<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure>Es ist wieder Mostzeit in Dobra<figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption> Silvana Lehmann, Leiterin der Hofmosterei in Dobra, beim Abfüllen von Apfelsaft. Foto: Mona Claus/mcl1</figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Seit Juni ist wieder Saison in der Dobraer Mosterei. Fast täglich kommen Privatpersonen, Gastronomen und Plantagenbesitzer mit ihren Früchten in Wannen, Säcken, Körben oder Stiegen vor die Mosterei gerollt und wünschen nur eins: Dass Most aus ihrem abgelieferten Obst wird.

Weit über die Grenzen der Elbe-Elster-Region hinaus hat sich die Dobraer Mosterei Anerkennung verschafft. "Selbst in Dresden, Berlin und Leipzig löscht Most aus Dobra den Durst", erzählt die Leiterin der Mosterei, Silvana Lehmann. Nach Rhabarber, Erd- und Johannisbeeren war Kirschenzeit. Jetzt kommen Äpfel, Birnen und Aronia in die Fruchtpresse und landen ohne Zuckerzusatz, Wasser und völlig natürlich ohne Konservierungsstoffe in Drei- oder Fünf-Liter-Bags. Vier Personen, davon zwei Vereinsmitglieder, haben derzeit alle Hände voll zu tun, um die Früchte binnen zweier Tage in die Folienbeutel zu verpacken. Der Most in den Folienbeuteln, welcher auch als Bag bezeichnet wird, ist pasteurisiert und erhält in dieser Qualität eine Einjahresgarantie von der Hofmosterei. Die besitzt übrigens eine Biozertifizierung.

Täglich kann wochentags von sieben bis zwölf Uhr und Sonnabend von acht bis zwölf Uhr das Obst zum Mosten abgeliefert werden. Auf der sicheren Seite sei aber jener, der sich vorher per Telefon unter 0162 3181858 kurz anmeldet. "Wir pressen auch Obst-Kleinstmengen", erzählt Silvana Lehmann, die nicht selten Kunden mit einem gefüllten Wassereimer voller Früchte begrüßt. Bis November geht die Most-Saison in Dobra. Gegen Ende August wird wegen des Andrangs die Annahme sogar bis 20 Uhr erweitert. "Das hat so lecker geschmeckt", "wir sind wieder hier" oder "schön, dass es Euch noch gibt", sind Kommentare, die Silvana Lehmann und ihre drei Mitstreiter jetzt fast täglich hören. Sie freuen sich über den Zuspruch. Und ganz wichtig: Gepresst wird, was der Kunde wünscht ? Obst, Gemüse und auch Mischungen. Und: "Bei uns bekommt auch wirklich jeder den Most aus seinen Früchten", stellt die Mostereichefin klar.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2./3.14 von Frau Claus

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Es-ist-wieder-Mostzeit-in-Dobra;art1059,4692937