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Auerhuhnprojekt geht weiter und startet mit internationaler Konferenz

Experten diskutieren zum Auerhuhn, Foto: Archiv Naturpark

Internationale Auerhuhnspezialisten im Naturparkhaus Bad Liebenwerda zu Gast

Im März 2017 nahm das neue Team des Auerhuhnprojekts die Arbeit auf. Das aktuelle Projekt wird aus EU- und Landesmitteln für einen Zeitraum von 5 Jahren finanziert. Ziel des Projekts ist die Etablierung des Auerhuhns in der Niederlausitz. Das vierköpfige Team besteht aus Kerstin Weber (Projektassistenz), Frank Raden (Experte für Telemetrie und Auerhuhnbeobachtung), Michel Springer (Lebensraummanagement) und Dr. Alexander Zimmermann (Projektleitung).

Als eine der ersten Maßnahmen traf sich das neue Team mit Experten aus ganz Europa die ebenfalls an der Auswilderung von Raufußhühnern arbeiten. Bei dem Treffen ging es vor allem um praktische Fragen zum Fang der Hühner in Schweden, sowie deren Auswilderung in den einzelnen Projektgebieten. Bei dem Treffen wurde deutlich, dass viele Details beachtet werden müssen um eine erfolgreiche Auswilderung zu garantieren. Wegen des Erfolgs der diesjährigen Veranstaltung ist für nächstes Jahr bereits ein zweitägiges Expertentreffen geplant. (FV/NPV)

Ergebnisse der Fledermauswinterquartierkontrolle im NSG Hohenleipisch

Erfassung der Fledermausarten unter Leitung von Maik Korreng Foto: H. Feldner, NW

Erfolgreichstes Jahr seit Beginn der Fledermauserfassung 1992 

Alle 22 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind seit 1936 gesetzlich geschützt. Einige gelten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie der Europäischen Union als besonders schützenswerte Art.

Ziel der alljährlichen Winterquartierkontrolle im NSG „Hohenleipisch“, ist die Erfassung der Fledermausarten. Das erfolgte fast lückenlos seit dem Jahr 1992. Die Erfassung der Fledermäuse in 106 Bauwerken fand durch ehrenamtliche Naturschützer und Fledermauskundler unter Leitung von Maik Korreng, der sich in der Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster engagiert, statt.

Da die Ergebnisse der Kartierung wetterabhängig sind, sei es hier erwähnt. Das Wetter war am 04.02.2017 nebelig und es wehte ein Schwacher Wind aus Süd (ca. 10km/h Windgeschwindigkeit). Bei einer Temperatur von 0 °C bis - 1°C war es leicht bewölkt. Die Schneehöhe betrug ca. 20cm, was die Kartierung erschwerte.

Bei der Erfassung 2017 wurde die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) mit 72 Tieren gezählt, gefolgt vom Braunen Langohr (Plecotus auritus) mit 52 Tieren, Graues Langohr (Plecotus austriacus) mit 21 Tieren, Breitflügelfledermaus (Epipectis serotinus) mit 8 Tieren, eine Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), sowie 3 unbestimmte Arten. Die meisten Tiere traf man einzeln an. Vier Cluster (ab 2 Tiere) wurden vorgefunden.

Die am häufigsten gefundene Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) ist eine Waldfledermaus. Charakteristisch sind die mopsartig gedrungene Schnauze, die kleine Mundspalte sowie die nach oben hin geöffneten Nasenlöcher. Im Flug erscheint die Mopsfledermaus so groß wie ein Sperling. Die Jagdgebiete liegen vor allem im geschlossenen Wald, auch in Feldgehölzen oder entlang von Waldrändern, Baumreihen, Feldhecken sowie Wasserläufen. Dort jagen die Tiere meist in 2-5 m Höhe in Vegetationsnähe oder im freien Luftraum vor allem nach Kleinschmetterlingen. Als Kurzstreckenwanderer legen die Tiere bei ihren Wanderungen zwischen Sommer- und Winterquartier selten Entfernungen über 20 (max. 290) km zurück. Das bekannte Höchstalter ist 18 Jahre.

Insgesamt wurden 157 Tiere (Vorjahr 131) in 69 (Vorjahr 65) von 106 Bauwerken gefunden. Es erfolgte die Erfassung von 15 (Vorjahr 9) beringten Mopsfledermäusen. Somit war es das erfolgreichste Jahr seit Beginn der Zählung im Jahr 1992. (NW)

Märchenhaftes Spürnasenferienprogramm im Naturparkhaus

Dem Storch nicht nur ins Nest schauen-dazu animiert das Spürnasenferienprogramm

"Von Kalifen und Störchen" handelt das Spürnasenferienprogramm in den Osterferien

Jedes Jahr bringt die Ankunft der Störche uns auch die Botschaft vom Frühling. Die großen faszinierenden Vögel sind überall beliebt und den meisten Kindern vom Aussehen bekannt. Im Umweltbildungsprogramm von Kalifen und Störchen dreht sich alles um diesen großen Charaktervogel. In einer märchenhaften Reise können die Kinder alles über die langen Reisen der Störche erfahren. Spielerisch gilt es die Geheimnisse rund um das Storchenleben zu entdecken und in kniffligen Aufgaben dem verzaubertem Kalifen in seiner misslichen Lage zu helfen.

Der Spürnasenferiennachmittag ist Donnerstag, 20. April um 14:30 Uhr und kostet 2,50€ pro Person.

Traditioneller Blütenzauber am 1. Mai 2017

Die Blütenkönigin lässt bitten Foto: Archiv Naturpark

Blütenfest eröffnet die Obstsaison im Pomologischen Schau- und Lehrgarten

Im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen findet am 01. Mai 2017 das traditionelle Blütenfest statt. Ab 10.00 Uhr lädt die Blütenkönigin zu einem geführten Rundgang durch den blühenden Garten ein.Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. Für jede Altersklasse ist ab 13.30 Uhr mit der Jugendband  „Green Forest“ etwas dabei. „Bauer sucht Frau“ mit den Lobenburgen, eine kleine Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen und die „TOP 15“ mit der  Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. Mit-Mach-Angebote, Kutschfahrten mit dem Esel für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen.

„Dem Imker über die Schulter geschaut“  – vom Fachmann Reinhard Opitz erhält man Antwort auf viele weitere Fragen zum interessanten Leben der Honigbiene und der vielseitigen Arbeit des Imkers.

Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten Raritäten für die Frühjahrspflanzung an. Traditionell  stehen auch verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten und  außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen  im Angebot. Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frisch gebackenem Kuchen mit Früchten aus unserem Garten gesorgt.

Beginn: 10.00 Uhr

Ende: 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Pomologischer Garten Döllingen, An der Umgehungsstraße in 04928 Döllingen

Erfahrungsaustausch am Naturparkgemeinde - Stammtisch

Erfahrungsaustausch in Dobra Foto: Archiv Naturpark

Touristische Wegebeschilderung war wichtiges Stammtischthema

Am 22. März fand im Dorfgemeinschaftshaus in Oppelhain ein Naturparkgemeinde-Stammtisch statt. Zum Auftakt stellte Frau Gudrun Heide, Ortsbürgermeisterin von Dobra, ihren Ort vor. Als Sieger des vorjährigen Wettbewerbes um die Naturparkgemeinde des Jahres wird Dobra am 25. Juni 2017 das Naturparkfest 2017 zusammen mit dem Naturpark ausrichten.

Das Hauptthema der Veranstaltung war jedoch die Situation und der Erhalt von touristischer Wegebeschilderung im Gebiet des Naturparks. Dazu informierte zunächst Herr Klaus Oelschläger als Vertreter des Landkreises Elbe-Elster über den Stand des überregionalen Radwegenetzes, das sich in der Zuständigkeit des Landkreises befindet. Hier kann demnächst auf ein entsprechendes Förderprogramm zur Qualitätsverbesserung der vorhandenen touristischen Radwanderwege zugegriffen werden. So wird die Wegweisung zukünftig über eine Knotenpunktbeschilderung erfolgen. Die Bearbeitung dazu von Seiten des Landkreises läuft bereits.

Die Wanderwegebeschilderung liegt dagegen in der Hand der einzelnen Kommunen. Die ersten Schilder wurden zu Beginn der 1990er Jahre durch den Aufbaustab des Naturparks aufgestellt. Im Anschluss wurden diese an die jeweiligen Kommunen übergeben. Seitdem wurde das System teilweise ergänzt bzw. repariert. Dennoch fühlen sich die Kommunen mit dem Erhalt der Beschilderung finanziell und personell überfordert.  

Um darüber zu diskutieren und eventuelle Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, hatte der Naturpark den Landeswegewart Bringfried Werk und den Wegewart für einen Bereich der Stadt Königs Wusterhausen, Hans Rentmeister, eingeladen. Beide sind ehrenamtlich tätig und berichteten aus ihrer Arbeit. Herr Rentmeister zeigte an praktischen Beispielen wie er seine Arbeit als Wegewart durchführt. 

Gleichzeitig warb er dafür sich an die Wandervereine zu wenden, um dort ehrenamtlich tätige Wegewarte für die Region zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Kommunen könnte dies vielleicht eine Perspektive sein. (NPV)

 

Erste Naturparkradtour 2017

Die Kleine Galerie in Elsterwerda ist Ziel der ersten Naturparkradtour 2017 Foto: S. John Elsterwerda

Naturparkradtour führt am 29. April 2017 in die Kleine Galerie nach Elsterwerda

Auch 2017 werden in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenwerda von April bis Sep-tember jeden Monat geführte Radtouren zu Highlights des Naturparks Niederlausit-zer Heidelandschaft durchgeführt.

Sechsmal im Jahr laden die Naturpark-Radtouren dazu ein, Kleinode des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft kennenzulernen. Zum Saisonauftakt führt  die „Ateliertour“ von Bad Liebenwerda entlang der Schwarzen Elster nach Elsterwerda zu zwei regionalen Kleinoden der Kunst. In Elsterwerda wird die Kleine Galerie in einer Führung besucht, die aktuelle Ausstellung kann besichtigt werden. Die Rückroute führt zum Gut Saathain, dort kann die Wechselausstellung „Geld und Kunst“ besichtigt werden. Ein Spaziergang durch den Gutspark und den Rosengarten runden die Tour ab.

An den Naturpark-Radtouren können auch Kurzentschlossene teilnehmen- eine Anmeldung ist bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Naturparkhaus möglich. Tel. 035341 471594, Email: info@naturpark-nlh.de oder persönlich im Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda. Teilnahme gegen Spende.

Veranstalter ist die Stadt Bad Liebenwerda in Kooperation mit dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. 

Vorgestellt: neuer Mitarbeiter für Managementplanung

Diplom-Biologe unterstützt Naturparkverwaltung Foto: Archiv Naturpark

Benjamin Schellenberger Costa koordiniert die Erstellung von FFH-Managementplänen  

Seit Anfang März bin ich als Projektmitarbeiter in der Naturparkverwaltung angestellt und freue mich sehr auf die kommenden Monate. Meine Hauptaufgabe wird es sein, die Erstellung von FFH-Managementplänen zu koordinieren. Diese Pläne dienen dazu, die bestehenden Konzepte zur Erhaltung der Schutzgebiete im Naturpark zu prüfen und weiterzuentwickeln, um eine stabile Grundlage für den Naturschutz in den nächsten Jahren zu schaffen. Dabei hoffen wir als Naturparkverwaltung auch auf die Mitarbeit der Landnutzer und der interessierten Öffentlichkeit, deren Ideen und Bedürfnisse wir gerne in die Erstellung der Pläne einbeziehen. Um das zu gewährleisten, werden in den nächsten Jahren mehrere Informationsveranstaltungen und Diskussionsrunden stattfinden. 

Ich bin Diplom-Biologe und habe in Leipzig studiert. Für meine Diplomarbeit war ich außerdem 6 Monate in Sundsvall in Schweden. Nach meinem Studium habe ich zunächst einige Jahre an der Universität Leipzig in der Arbeitsgruppe für Pflanzenphysiologe, später kurz am Gymnasium gearbeitet. Ich bin verheiratet und habe ein kleines Kind. Sie erreichen mich unter benjamin.schellenberger-costa@lfu.brandenburg.de oder unter 035341/61512 (NP)

Im Naturpark aufgespürt...

Buschwindröschen im Kurpark Bad Liebenwerda, Foto: Archiv Naturpark

Es summt und brummt jetzt überall …

Die ersten Frühlingsboten haben sich bereits zurückgezogen, die ersten Zugvögel haben ihr Revier in Besitz genommen und die Uhren sind auf Sommerzeit eingestellt. Erste Quartal des Jahres ist bereits vorbei und voller Spannung schauen wir auf die vor uns liegende Zeit des Auflebens, des Erblühens, des Startens in den Sommer.

Frühmorgens, noch ganz steif von der Kälte wagen sich die ersten Frösche und Kröten auf ihren langen gefährlichen Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei muss manch Hindernis überwunden werden, das große Wiese ohne Deckung, die vielbefahrene Straße oder hungrige Wegbegleiter. Haben sie ihr Gewässer erreicht geht es weiter. Mit der abendlichen Dämmerung beginnt ein besonders Konzert. Zum Auftakt blubbern die Männchen der Moorfrösche um die Wette und werden mit jedem Tag blauer. Dazu gesellen sich die Erdkröten mit ihrem „üh üh üh“. Den Abschluss des Konzertes bildet der Laubfrosch. Bis weit in die Nacht ist sein lautes „äp äp äp“ zu hören. Und mit den melodischen Rufen „uh uh uh“ beendet die Rotbauchunke den Konzertreigen in diesem Jahr und alle Akteure ziehen sich ins Sommerquartier zurück. 

Erleben können sie dieses Schauspiel zum Beispiel an den Maasdorfer Teichen oder der Teichgruppe Kleine Mühle bei Fischwasser und Drössig.

Mit den ersten wärmeren Tagen erwachen auch die Zitronenfalter aus ihrer Winterstarre. Sie sind die ersten Falter im Jahr. Kurze Zeit darauf folgen Kleiner Fuchs, C-Falter, Trauermantel und Tagpfauenauge. Sie alle haben in Mauerritzen, unter Rinde oder auf Dachböden überwintert und freuen sich über die erste Blütenpracht. Gut lassen sich die Falter beim Sonnenbaden auf Wegen oder einfach auf der Terrasse beobachten. 

Die Buschwindröschen nutzen die Zeit, in der das Licht noch nicht von den großen Bäumen abgefangen wird. Ein ganzer Blütenteppich breitet sich auf dem Waldboden aus. Sie sind, wie die früh blühenden Zwiebel- und Knollenpflanzen, Geophyten. Das heißt, sie treiben im Frühling rasch aus, haben aber schon im Frühsommer ihren Wachstumszyklus beendet und ziehen sich wieder in die Erde zurück. Im Naturpark können sie jetzt diese Blütenpracht im NSG „Buchwald“ bei Doberlug-Kirchhain oder auch im Saathainer Gutspark erleben.

 

Storchenhochzeit, Foto: Pauliuk

Auch anderswo wird es langsam wieder voll. Der Kranichzug ist fast vorbei. Nachdem im Februar zunächst mitteleuropäische Brutvögel aus Spanien und Frankreich zurückkehrten, sind seit Anfang März vermehrt Skandinavier und Balten unterwegs. Wer einen weiten Weg hat, müsste eigentlich besonders früh abreisen, oder? Bei den Kranichen trifft das nicht zu, denn wenn in Mitteleuropa schon der Vorfrühling lockt, regiert in Skandinavien oder im Baltikum oft noch der Winter. Die erste große Rückreisewelle Mitte Februar betraf daher vor allem Kraniche mit Brutrevieren in Mitteleuropa. Seit dem 20. Februar sind unsere Reviere hier im Naturpark alle besetzt. Bei der zweiten Welle Ende Februar waren dann schon mehr Skandinavier unterwegs und für die seit März laufende dritte Welle trifft das besonders zu. Zurzeit ist noch ein Junggesellentrupp im Naturpark unterwegs. Sie können auf den Feldern in der Elsterniederung beobachtet werden.

Täglich schauen die „Weißstorch-Horst-Besitzer“ nach oben und hoffen auch die Rückkehr ihres Weißstorches. Schließlich kommen die meisten unserer hier brütenden Weißstörche von einer langen Reise aus den Süden Afrikas zurück. Voller Gefahren ist der Reise über den Bosporus, durch den Nahen Osten zunächst bis in den Sudan und dann weiter nach Tansania und sogar nach Südafrika. Nach zwei Monaten im warmen Winterquartier geht es die gleiche Strecke wieder zurück. (NW)

Regionaler Küchenzauber

Junge Köche beim Küchenzirkus im Naturparkhaus, Foto: FV Naturpark

Der Naturpark empfiehlt:

(Auszug aus dem Elbe-Elster-Kochbuch von Matthias Eichhorn)

Katrin Erdmann aus Herzberg empfiehlt: 

Wiederauer Kartoffel-Kuchen

Zutaten:

1 Zwiebel

1 EL Sonnenblumenöl

500 g Kartoffeln (mehlig kochend)

50 g Reibekäse (herzhaft)

Salz, Pfeffer, ½ TL Paprikapulver

2 Eier

200 g Schmand

3 gestr. EL Stärke

5 Tomaten

150 g Champignons

2 Knoblauchzenen

½ Bund Frühlingszwiebeln

1EL Sonnenblumenöl

½ Bund Rauke

125 g Mozarella

Die Zwiebel schälen, fein hacken und in Sonnenblumenöl glasig dünsten. Die Kartoffeln schälen, grob reiben, mit den Zwiebeln mischen und mit den Gewürzen, Eiern, Schmand und der Stärke vermengen. In eine gefettete Springform geben, im vorgewärmten Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Tomaten blanchieren, abziehen und in grobe Würfel schneiden. Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln waschen, in Ringe schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Öl andünsten. Die Rauke verlesen, waschen und grob schneiden. Den Mozarella in Scheiben schneiden, mit der Rauke darauf legen. Den Kuchen nochmals 10 Minuten backen, aus der Form lösen und 10 Minuten ruhen lassen.

Tipp: Mit fein geschnittenem Basilikum bestreut, sollte der Kuchen noch warm serviert werden. (NP)