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"Einen Tag früher hätte die Veranstaltung nicht stattfinden dürfen", war sich Bürgermeister Thomas Richter bei seinem Eröffnungsrundgang sicher. Am Sonntagnachmittag wurde am Haus des Gastes der meteorologische Sturm von einem Ansturm der Besucher abgelöst. Dicht umlagert waren dabei die insgesamt zwölf Stände der Händler mit ihren "Quer-Beet" ? Produkten, aber auch die Kaffeetische im Haus des Gastes und davor auf der Terrasse, mit dem eindrucksvollen Herbstpanorama waren allesamt besetzt. Viele der Stände hatten mit kulinarischen Leckereien die Ergebnisse aus den Früchten des letzten Sommers im Angebot und dabei so manche einzigartige Spezialität darunter. So zum Beispiel Wolfgang Mattheus aus Großkmehlen mit seinen zehn verschiedenen Sorten aus Gemüse-Brotaufstrichen. Als Novum werden die Leckereien mit auch für Diabetiker geeignetem, aus finnischen Birkenfasern gewonnenen Birkenzucker gesüßt. Delikat auch die Produkte am Stand des Naturparkes Niederlausitzer Heidelandschaft bei Sandra Spletzler und Gabi Winkler.

Liköre, Kräuterschnaps und das Heidebier sorgten hier für kleine Verwirbelungen im Kopf, daneben veredelte Apfelprodukte, Heidehonig und Heideseife, die Produkte aus der Hohenleipischer Heidemanufaktur wurden nicht nur gekostet, sondern auch gekauft. "Die Leute kommen nicht nur um zu gucken, sie kommen auch um zu kaufen", meinte Sandra Spletzler. "Super Wetter, die Besucher sind super drauf, auch die Aussteller. Es gibt schöne Produkte und vor allem auch neue. Wir sind rundherum zufrieden", sagte gleich nebenan Mitorganisatorin Kerstin Jahre vom Haus des Gastes. Ihre Kollegin Eleonore Brzezinski war extra im Bayrischen Dirndl zum Herbstmarkt gekommen. Emsiges Treiben auch am Stand der Hohenleipischer Töpferei Lück. "Wir haben eigentlich nur einen kleinen Querschnitt aus unserem Sortiment dabei, um den Leuten, die sonst nicht bis nach Hohenleipisch kommen würden, zu zeigen, was heutzutage im Töpferhandwerk alles möglich ist. So wie die Leute hier kaufen, müssen wir mit unserer Auswahl genau richtig liegen", schätzte Uwe Grasmay ein. Wer genau hinsah, konnte schon hier entdecken, was nach dem Herbst aktuell sein wird. Unter den vielen herbstlichen Töpfermotiven tauchten schon die ersten Adventskränze mit den vier Kerzen auf.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.10.13 von Veit Rösler

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Nach-dem-Sturm-kam-der-Besucheransturm;art1059,4357566