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Aktion Heidelamm im Naturpark

Heidschnucken im Naturpark, Foto: Rita Graf

Köstliches Heidelamm aus dem Naturpark in den Gaststätten der Regionalen Speisekarte

Auch in diesem Jahr bieten ausgewählte Gaststätten ab Anfang April wieder Heidschnuckenbraten in verschiedensten Variationen an. Das Fleisch dafür liefert die Schäferei Möckel. Ab diesem Jahr werden jedoch erstmalig drei Schäfer mit ihren Herden im Naturpark unterwegs sein. Wenn die Vegetation ab Mitte Mai entsprechend Nahrung für die Tiere bietet, führen Schäfermeister Matthias Möckel und Schäfermeister Daniel Hissung ihre Herden auf die Offenflächen im Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“. Die Heideflächen im Waldgebiet bei Doberlug-Kirchhain werden von der Schäferei Viola Jeronimus gepflegt. Während die beiden Herden im NSG „Forsthaus Prösa“ hauptsächlich aus der Rasse Graue gehörnte Heideschnucke bestehen, nutzt die Schäferei Jeronimus eine weitere Rasse, die für die Landschaftspflege prädestiniert ist: das Bentheimer Landschaf.

Der Schnuckenbraten, der in acht Gaststätten der Regionalen Speisekarte angeboten wird, rekrutiert sich aus den Lämmern des Vorjahres. Weil sich die Tiere zur Nahrungsaufnahme sehr viel bewegen ist das Fleisch fettarm und dunkel und deshalb als Diätkost geeignet. Der Geschmack ist nicht mit anderem Schaffleisch vergleichbar, sondern eher wildähnlich.

Folgende Gaststätten bieten Schnuckengerichte an:


Hotel & Cafe „Arcus“ in Elsterwerda
Hotel & Gaststätte „Parkschlösschen“ in Maasdorf
Restaurant „Goldener Hahn“ in Finsterwalde
Hotel „Zum Vetter“ in Finsterwalde
Gaststätte „Zum Goldenen Löwen“ in Hohenleipisch
Landgasthof „Zu den drei Rosen“ in Winkel
„Oberer Gasthof“ in Hirschfeld
„Waldschänke“ in Bad Erna (NPV).

„Am Ende der Milchstraße“ zur Ökofilmtour in Bad Liebenwerda - Filmemacher zu Gast

"Am Ende der Milchstraße", Filmverleih

Film "Am Ende der Milchstraße" am Dienstag, 24. März um 19 Uhr im Gemeindezentrum Bad Liebenwerda

Am Dienstag, den 24. März folgt die zweite Filmvorführung im Rahmen der diesjährigen Ökofilmtour in Bad Liebenwerda im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Um 19 Uhr heißt es „Film ab!“ im Gemeindezentrum im Südring 15 zum Dokumentarfilm „Am Ende der Milchstraße“. In einer anschließenden Gesprächsrunde steht Leopold Grün, einer der beiden Filmemache für Fragen zur Verfügung. Weiterhin werden die beiden Regionalmanager Sven Guntermann und Thomas Wude sowie Soziologe Dr. Michael Thomas und Naturparkleiter Lars Thielemann an der Gesprächsrunde teilnehmen.
 
Zum Film:
„Am Ende der Milchstraße“ ist ein präzises und berührendes Zeit-Bild des Lebens im mecklenburgischen Dorf Wischershausen der beiden Berliner Filmemacher Leopold Grün und Dirk Uhlig. Uhlig und Grün  porträtieren das Leben in diesem Ort, das so ganz anders ist, als die idealisierte Vorstellung des Landlebens der Hochglanzmagazine. Im Fokus des Films stehen die Sorgen der Bewohner, deren Nöte und Wut. Der Film zeigt einen harten Alltag, von dem nur noch die wenigsten Menschen wissen. Mit ansteckender Neugier blicken die Filmemacher auf eine Lücke im System und erzählen von hier aus, was Gemeinschaft im Innersten zusammenhält.

Der Film wird im neuen Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde Bad Liebenwerda im Südring 15 gezeigt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Veranstalter der Ökofilmtour in Bad Liebenwerda ist der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V., Info: Tel. 035341 471594, info(at)naturpark-nlh.de  (FV).

Naturparkhaus Bad Liebenwerda dank Sparkasse Elbe-Elster Vorreiter in E-Mobilität

Übergabe des Betriebsfahrzeugs am 12. Januar 2015: v.l. S. Spletzer vom Naturparkhaus, L. Thielemann Leiter des Naturparks, Landrat Ch. Heinrich-Jaschinski und J. Riecke und Th. Liebsch von der Sparkasse Elbe-Elster, Foto: J. Weser

Team des Besucherzentrums nun CO2-neutral unterwegs

Die Brandenburger Naturparke und ihre Besucherzentren engagieren sich auf vielfältige Weise für den Klimaschutz. Von Sonderausstellungen über geführte Wanderungen und Fachvorträge bis hin zu Filmvorführungen und Diskussionsrunden im Rahmen der Ökofilmtour reicht die Angebotspalette rund ums Klima.  Die Besucherzentren sind im Netzwerk „natur-schau-spiel.com“ organisiert und setzen seit kurzem im Rahmen dieser Netzwerkkooperation darüber hinaus verstärkt auf klimafreundliche Mobilität – sowohl für Gäste als auch in der Betriebsflotte.

Das Naturparkhaus Bad Liebenwerda geht hier mit einem klimaneutralen Betriebsfahrzeug im Bereich E-Mobilität voran. Am 12. Januar 2014 wurde ein Elektro-Pkw – ein Volkswagen e-up! - von der Sparkasse Elbe-Elster an den Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V. als Träger des Naturparkhauses übergeben. Die Mitarbeiterinnen des Naturparkhauses sind damit ab sofort komplett CO2-neutral auf den Straßen des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft unterwegs.

Ladestation für E-Bikes und Pedelecs am NaturparkZentrum Wildgehege Glauer Tal, Foto: Th. Popp

Bereits seit Oktober 2014 heißt es „Elektrofahrräder und Pedelecs im Naturpark Nuthe-Nieplitz willkommen!“, denn diese können am NaturParkZentrum am Wildge-hege Glauer Tal gegen eine geringe Gebühr in kurzer Zeit aufgeladen werden. „Bis zu sechs Räder laden gleichzeitig an unserer Station, während die Gäste das Wildgehege erkunden oder sich in der „Kräuterkate“ vor Ort stärken können. Damit wird das Wildgehege Glauer Tal ein attraktiveres Ausflugsziel für Nutzer von Elektrorädern, und wir leisten damit einen kleinen Beitrag zur Förderung klimafreundlicher Mobilität im ländlichen Raum“, so Thomas Popp, Leiter des NaturParkZentrums am Wildgehege Glauer Tal.  


Diese Investitionen im Bereich klimafreundliche Mobilität haben Modellcharakter im Netzwerk der Brandenburger Besucherzentren „natur-schau-spiel.com“. Auch andere Besucherzentren im Netzwerk arbeiten an Konzepten zur klimafreundlichen Mobilität für Gäste und Mitarbeiter, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Weitere Infos unter www.natur-schau-spiel.com. (FV)

Aktionstag "Erlebnis Moor" am Sonntag, 29. März im Naturparkhaus

Moorlandschaft, Foto: B. Tanneberger, VDN

Vortrag „Geschichten  aus dem Lobenmoor, Familienrallye und Wanderung zum Alten Torfstich

Am Sonntag, 29. März 2015 findet im Naturparkhaus zur Saisoneröffnung ein Aktionstag rund ums „Erlebnis Moor“ statt. Der Tag startet mit einer 2-stündigen geführten Wanderung mit Günther Barth zum Alten Torfstich, Treff ist 9:30 Uhr am Rathaus, Markt 1 in Bad Liebenwerda, ohne Anmeldung.

Ab 14:30 Uhr startet eine abwechslungsreiche, interaktive Moor- und Klimarallye für Familien mit tollen Preisen.

Um 15 Uhr lädt der Bildervortrag „Geschichten aus dem Lobenmoor bei Hohenleipisch“ im Seminarraum des Naturparkhauses in der 2. Etage dazu ein, sich von der faszinierenden Landschaft des Lobenmoors, seiner Bewohner und seiner Mythen und Geschichten verzaubern zu lassen. Referent ist Uwe Lewandowski, Leiter der Oberförsterei Hohenleipisch.

Alle Veranstaltungen ohne Anmeldung, keine Kosten, Spenden sind willkommen. Das Besucherzentrum ist von 9:30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Der Aktionstag findet im Rahmen von „Uhr auf Natur- Klimaschutz pur!“ statt - einer gemeinsamen Veranstaltung des Netzwerks der Brandenburger Besucherzentren „natur-schau-spiel.com“ zum Klima- und Moorschutz. Kooperationspartner des Aktionstages sind die Flächenagentur Brandenburg GmbH mit dem Projekt MoorFutures, der Landesforstbetrieb Brandenburg Oberförsterei Hohenleipisch, pro agro e. V. und die Ökofilmtour 2015. Weitere Infos: Naturparkhaus, Tel. 035341 471594 oder info(at)naturpark-nlh.de. (FV)

Mit-Mach-Projekt des Naturparks "Grün ist Bunt" - Nicht nur Siegerprojekt kann umgesetzt werden

Preisübergabe mit der Beate Schreiber von der Volksbank und der AG Junge Imker, Foto: P. Brückner

Naschgarten im Hort Nehesdorf wird durch weiteren Sponsor unterstützt

Am 12. Februar 2015 fand an der Grundschule Bad Liebenwerda die symbolische Scheckübergabe des neuen  Mit-Mach-Projektes „Grün ist Bunt“ durch den Sponsor Volksbank Elsterland eG – vertreten durch Beate Schreiber Marktbereichsleiterin im Bereich Bad Liebenwerda - an das Siegerprojekt statt. Die Arbeitsgemeinschaft „Junge Imker“ unter Leitung von Gunter Stiehler freut sich über 700€, die sie zum Bau von Hummelkästen und zum Ankauf neuer Bienenvölker nutzen wird. Aber nicht nur diese Idee kann umgesetzt werden…

Insgesamt sieben Teams mit Teilnehmern zwischen 10 und 21 Jahren hatten sich mit tollen Ideen zum Arten- und Biotopschutz beim neuen Mit-Mach-Projekt des Naturparks „Grün ist Bunt“ bis Ende Januar beworben. Die AG „Junge Imker“ aus Bad Liebenwerda konnte sich nach einer intensiven Jury-Beratung am 10. Februar 2014 durchsetzen.

Aber auch die Vorschläge der anderen Bewerber zeugten von viel Engagement und Kreativität und  waren von hoher Qualität im Sinne der Projektrichtlinien. Sie reichten von einer individuellen Straßengrabenbepflanzung in Tröbitz bis zur ökologischen Aufwertung des Beutersitzer Bahnhofsgeländes oder Baumnachpflanzungen am Maasdorfer Lehrpfad.

Im Nachgang entstand daher die Idee, auch den anderen Teilnehmern die Möglichkeit zur Umsetzung durch einen alternativen Projektpaten zu ermöglichen. Die Lausitzer Rundschau konnte sich dafür begeistern und beschloss umgehend, alle Bewerber näher vorzustellen. Ein erster Erfolg kann bereits vermeldet werden. Am 13. März 2015 stellte die Lausitzer Rundschau den Hort Nehesdorf mit seiner Idee vor, einen Naschgarten auf dem eigenen Gelände anzulegen.  

Auf Nachfrage von Sandra Spletzer vom Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V. – dem Träger von „Grün ist Bunt“  - bestätigte die Hortleiterin Katrin Laurisch, dass die Baumschule „Saathainer Mühle“ die Beerensträucher für den Naschgarten kostenlos zur Verfügung stellt. „Wir freuen uns sehr über diese schnelle Unterstützung und freuen uns auf unseren Naschgarten“ so Katrin Laurisch.  (FV)

Dynamische Bildershow mit eigens komponierter Musik macht Lust auf Besuch im Naturpark

Bildershow startet mit Klick! (Verlinkung zu youtube.com)

Bilderschleife auf youtube und Naturpark-Webseite verfügbar

Ein Komponist und Musiker aus dem Landkreis Elbe-Elster, der unter dem Künstlerpseudonym John Rausek auftritt trat im vergangenen Jahr an den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft heran mit dem Wunsch eine eigene Musik für den Naturpark zu komponieren. Die Natur der Heimat inspiriere ihn oft zu seinen Kompositionen und er möchte sich gern auf musikalische Art dafür bedanken.

Dieser Bitte kam das Team des Naturparks gern nach und lieferte dem Künstler eine dynamische Fotoshow mit Impressionen von Landschaften, Pflanzen, Tieren und Sehenswürdigkeiten aus dem Naturpark.  John Rausek komponierte eine dazu passende Pianobegleitung und spielte diese selbst ein.  Die dreiminütige Bildershow ist  nun auf der Webseite des Naturparks sowie auf youtube  zu sehen und weckt hoffentlich beim einen oder anderen Zuschauer die Lust selbst in den Naturpark zu reisen. (FV)

Fotowettbewerb 2015

Landschaftswandel im NSG Loben, Foto: Archiv Naturpark

Landschaft im Wandel

Die ersten Einsendungen zum diesjährigen Fotowettbewerb liegen vor. Zwei Fotografen haben sich bisher diesem, nicht ganz einfachem Thema gestellt.
Denn die fotografische Umsetzung von „Landschaft im Wandel“ stellt schon bei der Planung hohe Ansprüche. Denn wie setzt man eine sich verändernde Landschaft auf Fotos um?

Wir möchten Ihnen noch ein paar Tipps geben. So könnte es z. B. eine Fotoserie sein, mit der man den Landschaftswandel aufzeigt. Gerade jetzt mit dem Frühjahr verändert sich das Landschaftsbild in kürzester Zeit rasant. Knochige, kahle Bäume haben ein paar Wochen später ein grünes Blätterkleid oder hüllen sich in einen weißen Blütenschleier. Vielleicht haben Sie genau diese Bäume auch schon im Herbst mit ihrem bunten Blätterkleid fotografiert, dann haben Sie eine Landschaft, die sich im Laufe der Jahreszeiten immer wieder wandelt, gut dokumentiert. Oder Sie beobachten, wie z. B. die neuen Flussschleifen der Kleinen Elster, die Uferböschungen ständig neu formen.

Wir, der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sind jedenfalls ganz gespannt, wie dieses Thema aufgegriffen und umgesetzt wird. Bis zum 15. Mai 2015 sollten die Fotos beim Naturpark eingereicht werden. Sie können Ihre Fotos digital (ca. 1 MB) senden oder als Papierbild im Format 20 x 30 cm an das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda schicken.

Weitere Infos erhalten Sie bei Cordula Schladitz,
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Markt 20
04924 Bad Liebenwerda
035341 / 615 – 0 (NPV).

Blütenfest am 1. Mai ab 10 Uhr in Döllingen

Rundgang zum Blütenfest im Pomologischen Garten, Foto: Archiv Naturpark

Blütenfest

Freitag, 1. Mai 2015,
10.00 – 18.00 Uhr
Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

Das traditionelle Blütenfest eröffnet die Obstsaison im Pomologischen Garten Döllingen. Um 10.00 Uhr lädt die Blütenkönigin zu einem Rundgang ein. Traditionell blasen die Plessaer Mühlenmusikanten wieder zum Frühschoppen. „Typisch Mann!“ ein Stück der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg und die Blütenshow mit den Lobenburgern sind weitere Programmpunkte am Nachmittag.  Mit-Mach-Angebote für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen.

Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten wieder Raritäten für die Frühjahrspflanzung an, so stehen diesmal zum Beispiel 30 verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten oder  außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen  im Angebot.

Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frisch gebackenem Kuchen mit Früchten aus unserem Garten gesorgt.

Programmablauf:
10.00 Uhr - Die Blütenkönigin lässt bitten!
geführter Rundgang durch den Garten
11.00 Uhr - Frühschoppen mit den Plessaer Mühlenmusikanten
14.30 Uhr - Blütenshow mit den Lobenburgern
15.30 Uhr - Typisch Mann! – Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg

„Streuobstblütentraum“ per Rad am Samstag, 18. April erleben

Streuobstblütentraum, Foto: Th. Brandt, VDN

Die erste Naturparkradtour des Jahres lädt am Samstag, 18. April 2015 von 14 Uhr bis ca. 19 Uhr ein, in die romantischen Streuobstwiesen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft einzutauchen. Die ca. 43 km anspruchsvolle Route führt in gemächlichem Tempo von Bad Liebenwerda zum Streuobstgebiet um Hohenleipisch- Döllingen. Die Strecke beinhaltet leichte Steigungen und zum Teil naturbelassene Wege. Im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen erwartet die Teilnehmer ein Kuchenpicknick mit Kaffee unter - hoffentlich - blühenden Obstbäumen. Sandra Spletzer vom Team des Naturparkhauses führt die Tour.

Tickets kosten 8€ (inkl. Führung, Eintritt, Kaffee und Kuchen im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen) und können ab 2. April 2015 bis spätestens einschließlich Donnerstag, 16. April 2015 hier gekauft werden: Touristinformation Bad Liebenwerda (Roßmarkt 23, Tel: 035341 6280), Naturparkhaus, Markt 20, in Bad Liebenwerda (Telefon 035341 471594). Max. 25. Teilnehmer. (FV)

Feiern auf der Insel - Maasdorf und Prestewitz laden ein!

Maasdorf und Prestewitz - Sieger des Naturparkgemeinde-Wettbewerbs 2014 und Gastgeber des Naturparkfestes 2015, Foto: Archiv Naturpark

Naturparkfest am Samstag, 6. Juni 2015 in Maasdorf

Es ist ein ganz besonderer Ort an dem in diesem Jahr am 6. Juni das Naturparkfest stattfindet. Diesmal teilen sich nicht nur zwei Dörfer (Maasdorf und Prestewitz) den Sieg, sondern sie teilen sich auch den Festplatz. Denn liegt genau zwischen den Gemeinden. Die neu entstandene Insel an der Kleinen Elster am Heiligen Hain ist ein idyllisches Fleckchen für das Naturparkfest, erfordert jedoch von allen Beteiligten einen hohen Organisationsaufwand.

Im Wesentlichen sind die Planungen abgeschlossen. Das Programm steht und mit Schalmeien, Drehorgel und Guggenmusik wird sicherlich gute Stimmung aufkommen. Mit der Übergabe des Naturparkprojektes – der Bootsanlegestelle an der Kleinen Elster – wird sich der Gewässertourismus präsentieren. Wer möchte kann sich auf einer kleinen Runde im Kanufahren probieren. Regionales Markttreiben wird wieder groß geschrieben, die Versorgung übernehmen die Gaststätten von Maasdorf und Prestewitz.

Höhepunkt ist wiederum die Auszeichnung der neuen Siegergemeinde im Wettbewerb um die Naturparkgemeinde 2015. Wir laden Sie alle ganz herzlich zum Naturparkfest ein. (Zufahrt mit dem PKW erfolgt über Maasdorf). Weitere Infos unter 035341 6150 oder np-niederlausitzer-heidelandschaft(at)LUGV.Brandenburg.de. (NPV)

Im Naturpark aufgespürt...

Großer Blaupfeil, Foto: Andreas Eichler

Beobachtungstipp: Die Letzten werden die Ersten sein!

Die Sonne steigt wieder höher und die Knospen platzen. Jetzt haben Sie die Chance die erste Libellen zu beobachten – die Winterlibellen. Eigentlich sind es nicht die ersten, sondern die letzten. Sie sind im Juli und August des Vorjahres geschlüpft und haben den Winter irgendwo gut versteckt als Flugform überdauert. Jetzt bereiten sie sich auf die Paarung vor: Ihre Augen nehmen eine strahlend blaue Färbung an und bei den Männchen entsteht zwischen den Flügeln ein blauer Farbfleck. Dieser scheint auf die Weibchen bei der Paarung anziehend zu wirken.

Ab April kann man die Libellen aus dem Vorjahr beobachten. Sie bevorzugen vor allem Gewässer deren Ufer mit Röhricht bewachsen sind, wie etwa an Altwassern, Baggerseen und Fischteichen.

Ein solcher Frühlingsbote ist der Große Blaupfeil, eine Libelle, die bis zu fünf Zentimeter lang wird. Sie kann man ab Mai beobachten.

Wer diese Großlibelle beobachten möchte, findet sie am ehesten an stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Bevorzugt werden von ihr größere Gewässer mit Sand- oder Kiesufern, die auch geschützte und sonnige Stellen aufweisen, zum Beispiel Kiesgruben. Die Männchen des Großen Blaupfeils sitzen aber nicht gern auf Pflanzen. Oder sie genießen auf Wegen und auf dem nackten Boden die Frühlingssonne. (NPV)

Regionaler Küchenzauber

Gaststätte "Zu den drei Rosen" Winkel - Hier steht in der nächsten Zeit Schnuckenbraten auf der Regionalen Speisekarte, Foto: V. Rösler

Jens Uhlemann vom Gasthof "Zu den Drei Rosen" in Winkel empfiehlt:

Heidschnucken-Careè auf Ratatouille mit Rosmarinkartoffeln

Zutaten für 4 Personen
4 Stk. Schnucken-Careè (á 300g)
1 Stk. Aubergine
2 Stk. Zucchinis
4 Stk. Paprika (bunt)
4 Stk. Tomaten
1 Stk. Zwiebel
800 g kleine Kartoffeln
2 Stk. Knoblauchzehen
Frischer Rosmarin
Frischer Thymian
Frischer Salbei
Frischer Majoran
Rotwein nach Bedarf
Gutes Olivenöl
2 Spritzer Zitronensaft
1 EL Honig
1 EL Senf

Die Heidschnucken-Careè mit Salz und Pfeffer würzen und in Knoblauchöl von allen Seiten anbraten. Frischen Rosmarin- und Thymianzweig aufs Fleisch legen und 5 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben.

Beilagen

Ratatouille
Das Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden (tomaten vorher enthäuten), in Olivenöl anbraten und dann schmoren lassen. Frische Kräuter wie Majoran, Rosmarin, Salbei und Thymian zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt mit etwas Rotwein verfeinern.

Rosmarinkartoffeln
Die Kartoffeln gut waschen und ungeschält in Salzwasser kochen. Knoblauch schälen und fein hacken. Die Rosmarinnadeln von den Zweigen lösen und kleine Stücke schneiden. Alles mit Olivenöl, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft vermischen, erwärmen und über die gepellten Kartoffeln geben. (Red.)