Im Jahr 2012 waren es noch 52 flügge Junge.

Eine Hauptursache sind wohl die Wetterkapriolen, heißt es in der Presseinformation. Insbesondere sei der anhaltende Regen am 25. und 26. Juni bei Nachttemperaturen von acht bis zehn Grad Celsius zu erwähnen. Dabei seien auch die drei Jungstörche am Bieligkhof in Bad Liebenwerda an Unterkühlung gestorben.

Bruterfolge gebe es in Stolzenhain mit zwei Jungen und in Lausitz, Gorden, Koßdorf, Bad Liebenwerda (Druckereischornstein), in Kahla, Elsterwerda (Reißdamm), in Großthiemig Lauschika und am Stall mit je einem Jungtier. Wiesner weist darauf hin, dass es in den zurückliegenden 20 Jahren kein ähnliches Ergebnis gegeben hat. In Sachsen sieht es nicht besser aus.

Beobachten konnte die Naturwächterin, dass in Großthiemig vermutlich die Altstörche den Horst am Hiffelweg verlassen haben. Um einen Ersatzhorst auf einer Linde am Dorfbach zu bauen. Dort würden sie die Nächte verbringen. Ursprünglich hatten sie, wie bei Schwarzstörchen zu beobachten ist, Baumhorste. Heutzutage sei das sehr selten. Im Altkreis sei es der Einzige. Vielleicht, so die Expertin, brüten die Störche 2014 im neuen Zuhause. Durch die Naturwacht wurden Ringstörche in Kahla und Prieschka abgelesen. Die Antwort zur Ringfundmeldung der Vogelwarte Hiddensee wird demnächst erwartet.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.8.13 von Frau Karl

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Nur-zehn-Jungstoerche-haben-ueberlebt;art1059,4286436