Daten und Fakten

Gründung: Mai 1996              
               
Flächennutzung:       in km²     in %
Wald:       205,3     42,4
Landwirtschaftliche Fläche:       202,4     41,8
Siedlungsfläche:       30,0     6,2
Bergbaufolgelandschaft:       14,0     2,9
Seen, Fließgewässer, Moore:       10,7     2,2
Sonstiges:       21,8     4,5
Gesamtgröße:       484,3     100
               
Schutzgebiete:              
13 Naturschutzgebiete       93,78     19,36
7 Landschaftsschutzgebiete       212,6     43,90
11 Flächennaturdenkmale              

höchste Erhebung: Güterbank bei Elsterwerda 153 m 
städtische Zentren im und um den Naturpark: Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Uebigau-Wahrenbrück, Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Lauchhammer

Entfernung nach Dresden und Cottbus ca. 70 km
Entfernung nach Berlin und Leipzig  ca. 100 km

Naturschutzgebiete im Naturpark

... werden besonders wertvolle Bereiche geschützt. Naturschutzgebiete helfen mit, das Überleben vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu sichern.

Im Naturpark wurden 13 Naturschutzgebiete (NSG) mit jeweils ganz unterschiedlichen Landschaftstypen ausgewiesen. Das NSG „Der Loben“ genießt als weitgehend noch intaktes Moorgebiet schon Seltenheitswert.

 

  

 

 

 

 

Auch die NSG „Seewald“, „Welkteich“, „Suden“ und „Schadewitzer Feuchtbiotop“ sollen die Tier- und Pflanzenwelt schützen, die auf feuchte Lebensräume angewiesen sind. Das NSG „Alte Röder bei Prieschka“ repräsentiert als Niederungsbereich einen Ausschnitt einer ehemals weit verbreiteten Auenlandschaft im Einzugsbereich der Schwarzen Elster.

 

Eher trocken stellt sich dagegen das größte NSG im Naturpark dar. Im zentral gelegenen „Forsthaus Prösa“ findet der Wanderer weite Offenflächen mit Besenheide und Silbergrasfluren. Eingegrenzt werden diese Gebiete u. a. von Traubeneichenwäldern.

 

Der Schutz von Waldbereichen steht bei den NSG „Buchwald“, „Schadewitz“, „Hohenleipisch“ und „Hohe Warte“ im Vordergrund. Hier sind u. a. Baumarten wie Buche, Fichte oder Weißtanne anzutreffen, die es in der Region sonst eher selten gibt.

 

 

 

Klein aber fein ist das NSG „Kleine Wiesen bei Kahla“. Nährstoffarme Böden sind hier die Voraussetzung, damit auch zukünftig noch Orchideen wachsen können.

Einen ganz anderen Charakter hat das NSG „Grünhaus“. Hier wird eine ehemalige Tagebaulandschaft den ‚Selbstheilkräften’ der Natur überlassen. Die NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ betreut dieses Naturparadies.