<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption> </figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Unbesetzt bleiben in diesem Jahr sechs Horste. Und zwar in Bad Liebenwerda (Fitzkowplatz und Lessingstraße), Plessa (an der Feuerwehr), Maasdorf (Natoureum), Thalberg und Großthiemig (an der Schmiede). Letztere haben sich wahrscheinlich, nach dem Verlust ihrer Jungen im vergangenen Jahr, einen Ersatzhorst gebaut. Er befindet sich auf einer Linde am Hopfengartenbach in Großthiemig (Foto). Das Paar auf dem seltenen Baumhorst ist beim Brüten. Wobei sich beide Partner etwa alle zwei bis drei Stunden abwechseln. Ein weiterer neuer Horststandort ist in Theisa. Das Brutpaar in Maasdorf pendelte einige Zeit zwischen beiden Horsten hin und her und hat sich nun doch für den ehemaligen Brennereischornstein entschieden.

Probleme gab es in Stolzenhain, wo ein Storchenpaar auf Masten mit stromführenden Leitungen versuchte, ein Nest zu bauen. Das konnte nicht geduldet werden, da es zu Kurzschlüssen und damit Verlusten bei den Störchen kommen kann. Deshalb wurden auf den Masten durch die enviaM Abweiser angebracht. Sicher finden die Störche eine der etwa zehn ungenutzten Nisthilfen in der Umgebung.

Im Jahr 2013 konnte ein polnischer Ringstorch in Wainsdorf abgelesen werden. Er hatte auch einen unberingten Partner. Leider kam es nicht zu einer Brut. Der Altstorch war erst drei Jahre alt und mit etwa drei bis vier Jahren sind Störche geschlechtsreif. Der Vogel wurde in Bakowo (Polen) beringt. Das ist etwa 318 Kilometer vom Wiederfundort entfernt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.5.14 von Frank Claus

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Erste-Storchenkueken-in-der-Kurstadt;art1059,4611376