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Feiern können die Preußen genauso gut wie die Sachsen. Und sie können es auch gemeinsam. Das haben mehrere Tausend Menschen in Doberlug-Kirchhain bewiesen. Sieben Szenen erzählen jetzt bis zum 2. November im aufwendig sanierten Schloss Doberlug von preußisch-sächsischen Beziehungskisten. Dazu kann der Besucher vom 17. bis ins 19. Jahrhundert durch 15 Ausstellungsräume wandeln. Herausragende Kunstwerke, gesammelte Schätze, aber auch Alltagsgegenstände, Staatsgeschenke und natürlich originale Dokumente aus dem In- und Ausland "bebildern" die historischen Hintergründe und Zusammenhänge.

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Das Ensemble des Staatstheaters Cottbus unterhielt die Besucher an elf Spielstätten mit großartiger Musik, Tanz, Schauspiel und Lyrik. Die Palette reichte von Friedrichs Flötentönen bis zu Heiner Müllers "Schwarzer Witwe".

Bischof Markus Dröge betonte in seiner Predigt im ökumenischen Gottesdienst: "Die Landesausstellung ,Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft‘ ist ein guter Beitrag, um aus der Geschichte für eine friedliche Zukunft zu lernen. Wir haben erlebt, dass Grenzen ihre trennende Macht verlieren können – zwischen Preußen und Sachsen, zwischen Ost und West. Heute kommt es darauf an, aus der Geschichte für ein gemeinsames Europa zu lernen."

Allein in Doberlug-Kirchhain werden bis zum 2. November rund 70 000 Besucher erwartet.