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Eine ganze Region macht sich schick und offeriert Extra-Angebote, um sich ebenfalls ins Licht zu rücken und Gäste im besten Falle zur Wiederkehr zu ermutigen. Zu den Akteuren im Umfeld gehört der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Dessen Leiter Lars Thielemann stellt den historischen Zusammenhang her: Schloss und Kloster hätten nicht losgelöst von der sie umgebenden Landschaft existiert. Das einstige Zisterzienserkloster Dobrilugk sei bekanntlich Ausgangspunkt des mittelalterlichen Landesausbaus gewesen. Dörfer, Landwirtschaft, Teiche ? alles hinge damit zusammen. Insofern sei damit der Grundstein für die heutige Kulturlandschaft des Naturparks gelegt worden.

Nach etwa 15 Jahren sei die Zeit reif gewesen, die Willkommensschilder an den Eingangsbereichen zum Naturpark zu erneuern. An insgesamt zwölf Standorten werden sie dieser Tage aufgehübscht wieder ihren Platz finden. Auf einer etwa 1,20 mal 1 Meter großen Bildtafel ist ein Fotomotiv von Frank Trosin zu sehen, das die typische Heidelandschaft zeigt. Aufgenommen wurde das neue, bundesweit für Großschutzgebiete verwendete Layout. ?Wir sind der einzigste Naturpark in Brandenburg, der solche Willkommensschilder hat?, bemerkt Lars Thielemann.

Besonders dick ist im Jahr der Brandenburgischen Landesausstellung der Veranstaltungskalender des Naturparks. Auf 73 Seiten wird in handlicher Form präsentiert, was der geneigte Gast im Naturpark sehen und erleben kann. Direkte Bezüge zur Landesschau sind mit einer Reihe von Veranstaltungsangeboten hergestellt worden. So lädt das Besucherzentrum im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda schon am Sonntag, 27. April, zu einem Natur- und heimatkundlichen Bildvortrag zum Thema ?Klostergeflüster ? Die Zisterzienser im Naturpark? ein.

Der 20. Niederlausitzer Apfeltag Ende September in Döllingen wird diesmal einen stärkeren historischen Akzent bekommen. Schließlich ließe sich auch hier der Bezug zur Landesschau herstellen. ?Sachsen und Preußen hatten großes Interesse an der Förderung des Obstanbaus. Obstalleen wurden als wichtiger Teil der Truppenversorgung angelegt und preußische Beamte zogen über Land, um Druck auf die Landbevölkerung zu machen, Obstbäume anzubauen?, erklärt Thielemann. Die Fachtagung beim Apfeltag soll diesmal bundesweit ausstrahlen. An einzelnen Stationen der Radroute zu ehemaligen Klosterdörfern rund um Doberlug sollen Holz-Figuren von Zisterziensermönchen aufgestellt werden, auch Findlinge sollen zur Aufwertung beitragen.

?Ich bin überzeugt, dass die Landesausstellung viele Menschen zu uns locken wird, die sonst den Weg nicht hierher gefunden hätten. Wir können stolz sein, dass wir die Ausstellung in unserer Heimat haben. Wenn es uns gelingt, dass der eine oder andere später wiederkommt, haben wir eine ganze Menge gekonnt?, benennt der Naturparkleiter die Chancen.

Im Ausstellungsbereich der Landesschau werde sich der Naturpark auf Informationsstelen wiederfinden. Hier sollen dem Gast ausgewählte Informationen zum Naturpark gegeben werden. Zu diesen gehört, dass das Wappentier des Naturparks ? der Auerhahn ? in der Greifvogelstation in Oppelhain beobachtet werden kann. Selbstverständlich werde da auch der Veranstaltungskalender des Naturparks zu haben sein. Für die Anregungen zum Wiederkommen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 10.3.14 von Frau Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Naturpark-lockt-Landesschau-Gaeste;art1057,4513048