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Vom 30. Dezember bis zum 28. Februar 2015 finden im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zum 3. Mal die Niederlausitzer Karpfenwochen statt. Zehn Wirte der Regionalen Speisekarte wollen dann mit besonderes kulinarischen Variationen des Karpfens ihre Gäste verwöhnen. Das teilt der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft in einer Presseinformation mit. Die Gäste könnten sich von der Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten überraschen lassen und viel Wissenswertes und Interessantes über die Teichwirtschaft und die Fischzucht erfahren.

Die Pressemitteilung geht des Weiteren auf historische Hintergründe ein. So heißt es: Obwohl der Ursprung dieser kulinarischen Delikatesse in die Zeit der Griechen und Römer fällt, hat der Speisekarpfen mittlerweile in der Niederlausitzer Küche einen festen Platz gefunden. Er ist ein Erzeugnis traditioneller Teichwirtschaft, auch mit einer mehrere Jahrhunderte alten Geschichte im Naturpark.

So gilt der Hammerteich Doberlug als der älteste Teich der Niederlausitz. Er entstand ursprünglich durch den Abbau von Raseneisenstein für Bauzwecke im Mittelalter. In Thalberg wurden ab 1530 die Teiche durch Frondienste ausgehoben und die Kurfürsten mit frischem Fisch beliefert. Heute wird durch die Teichwirtschaftsbetriebe Thalberg und Hammermühle Karpfenteichwirtschaft auf etwa 250 Hektar Teichfläche betrieben.

Teiche sind Bestandteil der Kulturlandschaft. Ohne die Instandhaltung durch die Menschen würde es zur Verlandung kommen. Die Wasserflächen dienen als Erholungslandschaft und beeinflussen positiv den Wasserhaushalt der Region. Sie spielen eine wichtige Rolle im Biotop- und Artenschutz und bieten Raum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Deshalb ist es wichtig, das Wirtschaften an und um den Teich zu sichern und den Teichwirten eine dauerhafte Einkommensquelle zu bieten.

Der Niederlausitzer Karpfen kommt den Erwartungen des Verbrauchers optimal entgegen: Sie werden auf naturnahe Weise in extensiver Form auf der Grundlage von Naturnahrung und Getreide herangezogen. Fischgerechte Produktion und kurze Vermarktungswege "Frisch vom Teichwirt? garantieren einzigartige Frische und einen ausgezeichneten Geschmack.

Doch der Niederlausitzer Karpfen schmeckt nicht nur, er ist auch gesund, heißt es in der Information weiter. Karpfen ist reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren und dazu kalorienarm. Karpfen haben fünfmal weniger Fett als Lachs. Deshalb genau das Richtige für eine gesunde und bewusste Ernährung. Für viele Kunden waren bisher die Gräten im Karpfen ein Problem. Dank eines Grätenschneiders, die Teichwirte haben sich diesen zugelegt, muss niemand mehr auf den gesunden Genuss verzichten.

 

Genießen kann man die Leckerbissen in folgenden Gaststätten:

Gaststätte "Zum Goldenen Löwen" Hohenleipisch

Landgasthof "Zu den Drei Rosen" Winkel

Hotel & Cafe Arcus Elsterwerda

Gasthof "Zum Elstertal" Zeischa

Oberer Gasthof Hirschfeld

Waldschänke Bad Erna, Doberlug-Kirchhain

Finsterwalder Brauhaus, Finsterwalde

Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda

Hotel Zum Vetter, Restaurant Vetternwirtschaft Finsterwalde

Gaststätte "Parkschlösschen" Maasdorf

Gasthof "Zur Linde" Saathain

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20./21.12.14

http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Gesunder-Karpfen-in-kulinarischen-Variationen;art1056,4853553