<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption> Äppelmoid Jana Reichel verschenkt Fahrradklingeln mit Landkreislogo. Die Region erklingeln, lautete das Motto, am besten mit dem Fahrrad auf den vielen Radwegen durch das Elbe-Elster-Land. Foto: Mona Claus</figcaption><//figcaption></figure><//figure>

In der Brandenburghalle steppt der Bär. Geballt rücken tausende Besucher aus nah und fern an, wollen wissen, was das Bundesland zu bieten hat. An die Stände ist kaum ein herankommen und vor den Bühnen schätzt sich glücklich, wer einen Sitzplatz ergattert hat. Kulinarisches, Erholsames, Sportliches aber auch Tierisches ? die Besucher wollen den Mix erleben. In Halle 21a zeigt sich Brandenburg wieder von seiner besten Seite. "Die Brandenburghalle 21a auf der Internationalen Grünen Woche ist seit nun schon 23 Jahren das schönste Schaufenster Brandenburgs. Es war nicht zu erwarten, dass sich nach dem Mauerfall vor 25 Jahren Landwirtschaft und Ernährungsindustrie derart erfolgreich entwickeln", sagt Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) anlässlich der Eröffnung des Brandenburgtages auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. "Den Machern der Grünen Woche gelingt es immer wieder, in der Brandenburghalle ein Heimatgefühl zu vermitteln, das viele Besucher magisch anzieht", ergänzt Beate Korehnke, verantwortlich für den Messeauftritt des Bundeslandes. Die Besucher wollen einen Blick auf den Regierungstross, zu dem auch Agrarminister Jörg Vogelsänger zählt, erhaschen. Dietmar Woidke zeigt sich volksnah, stellt sich am Finsterwalder Brauhaus an den Zapfhahn, kostet bei der Mineralquellen GmbH, lässt sich Häppchen reichen. Und er lässt sich von Ausstellern knapp berichten, wie die wirtschaftliche Lage ist und ob der Absatz floriert. Immer wieder begrüßt er unterwegs Bekannte auf seinem Messerundgang. Dass die ODW Frischprodukte GmbH aus Elsterwerda zum ersten Mal mit auf der Messe ist ? diesen Deal hat er bei seinem Besuch im Werk selbst mit eingefädelt. Immerhin werden jetzt auch 90 Prozent der "Mark Brandenburg"-Produkte wieder in Elsterwerda abgefüllt.

Bauer Fruchtsaft punktet mit neuen, funktionalen Getränken. Mega C ? mit ganz viel natürlichem Vitamin C aus der Acerola. Mega 3 ? die Omega-3-Quelle mit Leinöl aus Brandenburg beinhaltet neben Orangensaft, Mango, Maracuja und Bio-Sojalecithin. Fehlt nur noch Mega K ? die Kaliziumquelle von Bauer, mit Orangen-, Apfel-, Zitronen- und Sanddornsaft, Milchpulver und Kalziumlactat. Sie ist in den Startlöchern. Gesüßt sind die Säfte mit Stevia. Das kommt an.

Finsterwalder Brauhaus ? Markus Klosterhoff zapft seit 1999 Radikator und Pils am Stand. "Ein drittes Bier ist immer die Überraschung", sagt der Braumeister. In diesem Jahr ist es das Rauchbier, von dem er behauptet, "da muss man sich reintrinken". Sicher sei: "Das erste und das siebente schmecken nicht."

Die Produkte von ODW aus Elsterwerda schmecken vom ersten Becher an, bestätigen die Besucher. "Schön, dass Ihr da seid", hören Monique Muschalek und Janni Müller am Stand sehr häufig. Geschäftsführer Till Alvermann, erstmalig auf der Messe, und Werkleiter Uwe Bucken stehen Rede und Antwort über Bewährtes und Neues.

Alpaka-Mode aus Pießig und Hohenbucko zog ebenso an. Die langbeinigen Models und die Kinder gefielen in ihrem Strick.

Elbe-Elster punktet mit Fahrradklingeln und dem Auerhuhn-Projekt. Der Naturpark präsentiert sich offensiv, natürlich und vielen kompetenten Vertretern.

Zum Thema:
Intelligente Lösungen für unabhängige Selbstversorger bietet die Winbat Technology in Halle 26, ein Unternehmen mit Sitz in Elsterwerda. Sie werben mit vertikalen Windkraftanlagen für die eigene Stromversorgung. Windkraftanlagen liefern schließlich entsprechend der Windstärke, ohne Einfluss der Tageszeit, Jahreszeit oder des Stands der Sonne, elektrische Energie. Bei den ständig steigenden Energiepreisen wird der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit vom Energiekonzern immer größer. Die regionale Speisekarte wird von Michael Ihlo, vom Gasthof "Zum Elstertal" in Zeischa, Küchenmeister Helmut Hummel aus Finsterwalde und Petra Wehle vom "Oberen Gasthof" in Hirschfeld beworben. Deftiger Bratapfel auf Schradener Kartoffelragout mundete ebenso wie auch Karpfenfilet auf Kräuter-Tomate und Kartoffelsalat vom alten Fritz.