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Seit der öffentlichen Geburtsstunde der Idee in einer gemeinsamen Kuratoriumssitzung der Naturparke Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken am 7. September 2011 in Luckau gab es intensive Vorbereitungen auf Fachleute-Ebene und in den Ausschüssen sowie Kreistagen der drei beteiligten Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald. Daraus solle nun ein "Papier der Region" entstehen, erklärt Lars Thielemann.

Ein fundiertes Konzept sei in Auftrag gegeben worden. In diesem Jahr soll es vorgelegt und Grundlage für die weitere Arbeit auf Landesebene sein. Denn ein Antrag für eine neue Biosphäre muss letztlich vom Land gestellt werden.

 

Besondere Ratschläge

"Sie müssen herausarbeiten, was Ihre Landschaft so besonders macht. Und mit welchen Themen Sie ins Rennen gehen wollen." Das hatte Martin Waldhausen, bis Juni dieses Jahres Vorsitzender des MAB-Nationalkomitees, den Akteuren im Sommer 2012 auf den Weg gegeben.

 

Das MAB-Nationalkomitee ist ein vom Bundesumweltminister berufenes Gremium von Experten, das Vorschläge für neue Biosphärenreservate begutachtet. MAB steht für das Unesco-Programm "Der Mensch und die Biosphäre ? Man and the Biosphäre"- Programme.

Zudem sei es wichtig gewesen herauszuarbeiten, dass die Region die Idee mitträgt, so Lars Thielemann. Er ist besonders stolz darauf, dass Unternehmen wie die Mineralquellen Bad Liebenwerda und die Deponiegesellschaft die Entwicklung unterstützen und die Entwicklungschancen im Zusammenhang mit einem anerkannten Biosphärengebiet hervorheben.

 

Nächster Schritt

Alle seit September des Jahres 2011 forcierten Vorarbeiten müssen letztlich in einem Antrag zur Anerkennung des Biosphärengebietes beim deutschen Nationalkomitee für das Unesco-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) münden.

 

Das jetzt begonnene Jahr 2015 bietet sich für einen weiteren Schritt auf diesem Wege geradezu an. Denn der 25. Geburtstag des am 12. September 1990 per Ministerratsbeschluss vollendeten Prozesses der Ausweisung von 14 Großschutzgebieten in den neuen Bundesländern im Nationalparkprogramm der DDR ins Haus steht bevor. In dessen Folge wurden fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks endgültig unter Schutz gestellt.

 

Status Biosphäre

Der damalige bundesdeutsche Umweltminister Klaus Töpfer bezeichnete diese Flächen seinerzeit als "Tafelsilber der deutschen Vereinigung".

In den Naturparken Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft wird weiter daran gearbeitet, dem heimischen Tafelsilber mit dem Status der Biosphäre einen neuen Glanz zu geben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 31.12.14 von Frau Gabriela Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Idee-von-der-Biosphaere-Niederlausitz-wird-veredelt;art13825,4867416