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Erfahrungen im wissenschaftlichen "Beackern" solcher Materie bringt die junge Frau, die in Kamenz zu Hause ist, jede Menge mit. Nach ihrem Abitur studierte sie an der heutigen Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde Landschaftsnutzung und Naturschutz, ließ dem Bachelor den Master für Regionalentwicklung und Naturschutz folgen. Ein Wiederansiedlungsprojekt für Spitzmaulnashörner führte sie nach Namibia. Entscheidender Nachteil gegenüber dem Projekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns: Über Sender vermittelte und für die wissenschaftliche Bewertung nutzbare Daten lagen Diana Sachs in Namibia nicht vor. Davon hat sie nun umso mehr und steckt mittendrin im Sichten und Strukturieren. Der kurzfristige Einstieg in das Projekt war für sie so reizvoll, dass sie eine erst im November aufgenommene Tätigkeit in einer anderen Branche in Berlin aufgab und ihr Familienleben kurzfristig neu organisierte.

Lars Thielemann, zugleich Leiter der Naturparkverwaltung in der Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, weiß um den hohen Anspruch der Aufgabe und ist dankbar für die durch Prof. Dr. Ulrich Schulz von der Hochschule in Eberswalde erteilte Referenz. Nach der Trennung des Fördervereins des Naturparks von Auerhuhn-Projektkoordinator Uwe Lindner zum Ende vorigen Jahres musste die Stelle möglichst nahtlos neu besetzt werden. "Sie war die Beste unter den Bewerbern", sagt Lars Thielemann. Die junge Frau steckt mittlerweile bis über beide Ohren in den zwei Jahre lang gesammelten Daten, die in einer wissenschaftlich fundierten Dokumentation zusammengeführt werden sollen. Dennoch nahm sie sich die Zeit, sich in Begleitung von Frank Raden in den neuen Lebensräumen der Auerhühner umzusehen. Mit grandiosem Erfolg: "Am 9. Januar habe ich einen Auerhahn etwa 50 Meter vor mir auffliegen sehen", erzählt Diana Sachs. Sie ist hoch motiviert: "Es ist ein Projekt mit hoher Bedeutung. Mein Ehrgeiz ist sehr groß. Ich freue mich, doch wieder in meinem Beruf ein Projekt gefunden zu haben, dafür habe ich schließlich fünf Jahre studiert."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 21.1.14 von Frau Böttcher