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Regionale Köstlichkeiten - Niederlausitzer Wild- und Karpfenwochen im Naturpark

Rehrücken á la "Goldener Hahn" Finsterwalde, Foto: F. Schreiber

Die Region is(s)t wild - Große Auswahl an Wildspezialitäten bei den 1. Niederlausitzer Wildwochen vom 1. November bis 30. Dezember 2015

Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist eine waldreiche und somit auch wildreiche Region. Wildfleisch oder Wildbret, wie es in der Jägersprache heißt, hat eine zarte Maserung und ist leicht verdaulich. Es ist mager, fett- und cholesterinarm, aber reich an Mineralstoffen und Geschmack. In früheren Jahrhunderten dem Adel vorbehalten, ist es, auch wegen der begrenzten Verfügbarkeit, immer etwas Besonderes. Wild zu essen, ist immer mehr im Kommen und hat zu Recht einen festen Platz auf den Speisekarten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Gaststätten der Regionalen Speisekarte mit den 1. Niederlausitzer Wildwochen ihm ein kulinarisches Programm widmen.

Elf Restaurants verwöhnen die Gäste mit heimischen Spezialitäten. Neue Kreationen und kulinarische Hochgenüsse vom Reh, Hirsch oder Wildschwein und noch vieles andere mehr werden die Gaumen der Gäste erfreuen.

Diese Partnerrestaurants der Regionalen Speisekarte laden zu den Wildwochen ein:

„Goldener Hahn“ Finsterwalde

Vetternwirtschaft Finsterwalde

Arcus Hotel Elsterwerda

„Goldener Löwe“ Hohenleipisch

Landgasthof „Zu den drei Rosen“Winkel

Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda

Parkschlößchen Maasdorf

Gasthof „Zur Linde“ Saathain

„Zum Elstertal“ Zeischa

Waldschänke Bad Erna

Oberer Gasthof Hirschfeld

Niederlausitzer Karpfenwochen vom 31. Dezember bis 28. Februar 2016

Karpfen in kreativen Variationen ab 31. Dezember

Ab 31. Dezember 2015 bis zum 28. Februar 2016 finden nun schon zum 4. Mal die Niederlausitzer Karpfenwochen statt. Ausgewählte Gastronomiebetriebe der Regionalen Speisekarte bieten während der Niederlausitzer Karpfenwochen besondere Karpfenvariationen an. Bei traditionellen und klassischen Gerichten kann man Herkunft und Qualität schmecken. Der Karpfen ist ein wahrer kulinarischer Alleskönner. Ob blau, gebraten, gebacken oder geräuchert, es gibt viele und interessante Zubereitungen. Grätenfreies Filet in den unterschiedlichsten Variationen, z.B. auf Kartoffel-Kürbis-Ragout oder verdeckt mit blauen und gelben Kartoffelschuppen, auf Tomatengemüse oder mit Meerrettichkruste und vielem mehr kann man auf der Regionalen Speisekarte während der Niederlausitzer Karpfenwochen finden.

Zu den Karpfenwochen laden ein:

1. „Zum Elstertal“ Zeischa
2. Arcus Hotel Elsterwerda
3. „Goldener Löwe“ Hohenleipisch
4. Landgasthof „Zu den drei Rosen“Winkel
5. Parkschlößchen Maasdorf
6. Oberer Gasthof Hirschfeld
7. Waldschänke Bad Erna
8. Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda
9. Gasthof „Zur Linde“ Saathain

Das Weißstorchjahr im Naturpark

Storch an der Hohenleipischer Kirche, Foto: A. Felder/NW

Im Jahr 2015 wurden, wie im Vorjahr, 32 Horststandorte erfasst. Und das nun schon seit 20 Jahren. Dabei betrug die durchschnittliche Jungenzahl über 20 Jahre 40 Jungstörche.

Die Ankunfts- und Abflugdaten lagen überwiegend im üblichen Bereich. Im Naturpark zogen 17 Horstpaare (Vorjahr 22) 40 Junge (Vorjahr 48) groß. 24 Nester (Vorjahr 25) waren in der Brutsaison besetzt. Damit ist es ein durchschnittliches Storchenjahr. Am 4.5. wurde bei Dobra ein Storch mit gebrochenem Unterschnabel gemeldet. Leider konnte er nicht eingefangen werden. Am 19.8. kam die Meldung eines verletzten Storches bei Plessa. Auch er konnte noch abfliegen. Vermutlich war es der Weißstorch, der am Tag zuvor in die Ortsleitung geflogen war und einen Stromausfall verursacht hat.

In Lindena bezogen die Altstörche nach der Brut den Horst auf dem Kirchturm. In Lausitz kamen die Störche sehr spät an und hatten auch ein Junges. Aber am 17. Juni registrierte man einen verletzten adulten Storch bei Lausitz der ebenfalls nicht eingefangen werden konnte. Es war vermutlich der Brutstorch. Kurze Zeit später lag der Jungstorch nur noch tot im Nest. Am 6. Juli ist in Maasdorf ein Jungstorch kurz vor dem Ausfliegen abgestürzt und verendet. In der Nähe des Bieligkhofes in Bad Liebenwerda fand man am 19. August einen toten Altstorch in Nähe einer Freileitung.

In diesem Jahr konnten Ringe bei 5 Weißstörchen in Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Friedersdorf, Haida und Hohenleipisch abgelesen werden. Seit langem sind in Hohenleipisch wieder zwei Jungstörche ausgeflogen. (NW)

Startschuss für Mit-Mach-Aktion des Naturparks „Grün ist Bunt“ 2016

Silke Falkenhain (Mitte), Beate Schreiber (beide Volksbank Elsterland eG), Elbe-Elster Landrat Christian Heinrich-Jaschinski in seiner Rolle als Vorsitzender Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V., AG Junge Imker mit G. Stiehler als AG-Leiter und Sandra Spletzer vom FV Naturpark Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V., Foto: F. Claus

"Mitbewohner gesucht" heißt es 2016 bei "Grün ist Bunt"

Im Oktober fiel der Startschuss für die Mit-Mach-Aktion des Naturparks „Grün ist Bunt“ in Kooperation mit der Volksbank Elsterland eG. Am 27. Oktober 2015 wurde auf der Ortsversammlung der Volksbank Elsterland eG in Elsterwerda das Thema für 2016 „Mitbewohner gesucht“ bekannt gegeben. Auch im nächsten Jahr sind Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 21 Jahren aufgerufen gemeinsam mit Partnern Dauerhaftes für die Natur in der Heimat zu schaffen.

2016 werden bei „Grün ist Bunt“ „Mitbewohner gesucht“. Teilnehmer können die Vielfalt der Arten und Lebensräume vor der Haus- oder Schultür kennen lernen indem sie zum Beispiel Nistgelegenheiten anbringen, ein Insekten- oder Igelhotel bauen oder Hecken und Steinhaufen als Lebensraum für Vögel und Reptilien anlegen. Der Ideenvielfalt der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt, das Team der Naturwacht hilft gern bei der Umsetzung.
Mit einer Projektidee zu diesem Thema können sich junge Menschen  zwischen 10 und 21 Jahren– Freunde, Arbeitsgemeinschaften, Schülerteams, Vereine-  bis zum 31. Januar 2016 bewerben.

Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland eG mit 700€ unterstützt. Teilnehmen können Projekte in allen Kommunen sowie angrenzenden Kommunen des Naturparks, die Umsetzung muss im Jahr 2016 erfolgen.

Formulare für Anmeldung, Kostenplan und Projektskizze können unter www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt heruntergeladen werden. Diese ausfüllen und bis spätestens 31. Januar 2016 an Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, „Grün ist bunt“, Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda senden. Für Fragen zu „Grün ist Bunt“ steht gern das Team des Naturparkhauses unter 035341 471594 oder 035341 10192 zur Verfügung. (FV)

286 Kinder nehmen am Aktionstag „Natur zum Anfassen“ an der Elstermühle Plessa teil

I. Ertle vom Förderverein Naturpark NLH e. V. mit begeisterten Projektteilnehmern und Vertretern von enviaM an der Elstermühle Plessa, Foto: unikum marketing

Programm "Heimische Vögel" an Elstermühle gut gebucht

Erstmalig beteiligte sich das Team des Besucherzentrums im September und Oktober 2015 am Projekt „Natur zum Anfassen“ von enviaM und Mitgas. Insgesamt 286 Schüler aus dem Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz-Kreis nahmen im Rahmen von „Natur zum Anfassen“ im September/Oktober 2015 an einem Projekttag an der Elstermühle Plessa teil. Der thematische Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf „Heimischen Vögeln“, das Programm war- bis auf 2 Termine - komplett ausgebucht.

Mit interaktiven Angeboten und verschiedenen altersgerechten Spielen weckte Umweltpädagogin Ilona Ertle in der Elstermühle Plessa in der „Vogel-Rallye“ das Interesse der Schulkinder an heimischen Vögeln. Während der Vogel-Rallye lösten die Kinder an verschiedenen Stationen Aufgaben. Warum und wie Vögel fliegen, erfuhren sie in der Experimentierwerkstatt. Die Schülerinnen und Schülern bastelten eine Elster als Stifthalter und Schatzkisten-Waldohreulen. „Natur zum Anfassen“ - getragen von enviaM und Mitgas - findet jährlich an verschiedenen Naturhöfen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt. In diesem Jahr nahmen mehr als 3370 Kinder auf zwölf Naturhöfen in den drei Bundesländern an einem Aktionstag im Rahmen von „Natur zum Anfassen“ teil. (FV)

Neu im Naturpark-Team: Nadja Poser

Nadja Poser, Foto: T. Gärtner, NW

Naturwacht im Naturpark ab Oktober durch Nadja Poser verstärkt

Mein Name ist Nadja Poser, ich komme aus Erkner bei Berlin und verstärke seit dem 15. Oktober das Naturwachtteam in der Niederlausitzer Heidelandschaft.

Schon als Kind war ich gern viel draußen und habe mich für Tiere und Pflanzen interessiert. So lag es dann nahe, dass ich später Biologie studiert habe. Nach meinem Studium an der FU Berlin hat es mich erst einmal für einige Jahre ins Ausland zu unseren Nachbarn nach Holland verschlagen. Dort fehlten mir dann doch irgendwann die Brandenburgischen Wälder und die Wildnis. Nach meiner Rückkehr in die Heimat machte ich eine Ausbildung zur Wildnispädagogin und arbeitete während der Herbstrast als Kranichrangerin an der Boddenküste Vorpommerns.

Ich freue mich sehr, dass ich mich nun auch beruflich voll und ganz für die Natur einsetzen kann und den Naturschutzgedanken im Rahmen der Umweltbildung weitergeben kann.  Zu dem Gebiet, das ich von nun an betreue gehört die Prösa, das Elstertal zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda und die Drössiger Heide. Inzwischen bin ich schon voll in die Biberkartierung eingestiegen und freue mich darauf im nächsten Jahr eine Juniorrangergruppe zu betreuen.

Auf eine gute Zusammenarbeit! Viele Grüße Nadja Poser (NW)

Auf neu entwickelter Radroute „Landschaft von Menschenhand“ Kulturlandschaft im Naturpark erleben

Ruth Haake (FÖJ) im Naturparkhaus zeigt den neuen Flyer "Landschaft von Menschenhand", Foto: FV

36 abwechslungsreiche Kilometer entlang Fischteiche, Heideflächen und Kiesseen

Passend zum Jahresthema 2015 des Kulturlandes Brandenburg  „Landschaft im Wandel“ können Besucher des Naturparks seit diesem Sommer auf einer selbstgeführten Radtour Kulturlandschaft im Naturpark aus erster Hand erfahren. 

Vom Team des Besucherzentrums im Rahmen eines Netzwerkprojekts der Brandenburger Besucherzentren „natur-schau-spiel.com“ entwickelt, führt die neue Radroute 36 abwechslungsreiche Kilometern durch vielfältige Kulturlandschaft und veranschaulicht menschliches Wirken.  Auf der Route liegen glasklare Kiesseen infolge Bergbaunutzung, Heideflächen auf ehemaligem Militärgelände und Fischteiche, in denen bereits zu Zeiten der sächsischen Kurfürsten Karpfen gezüchtet wurden.

Die Radtour wird digital auf GPSIES angeboten

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=qqebpdiucvwivsgx ) , sowie als Track auf der Webseite des Naturparks unter http://naturpark-nlh.de/index.php?id=49#c2029  . Der Flyer zur Radtour ist im Naturparkhaus erhältlich (info(at)naturpark-nlh.de; Tel. 035341 471594). (FV)

Fotowettbewerb 2016: Naturpark – hier wo ich zu Hause bin

Heuernte im Naturpark, Foto: V. Rösler

Hobbyfotografen zur Teilnahme aufgerufen

Der Naturpark feiert seinen 20. Geburtstag. Die meisten von Ihnen haben diese Region und seine Entwicklung seit mehr als 20 Jahren begleitet. Zeigen Sie uns mit Ihren Bildern, was für Sie das Besondere an Ihrem zu Hause im Naturpark ist. Sind es die Landschaften oder die Menschen, die hier leben. Lassen Sie uns teilhaben, an dem was neu geschaffen wurde oder wo Sie stolz darauf sind, dass etwas Bedeutsames erhalten werden konnte.  Wir sind sehr gespannt darauf zu erfahren, was für Sie die Region und den Naturpark ausmacht.

Die Ergebnisse des Fotowettbewerbs werden wieder auf dem Naturparkfest, diesmal in Werenzhain, zu sehen sein. Die Fotos sollten bis Anfang Mai beim Naturpark eingereicht werden. Der genaue Termin wird noch in der Presse bekannt gegeben.

Weitere Infos erhalten Sie u.a.:

Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Markt 20
04924 Bad Liebenwerda
035341 / 615 – 0 oder 035341 / 471594 (NPV).

Jahrestagung des Naturparks

Foto: Archiv Naturpark

Rückblick auf Naturpark-Jahr im Refektorium Doberlug

Die diesjährige Jahrestagung des Naturparks fand am 25. November wiederum im Refektorium am Schloss in Doberlug-Kirchhain statt. Die Begrüßung übernahm Christian Heinrich-Jaschinski als Vorsitzender des Fördervereins des Naturparks. In einem kurzen Vortrag stellte er zudem die wichtigsten Punkte der Arbeit des Vereins aus dem vergangenen Jahr vor. Im Anschluss daran referierte Lars Thielemann über die geleistete Arbeit von Naturparkverwaltung, Naturwacht und des Besucherzentrums. In diesem Jahr konnte Frau Christina Grätz als Gastreferentin gewonnen werden. Sie stellte ihr Unternehmen Nagola Re vor. Darin geht es um naturnahe Begrünungen, bei denen mit heimischem Pflanzenmaterial Flächen neu begrünt und Biotope wiederhergestellt werden. Mit dieser innovativen Idee konnte die Firma in diesem Jahr den KfW-Award Gründer Champions 2015 für sich entscheiden.
Die Veranstaltung klang bei einem Regionalbüfett, das von der Sparkasse Elbe-Elster finanziert wurde, aus. (NPV)

Kompetente Unterstützung im Naturparkhaus

Sarah Wuckasch, Studentische Praktikantin im Naturparkhaus, Foto: FV

Studentische Praktikantin Sarah Wuckasch aus Falkenberg unterstützt das Team des Besucherzentrums seit August

Hallo, ich möchte mich gern vorstellen: Ich bin Sarah Wuckasch und komme aus Falkenberg/Elster, also aus der näheren Umgebung des Naturparks. Das Studium hat mich nach Neubrandenburg in Mecklenburg Vorpommern verschlagen, dort studiere ich bereits im 5. Semester Naturschutz und Landnutzungsplanung an der Hochschule. Während des Studiums ist ein Praxissemester vorgeschrieben, welches ich gerne in meiner Heimat ableisten wollte. Da ich durch die regionalen Zeitungen schon des Öfteren vom Naturpark und dem Naturparkhaus in Bad Liebenwerda gehört habe, hab ich mich auch prompt dort beworben. Nach der Zusage im März konnte ich mich bereits früh auf den Beginn meines Praktikums im August freuen.

Kaum angekommen ging es auch schon aufregend los. Ich habe natürlich in der Hauptsaison im Naturparkhaus angefangen. Und nachdem eine Berliner Zeitung über die Heideblüte im Naturpark berichtet hatte, kamen dann auch Heerscharen von Berlinern, um sich von mir über die  blühende Heide in der Prösa beraten zu lassen. Neben der Beratung der Besucher standen aber auch andere Aufgaben auf meiner wöchentlichen To-do-Liste. Diese sind alltägliche Aufgaben, wie das Öffnen des Besucherzentrums, Auffüllen der Flyer im Eingangsbereich und kleinere Gänge zur Post. Als Abwechslung zum Büro-Alltag nahm ich auch, gemeinsam mit Mitarbeitern vom BIZ und der Naturwacht, an verschiedenen Pflegeeinsätzen teil und durfte meine Kolleginnen an öffentlichen Terminen und Veranstaltungen unterstützen.

In der restlichen Zeit habe ich auch eigene Projekte bearbeitet.
Zum einen war das die Verlinkung unserer naturparkeigenen Internetseite mit den Seiten der Gemeinden des  Naturparks, die noch nicht abgeschlossen ist. Dazu wurde ein Text entworfen und aussagekräftige Bilder ausgesucht. Viel Arbeit machte es die passenden Internetseiten der jeweiligen Gemeinden zu suchen und zu kontaktieren mit der Bitte um Verlinkung. Als letzten Schritt werden zukünftig Texte der Naturparkgemeinden und des Naturparkhauses ausgetauscht und auf die Internetseite geladen.

Ein anspruchsvolleres Projekt ist die Konzipierung eines naturkundlichen Stadtspaziergangs durch die Stadt Bad Liebenwerda. Gemeinsam mit unserer FÖJlerin Ruth Haake gingen wir mit wachen Augen durch die Stadt und hielten Ausschau nach naturkundlichen Besonderheiten. Über die entdeckten Tier- und Pflanzenarten suchten wir dann Informationen. Gleichzeitig musste eine Route durch die Stadt geplant und in einer Karte angelegt werden. Die Texte zu den Tieren bzw. Pflanzen sowie die Karte müssen jetzt noch anschaulich in einem Flyer verarbeitet werden.  Insgesamt bin ich froh darüber, mein Praktikum hier ableisten zu dürfen und freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Naturparkhaus bis zum Ende meines Praktikums Mitte Januar 2016. (FV)

Neue Publikationen

"Auf den Spuren der Mönche von Dobrilugk" in neuem Layout

Faltblätter und Homepage

Auch in diesem Jahr hält der Naturpark zahlreiche Druckmaterialien für Gäste und Interessenten bereit. Wegen der starken Nachfrage zum Thema Zisterziensermönche war das entsprechende Faltblatt seit Mitte des Jahres vollständig vergriffen. Jetzt wurde eine aktualisierte Neuauflage erstellt, die zudem eine veränderte Routenführung für diese thematische Radtour enthält. Ganz neu ist dagegen der „Kulinarische Saisonkalender“. Hier präsentieren sich die Gaststätten der „Regionalen Speisekarte“ mit ihren jeweiligen saisonalen Aktionen so z.B. zum Apfel, Wild oder Heidelamm. Auch die Naturwacht bietet Ihnen wieder Rangertouren für 2016 in einem Faltblatt an. 

In einem ganz neuen Internet-Layout präsentieren sich seit September 2015 die Verwaltungen der Großschutzgebiete Brandenburgs. Auch der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gibt zahlreiche Informationen in übersichtlicher Art und Weise zu Ausflugszielen und Veranstaltungen, Tieren und Pflanzen. Sie finden zudem einiges zur Arbeit und den Aufgaben des Naturparks. Auf den Seiten wurden zahlreiche attraktive Fotos eingebunden. www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de  (NPV)

Spürnasenferien im Naturparkhaus 2015 gut besucht

I. Ertle hat kleine Spürnasen im Naturparkhaus zu Gast, Foto: Archiv Naturpark

122 kleine Spürnasen 2015 im Naturparkhaus zu Gast

Auch in diesem Jahr waren die Spürnasenferienaktionen im Naturparkhaus wieder sehr beliebt. Insgesamt 122 Kinder, Eltern und Großeltern waren an sieben Veranstaltungen in den Brandenburger Schulferien zu  Gast im Naturparkhaus. Die Spürnasenferien wurden auch in diesem Jahr vom Rotary Club Herzberg unterstützt.

„Alles schläft – was macht die Natur im Winter?“ bildete den Auftakt für die Spürnasensaison in den Winterferien 2015, Kinder und Erwachsene beschäftigten sich mit allem, was Eier legt in der Natur. „Ach du dickes Ei“ hieß es nach Ostern, während „Geheimnisse des Waldes“ und „Frau Holles Apfelbaum“ auf dem Sommerferienkalender standen.

Die Spürnasensaison 2016 startet am Donnerstag, 4. Februar 2016 um 14:30 Uhr im Naturparkhaus. „Madame Azuré“ lädt ins „Land der Moore“ ein. Auch 2016 werden die Spürnasen-ferien vom Rotary Club Herzberg unterstützt.

Alle Spürnasentermine und –themen 2016 finden Sie hier. (FV)

Im Naturpark aufgespürt...

Rehbock, Foto: Ingo Decker

Beobachtungstipp: Rehe im Sprung

Rehe, die in der offenen Agrarlandschaft leben, bilden im Winter Sprünge (Gruppen), teilweise von mehr als zwanzig Tieren. Diese bestehen im Regelfall aus mehreren Ricken und ihrem Nachwuchs. In diesen Sprüngen scheint eine feste Struktur mit Aufgabenteilung vorzuherrschen.

Einzelne Tiere an den Rändern beobachten ständig das Terrain und geben den ruhenden und äsenden Rehen im Zentrum unverzüglich Warnsignale, wenn Gefahr droht. Auch wenn man Rehe kaum hört, sind sie keineswegs stumm. Die Laute der Ricken lassen sich als Fiepen charakterisieren.

Am auffälligsten sind jedoch die Schrecklaute, die an ein Hundebellen erinnern. Ausgewachsene männliche Tiere (Böcke) erreichen ein Gewicht von etwa 30 Kilogramm. Ricken etwas weniger. Von dem weißen 2 cm langen Schwanz ist kaum etwas zu sehen, denn er ist in dem weißen Fleck am Hinterteil des Tieres verborgen. Dieser Fleck, der sogenannte "Spiegel", zeigt als Signalfleck anderen Rehen, dass vor ihnen ein Reh wegläuft (wichtig auf der Flucht oder in der Paarungszeit).

Im Herbst, üblicherweise im Oktober oder November, wirft der Bock sein Gehörn aus Knochensubstanz ab, das rasch neu zu wachsen beginnt. Ein voll entwickeltes Geweih weist drei bis vier Enden auf. Das häufige Reiben des Gehörns an Bäumen im Frühjahr dient der Entfernung der Nährhaut (Bast) sowie auch der Reviermarkierung. (NPV)

Regionaler Küchenzauber

Karpfengericht, Foto: Archiv Naturpark

Der Naturpark empfiehlt:

Karpfenfilet im Bierteig auf Spitzkohlgemüse

Rezept für 4 Pers.:

4 Stück Karpfenfilet a 180 g

 

200 ml helles Bier,

3 Eßlöffel Mehl,

Salz, etwas Pfeffer

2 Eier für den Teig

2 Esslöffel Mehl

1 Kg Spitzkohl, etwas Sahne

Die Karpfenfilets mit Zitrone und Salz marinieren und in Mehl wenden. Weiteres Mehl in eine Schüssel geben, mit den Eiern, Salz, Pfeffer und dem Bier verrühren, so dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Die Karpfenfilets im Anschluss durch den Bierteig ziehen und in heißem Öl knusprig ausgebacken.

Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden in der Pfanne ein paar Minuten anbraten. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und mit etwas Sahne abziehen.

Die Karpfenfilets auf dem Spitzkohl anrichten. (NPV)