit den Plessaer Mühlenmusikanten

14.30 Uhr         Blütenshow mit den Lobenburgern

15.30 Uhr        Alles nur Theater! – Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg

(NPV).

Bäume fallen für die Unken

Einsatz am Unkenteich, Foto: Anne Weigelt

Landschaftspflege mit den Freiwilligen der Naturwacht

Bäume fällen im Naturpark? Hätte man mich das gefragt, bevor ich, Anne Weigelt im September 2013 mein Freiwilliges ökologisches Jahr im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft begann, hätte ich vermutlich gesagt „Gibt’s nicht!“ Aber immerhin! Wieder was dazu gelernt…

Ende Februar 2014 plante das Naturwacht-Team im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Landschaftspflegeeinsätze, bei denen hauptsächlich Bäume gefällt wurden. Gemeinsam mit der Flächenagentur Brandenburg fanden dazu Absprachen zu zwei Einsätzen an den Unkenteichen und an zwei renaturierten Schleifen der Kleinen Elster bei Maasdorf statt. In Vorbereitung des Einsatzes wurden von dem Ranger Tino Gärtner und einem Mitarbeiter des Planungsbüros Siedlung und Landschaft die entsprechenden Bäume ausgewählt und gekennzeichnet.

Die Zeit drängte und deshalb suchten die Ranger die Hilfe der Freiwilligen Gunter, Ulli, Ralf, Erich und Reinhardt.

Und so starteten wir früh morgens am Dienstag mit Astschere, Axt und Motorsäge im Gepäck. Fleißig wurden Bäume gefällt, Stämme zersägt und Äste zu einer sogenannten Benjeshecke aufgestapelt. Mit dem Ergebnis, dass wir allein an den Unkenteichen über 50 Erlen entnehmen oder entasten konnten, was sogar noch einen Tag mehr in Anspruch nahm, als wir erwartet hatten.

An diesen ehemaligen Fischaufzuchtteichen, welche durch die Flächenagentur erworben und vom Naturpark saniert wurden, ist ein aktiv genutztes Laichgewässer für FFH-Art Rotbauchunke und den in der Region seltenen Laubfrosch entstanden. Mit der Aktion wurde eine Auslichtung des Uferbewuchses erreicht und eine optimale Besonnung des Teiches geschaffen. So ist es im Naturpark möglich, diese Teichgruppe als attraktives Reproduktionsgewässer für Amphibien zu erhalten.

Für die geistige und körperliche Erholung standen für uns am Mittag schon leckere Suppe und selbstgebackener Kuchen (in der Frühlingssonne) bereit. Auch den ehrenamtlichen Helfern hat’s geschmeckt!

An den, in Maasdorf gelegenen, Flussschleifen der Kleinen Elster sorgten wir hingegen mit dem Auflichten der Erlenbestandes hauptsächlich für bessere Wachstumsbedingungen der lichtbedürftigen Stieleichen.

Während der Einsätze habe ich mich über die Möglichkeit gefreut, aktiv mitarbeiten zu können und war von der tollen Zusammenarbeit zwischen Naturwacht und Freiwilligen begeistert. Aus dem reichen Erfahrungsschatz von Rangern und den Helfern konnte ich wertvolles Wissen mitnehmen

An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an die/alle Freiwilligen. (NW/I. Tschiesche)

Klassenticket-Saisonstart in der Elstermühle Plessa

Müllerhandwerk selbst erleben, Foto: Archiv Naturpark

Kooperationsprogramm der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster Land" kann wieder gebucht werden

Auch im Jahr 2014 bietet die Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster Land" in Kooperation mit dem Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V. das Klassenticket in der Elstermühle Plessa an. Mit dem Elstermühlen-Klassenticket können Schulklassen in der historischen Mühle auf Entdeckungstour gehen und einen erlebnisreichen Tag an der Mühle verbringen. Verschiedene Bausteine lassen sich zu einem tollen Halb- oder Ganztagsausflug kombinieren.

Die 4. Klasse der Grund- und Oberschule Elsterwerda hat die Elstermühlen-Klassenticket-Saison 2014 mit ihrem Besuch eröffnet. Im Rahmen einer Erlebnisführung mit Ilona Ertle, Umweltbildungspädagogin des Naturparkhauses Bad Liebenwerda, konnten die Kinder in das alte Handwerk des Müllers eintauchen und einmal selber Müller sein. Auf der Spur vom Korn zum Brot wurden verschiedene historische Mahltechniken ausprobiert und die Erfindung des Mühlrades mit ganz neuen Augen gese-hen. 

Auch beim Brotlaibe formen mit dem Mühlenwirt Alexander Bergner und anschließendem Backen im Reisig-Backofen waren alle mit Begeisterung dabei, denn zum Abschluss durfte jeder sein selbstge-backenes Brot mit nach Hause nehmen.

Die Sparkassenstiftung fördert das Klassenticket „Elbe – Elster“ mit 3,00 € pro SchülerIn um möglichst vielen Klassen aus dem Landkreis den Besuch der Elstermühle Plessa als regionalgeschichtlich wertvolles und identitätsstiftendes Erlebnis zu ermöglichen. Weitere Informationen und Anmeldungen zum Elstermühlen Klassenticket sind über das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda unter 035341 471594 möglich, das Buchungsformular kann hier heruntergeladen werden. (FV)

Den (Kirch)Turmfalken ins Nest geschaut

Turmfalke auf der Nikolaikirche Bad Liebenwerda, Foto: Naturwacht

Naturwacht bringt bewegte Bilder ins Naturparkhaus

In Mitteleuropa sind Turmfalken typische Vögel der Kulturlandschaft. Sie waren ursprünglich Felsbrüter, heutzutage nutzen sie in menschlichen Siedlungsgebieten vor allem hohe Gebäude wie Kirchtürme, Fabrikschornsteine und Hochhäuser zur Brut. Nicht umsonst werden sie auch Mauer-, Dom- oder Kirchfalken genannt.

Durch die Sanierung der Gebäude werden oft die vorhandenen „natürlichen“ Nistmöglichkeiten entfernt. Der Einbau von Nisthilfen für den Turmfalken ist eine Möglichkeit die fehlenden Mauernischen und –vorsprünge  zu ersetzen.
Im Jahr 2010 wurde bei der Sanierung der evangelischen Kirche Sankt Nikolai in Bad Liebenwerda oberhalb der Turmuhr ein Turmfalkennistkasten angebracht. Vom Büro der Naturwacht aus, wurde das Brutgeschehen seither beobachtet. Viele unserer Besucher nutzten das aufgestellte und ausgerichtete Fernglas und bedauerten, keinen weiteren Einblick in das Geschehen zu haben.

Die Nutzung von Kameras zur Überwachung von Brutplätzen ist ein etabliertes Mittel im Artenschutz. Akribisch werden solche Bilder ausgewertet, doch nur selten konnte die Öffentlichkeit am Geschehen teilnehmen. Doch gerade mit dem Blick in die Kinderstube kann in der Bevölkerung für den Schutz der Vögel geworben werden. Die Idee zum Einbau einer Kamera war geboren und durch den Einsatz von Spenden konnte die Naturwacht diese Idee umsetzen.

Nach einem Gespräch mit dem Besucherzentrum und mit dem Pfarrer der Gemeinde Stank Nikolai, Herrn Meißner wurde eine Vorortbegehung mit den regionalen Firmen vereinbart. Im März wurde dem Gemeindekirchenrat das Projekt vorgestellt und die Zustimmung dafür erteilt.

Nach der Installation der Kamera wurde im Besucherbereich des Naturparkhauses ein Monitor von der Naturwacht angebracht. Bald gibt es eine „Live- Schaltung“ in den Nistkasten der Turmfalken.  Wir freuen uns auf ihren Besuch im Naturparkhaus. (NW/I. Tschiesche)

Naturparkradtour "Torf, Kies & Kohle" auf den Spuren verborgener Schätze

Kiesabbau im Naturpark, Foto: Archiv Naturpark

Am 10. Mai 2014 mit dem Naturparkhaus auf Entdecker-Tour gehen

Die zweite Naturparkradtour 2014 „Torf, Kies & Kohle“ macht am Samstag, den 10. Mai 2013 von 14 Uhr bis ca. 18 Uhr die Geschichte des Bodenschatzabbaus erlebbar, der auch den Naturpark- nicht unumstritten- geprägt hat. Die ca. 28 km lange Route führt in ruhigem Tempo (15km/h) von Bad Liebenwerda ausgehend zu zeugnisreichen Stätten des Kohle- und Kiesabbaus und zeigt anhand kleiner Anekdoten wie sich die Region durch das Heben verborgener Schätze verändert. Sandra Spletzer vom Besucherzentrum des Naturparks führt die Tour, unterwegs bietet ein Bergmannpicknick hungrigen Radlern Gelegenheit zur Stärkung (im Ticket inklusive). Treffpunkt ist das Naturparkhaus, Markt 20 in Bad Liebenwerda um 14 Uhr, Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich.

Tickets kosten 8€ (inkl. Führung und Bergmannpicknick) und können bis spätestens Donnerstag, 8. Mai 2014 hier erworben werden: Haus des Gastes Bad Liebenwerda (im Kurpark, Tel: 035341 6280), Naturparkhaus, Markt 20, in Bad Liebenwerda (Telefon 035341 471594). Maximal 25 Teilnehmer. (FV)

Naturparkfest in Gorden-Staupitz am 18. Mai 2014

Seit 2012 können die Staupitzer ihre Feierlichkeiten unter dem Blätterdach veranstalten. Der Weidendom lädt mit seinem besonderen Ambiente dazu ein.

Feiern unterm Weidendom - Gorden-Staupitz lädt ein

Das traditionelle Naturparkfest ist ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Region. Zum ersten Mal wird die Gemeinde Gorden-Staupitz, am 18. Mai von 10:00 bis 18:00 Uhr, Gastgeber für diese Veranstaltung sein. Als Gemeinde mit zwei Ortsteilen wird das Fest diesmal auch von einem Ort zum anderen wandern. Der Naturpark, der Förderverein des Naturparks und die Gemeinde eröffnen die Veranstaltung zu 10 Uhr in Gorden. Mit Kremsern und einem Traktorenkorso geht es im Anschluss bis zur Gordener Kiesgrube, wo das Naturparkprojekt der Gemeinde feierlich übergeben wird. Ab etwa 13 Uhr lädt dann der Ortsteil Staupitz zum Feiern unterm Weidendom ein.

Das Ambiente zum Naturparkfest ist diesmal etwas ganz Besonderes. Der Weidendom lädt als lauschiges Plätzchen zum Verweilen ein. Von hier hat man den Festplatz und das umfangreiche Programm genau im Blick. Theaterspiel und Modenschau, Gesang und Tanz – für alle zum Mittun – wechseln sich ab.

Höhepunkt wird wiederum die Bekanntgabe des Siegers im Wettbewerb um die Naturparkgemeinde des Jahres 2014 sein. Drei Kandidaten (Werenzhain, Oppelhain und Prestewitz zusammen mit Maasdorf) haben sich in diesem Jahr mit ihren Projekten dem Kuratorium des Naturparks vorgestellt. Das Geheimnis um den Sieger wird am 18. Mai gegen 14.00 Uhr gelüftet.
Prämiert werden weiterhin die Gewinner des Fotowettbewerbes „Wilde Blütenpracht“ und des Gemeinde-Quiz.

Die Naturparkverwaltung, die Naturwacht, der Förderverein des Naturparks, das Amt Plessa mit der Gemeinde Gorden- Staupitz laden Sie auch in diesem Jahr ganz herzlich zum Naturparkfest ein.

Weidendomeinweihung, Foto: Fred Wickfeld

Programmablauf:

Gorden - Feuerwehr
10:00 Uhr     Begrüßung mit den Männerchor und Spielmannszug Sonnewalde 
10:30 Uhr     Traktoren- und Kremserkorso von Gorden nach Staupitz
Gorden - Kiesgrube
11:00 Uhr     Feierliche Übergabe des Picknickstandes und der  Naturschaustele mit „Die Lobenburger“ e.V. und dem Spielmannszug Sonnewalde
Staupitz - Weidendom
13:00 Uhr     Männer- und Frauenchor
13:50 Uhr     Bläsergruppe
14:00 Uhr     Auszeichnung Naturparkgemeinde 2014
14:30 Uhr     Folkmusik + Tanz
15:30 Uhr     Modenschau
16:15 Uhr     Theatergruppe „Natur-Klang-Spiel“
17:15 Uhr     Auszeichnung Fotowettbewerb und Auswertung Gemeinde-Quiz    

Ganztags: kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten, Mit-Mach-Angebote für Kinder, Deftiges aus der Gulaschkanone und vom Grill, Kaffee und Kuchen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! (NPV)

Horste füllen sich

Der Weißstorch von Zobersdorf versucht auf dem Nachbarmast sein Nest zu bauen, Foto. NW/U. Albrecht

Rückkehr der Weißstörche im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Wie in jedem Frühjahr wird von den Einwohnern der Städte und Gemeinden voller Spannung die Rückkehr der Weißstörche beobachtet. Im Naturpark warteten 32 Weißstorchhorste auf die Heimkehrer. Darunter der neu errichtete Nestmast in Theisa. Er wurde von einem Storchenpaar angenommen, welches bereits mit dem Brüten begonnen hat. Ein schöner Lohn für die vielen Mühen des Ortsvorstehers, der enviaM und der Anwohner.

Nach den ersten Kontrollen durch die Ranger und durch Meldungen von Weißstorchfreunden sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits 21 Horste besetzt. Die Horste in Bad Liebenwerda Fitzkowplatz und Lessingstraße, Staupitz, Thalberg, Plessa Feuerwehr, Maasdorf sind noch nicht belegt. Wobei die Störche von Maasdorf noch zwischen dem Brennereischornstein und dem Stahlgittermast an der Feuerwehr pendeln. In Drößig, Fischwasser, Lindena, Grünewalde und Wehrenzhain wissen wir es noch nicht, da die Informationen von den Weißstorchfreunden bisher ausblieben.

Ein Großteil der Adebare kam um den 27.03.2014 bei uns an. Und damit eine Woche früher als im vergangenen Jahr. Dabei wurden in Beutersitz 15 überfliegende Störche gesichtet, die über dem Ort kreisten und wovon einer auf dem Horst landete und blieb. Eine ähnliche Beobachtung gab es in Möglenz mit 10 Störchen.

In Plessa in der Waldstraße entstand der Verdacht, dass der Storch seinen Horst auf einer Blaufichte errichtet. Es stellte sich aber heraus, dass er nur Nistmaterial aus dem Elsternest holte. Der Horst in Wahrenbrück an der Mühle ist in diesem Jahr auch besetzt, was auf Nachwuchs hoffen lässt. (NW)

Regionaler Küchenzauber: Heidschnuckenrücken mediterran

Im Parkschlösschen Maasdorf finden Sie auf der Regionalen Speisekarte vom 18. April bis 18. Mai leckere Gerichte von der Heidschnucke, Foto: Jens Thiere

Unter dem Motto "Regionaler Küchenzauber" werden Regionale Rezepte vorgestellt. Passend zu den Heidelammwochen der Gaststätten der Regionalen Speisekarte vom 18. April bis 18. Mai 2014 stellt dieses Mal Bernd Wunderlich aus der Gaststätte "Parkschlösschen Maasdorf" in Maasdorf seinen Heidschnuckenrücken mediterran vor.

Zutaten für 4-6 Personen:

1 Stk. Heidschnuckenrücken
am Knochen ca. 2,0 kg
Olivenöl
3 Stk. Knoblauchzehen
50 g Tomatenmark
3 Stk. Zwiebeln
2 Stk. Thymian-Zweig
1 Stk. Rosmarin-Zweig
Pfeffer aus der Mühle
1/2 l Gemüsefond

Zubereitung von Heidschnuckenfleisch, Foto: Parkschlösschen Maasdorf

Zubereitung:

Rücken parieren, jedoch die Fettschicht nicht vollständig
entfernen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und hacken. Den
Lammrücken salzen und pfeffern. Öl im Bräter erhitzen und
den Rücken von allen Seiten kräftig anbraten. Mit Tomatenmark
ablöschen und etwas Gemüsefond aufgießen. Knoblauch,
Zwiebeln und die gehackten Kräuter zugeben.
Bei 220 °C etwa 20 - 30 Minuten rosa im Backofen braten und
öfter beschöpfen. Den Backofen ausschalten und den Rücken
etwa 15 Minuten ruhen lassen und dann aufschneiden.

Beilagen
Zucchini - Paprika - Gemüse und Bratkartoffeln mit frischem
Rosmarin und etwas Majoran.

Guten Appetit! (NPV/C. Schladitz)

Im Naturpark aufgespürt...

Im Loben findet man Wollgras sehr zahlreich am Moorpfad "Altes Moor", Foto: Archiv Naturpark

Beobachtungstipp: „Wattebausch auf Stiel“

Das was wie ein Wattebausch in der Landschaft aussieht, ist das Wollgras – eine typische Moorpflanze. Die weißen wolligen Büschel sind die Blütenhüllfäden, die dafür sorgen, dass die Früchte mit dem Wind oder auf dem Wasser verbreitet werden können. Dadurch können sich die Samen bis zu 10 km weit ausbreiten. Nach der „Landung“ fallen die Haare dann schnell ab.
Die wolligen Büschel wurden früher zu Kerzendochten geflochten oder dienten als Watteersatz zum Behandeln von Wunden Außerdem konnten Kissen mit den Wollhaaren sozusagen gepolstert werden. Auch als Heilpflanze hat das Wollgras sich einen Namen gemacht. So setzt man es u.a. gegen Durchfall ein.

Da das Wollgras als Moorpflanze die Nässe liebt, findet man es im Naturpark hauptsächlich in solch feuchten Gebieten wie dem „Loben“ oder dem Naturschutzgebiet „Seewald“. Hier kann man den Blick über im Mai und Juni über großen Flächen mit zahlreichen weißen „Wattebüscheln“ die sich im Wind wiegen, schweifen lassen. (NPV/C. Schladitz)