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Es war ihr anzusehen: Mit diesem Argumentationsfeuerwerk, das Naturparkleiter Lars Thielemann da zündete, hat sie nicht gerechnet. Knapp 90 Minuten Fakten, Fakten, Fakten, dazu die Aufzählung von Synergien, inzwischen gewachsenen Strukturen und zahlreichen realisierten Projekten ? da gab sie am Ende freimütig zu: "Das hat mich beeindruckt." Mit dem Wirken des Naturparkes werde "die Lebensqualität der Menschen erhöht, das war hier deutlich zu spüren", meinte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski und outete sich selbst als leidenschaftliche Nutzerin von Radwegen durch Naturlandschaften. "Auch in Elbe-Elster war ich mehrfach." Sie empfand es als wohltuend, dass sie von Entwicklungen erfuhr, bei denen es nicht darum ging, "nur den Naturschutz als Ideologie vor sich herzutragen." Gestaltung der Heide mit den Menschen, Flussschleifenprojekt, Waldschule, Naturparkstammtische und -wettbewerbe, regionale Speisekarte, Direkterzeuger-Aktionen, Tourismusbelebung ? es ist enorm, was die vier Mitarbeiter der Naturparkverwaltung mit Rangern und zahlreichen weiteren Partnern alles bewegen.

Momentan würde eine Diskussion zur Zukunft der Naturparke nicht vordergründig geführt. Die Idee, diese in eine Stiftung zu überführen, hielt sie für überlegenswert. Die jetzigen Stellen in den Großschutzgebieten ? in Brandenburg gibt es neben dem Nationalpark Unteres Odertal vier Biosphärenreservate und elf Naturparke ? würden dahin überführt. Inklusive Nationalpark wende das Land knapp elf Millionen Euro dafür auf.

Thielemann berichtete von den Bemühungen, ein Biosphärenreservat zu werden und machte dafür eine große Akzeptanz in der Bevölkerung aus.