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< Gemeinsam zur Naturparkgemeinde
04.06.2013 08:12 Alter: 4 yrs

Lauchhammer vergibt Ehrenpreis

Dr. Siegfried Thomas ausgezeichnet / Stadt würdigt unermüdlichem Einsatz im Ehrenamt


Ehrenpreis der Stadt Lauchhammer für Dr. Siegfried Thomas: Der Preis zeigt auf einem Bronzeguss Menschen, die mit Symbolik Spuren hinterlassen und dabei keinen ausgetretenen Pfad betreten.

Grünewalde/Lauchhammer Den Ehrenpreis der Stadt Lauchhammer hat am Sonntagnachmittag beim Naturparkfest in Grünewalde Dr. Siegfried Thomas von Bürgermeister Roland Pohlenz erhalten. Mit dem von der damaligen Bürgermeisterin Elisabeth Mühlpforte ins Leben gerufene Ehrenpreis werden herausragende Einzelleistungen von Persönlichkeiten zum Wohle und Ansehen der Stadt Lauchhammer insbesondere auf politischem, sozialem, wirtschaftlichem, kulturellem oder sportlichem Gebiet geehrt. </header><//header>

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In der zur Preisvergabe vom Grünewalder Ortsvorsteher Reinhard Lanzke verlesenen Laudatio heißt es: "Zum heutigen Naturparkfest soll mit Dr. Siegfried Thomas, dem Vorsitzenden des Heimatverein Grünewalde, einem Bürger der Stadt gedankt werden, der über 20 Jahre mit unermüdlichem Einsatz im Ehrenamt, besonders im Ortsteil Grünewalde, äußerst aktiv ist." Ehrenamtliches Engagement sei für Dr. Siegfried Thomas Lebensinhalt. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz wäre das Vereinsleben im Ortsteil Grünewalde viel ärmer.

Als Mitgründer des Heimatvereins Grünewalde vor 20 Jahren habe er dafür die Basis geschaffen, im Dezember wird das Gründungsjubiläum gefeiert. Als Erfolge seines Wirkens wurde in der Laudatio in Erinnerung gerufen: die Errichtung des Mühlenhofmuseums mit dem Vereinshaus, die Sanierung des Gebäudes und die Einrichtung der Heimatstube, der Gesteinslehrpfad mit mehr 80 Findlingen, der Naturlehrpfad, die Einrichtung der Buchausleihe, das jährliche Erntefest mit Umzug (in diesem Jahr zum 20. Mal) und sein hartnäckiger Einsatz, damit die Umgestaltung des alten Schwimmbades zur Naturoase und zum Angelteich gelingen konnte.

Dank des Mitwirkens von Siegfried Thomas haben sich viele Veranstaltungen in Grünewalde etabliert, wie die Vortragsreihe zum Thema "Kunst, Kultur und Natur", die Kunstausstellungen zu besonderen Anlässen, ganz neu mit dem Thema "Kunst & Kaffee", das Sommersingen im Mühlenhof, die Buchlesungen in der Bücherei und die Frauentagsfeiern im Vereinshaus. Bei folgenden Aktivitäten habe Thomas ebenso "seine Finger im Spiel", heißt es in der Laudatio. So wurde Grünewalde auch Mitglied im "Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft".

Die ständige Teilnahme am Naturparkwettbewerb mit dem Resultat: Sieger 1999, 2005 und 2012, weshalb auch das Naturparkfest an diesem Sonntag gefeiert wurde. Dreimal Sieger bedeute aber auch, so Reinhard Lanzke, dass Grünewalde den Titel "Ausgezeichnete Naturparkgemeinde" dauerhaft tragen darf. Weitere Wettbewerbe, wie zum Beispiel "Unser Dorf hat Zukunft" oder "Unser Dorf soll schöner werden" waren ebenfalls Höhepunkte der dörflichen Entwicklung. Das soziale Engagement von Dr. Thomas habe bei der Einbindung bedürftiger Bürger in die Vereinstätigkeit Ausstrahlung über Grünewalde hinaus. Die "Konzeption für die Entwicklung von Grünewalde zum Erholungsort" und die "Konzeption zur strukturellen und touristischen Entwicklung des Ortsteils Grünewalde der Stadt Lauchhammer" seien daneben ebenfalls mit seinem Namen verbunden.

Auch zukünftig werde man weiter geduldig an der Umsetzung arbeiten. Die eigene Internetseite des Heimatvereins mit geschichtlichen Ereignissen, mit aktuelle Informationen und dem Veranstaltungsplan des Ortsteiles ist ebenso zu erwähnen. Der Einsatz von Dr. Siegfried Thomas für den Erhalt vom Aussterben bedrohter Haustierrassen mündete ebenso in einer Interessengemeinschaft in dem dörflich geprägten Ortsteil. Dr. Siegfried Thomas züchtet dabei selbst die seltene und bedrohte Rinderrasse "Pinzgauer". Natürlich sei vieles nur möglich, so Reinhard Lanzke weiter, wenn man aktive Mitstreiter habe.

Die Resultate in den vielen Jahren des Wirkens von Dr. Siegfried Thomas könnten sich sehen lassen. Mit seinem steten Einsatz habe er seinen Heimatort zu einem attraktiven Wohn- und Erholungsort entwickelt. Dazu müsse bedacht werden, dass Dr. Thomas vor gut einem halben Jahr bereits seinen 75. Geburtstag feierte.

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Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 4.6.13 von Veit Rösler