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Er beschaffte sich circa 40 Früchte der gängigsten Apfelsorten und weitere 60 Apfelsorten, denen ältere Sorten zugrunde liegen. Daneben zeigt er eine kleine Auswahl an Birnen. Bemerkenswert sind außerdem die neun Quittensorten, die der Gärtner präsentiert. "In den vergangenen Jahren ist viel probiert worden, um die Quitte regional heimisch werden zu lassen", sagt Roland Graeff. Aus zwei bis drei Sorten seien mittlerweile zehn geworden, die im Verkauf zu haben sind. Graeff selbst hat an der Unterlage mitgetüftelt und Quitten für schwierige regionale Böden gezüchtet. Selbst hat der Zeischaer Baumschulexperte zwei seltene Apfelbäume im Pomo-Garten gepflanzt. Der "Ruhm von Thüringen" gedeiht jetzt neben der Borsdorfer Renette "Alexandrowka". Letzterer ist voraussichtlich der älteste deutsche Apfel. Den Baumschulgärtner freut der Apfeltrend. "Dass Äpfelbäume wieder verstärkt gepflanzt werden, ist eindeutig dem Engagement der Döllingener zuzuschreiben", sagt er.

Bis zum nächsten Wochenende, zu den regulären Öffnungszeiten, lädt Roland Graeff zum Besuch in seine Baumschule nach Zeischa ein und hofft, dass die Früchte solange durchhalten. Eine Verkostung ist übrigens nicht angedacht.