Nach vorausgegangener geheimer Wahl der Jury verkündete dies der Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, Lars Thielemann. Er hatte kurz zuvor eingestanden froh zu sein, selbst nicht zwischen den drei Antragstellern entscheiden zu müssen. Die sprichwörtliche Qual der Wahl hatten dagegen zehn Naturpark-Kuratoren und laut Satzung ein Vertreter der Presse, der von der Lausitzer Rundschau ins Wahlgremium geschickt wurde. Sowohl die Vertreter von Werenzhain, Oppelhain als auch das als Doppel antretende Maasdorf/ Prestewitz zeigten sich von ihren stärksten Seiten. Für die Kuratoren erschwerend kam das absolut herrliche Frühlingswetter hinzu, das die Naturparkgemeinden in regelrechte Naturparadiese verwandelte.

Um das Ergebnis der Wahl nicht etwa durch leckere Genussmittel oder schöngeistige Getränke zu beeinflussen, wurde am Aussichtsturm bei Friedersdorf auf "neutralem Boden" eine Mittagsrast eingelegt. Das Ergebnis der Wahl wird am 18. Mai beim Naturparkfest in Gorden- Staupitz bekanntgegeben. "Bei unserer Rundreise konnten wir sehen, wie leistungsstark unsere Naturparkgemeinden sind", brachte Naturparkchef Lars Thielemann den dominierenden Eindruck des Tages auf den Punkt.

Zum Naturpark Niederlasuitzer Heidelandschaft gehören insgesamt 49 Orte.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.4.14 von Veit Rösler

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