Dort wird unter anderem die moderne Zuchtstation in der Uhlstädter Heide besucht.

"Für uns sind diese Treffen eine gute Gelegenheit, uns gegenseitig auszutauschen", unterstreicht Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und der hiesigen AG Auerhuhn.

Und weil das Ziel diesmal nicht gar so weit entfernt ist, werden auch Teilnehmer aus der Niederlausitz wie Lars Thielemann, Dr. Beate Zimmermann vom Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften in Finsterwalde und voraussichtlich Falko Göbert von der Greifvogelstation in Oppelhain dabei sein. Luise Stephani von ThüringenForst, die die Koordinierung des Raufußhuhn-Projektes in ihrer Region in Regie hat, freut sich auf die Gäste aus der Niederlausitz und einen Vortrag über die aktuellen Entwicklungen in den Wiederansiedlungsgebieten.

Um an einem Internationalen Expertentreffen wie dem in Kürze in Island stattfindenden teilzunehmen, müsste man schon über etablierte Populationen berichten können, meint die Thüringerin. Nichtsdestotrotz ist ThüringenForst auf dem Weg, mehrere Tausend Hektar Waldfläche auerwildtauglich zu gestalten. Hier gebührt dem Auerwild ein besonderes Augenmerk.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.08.2015 von Frau Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Niederlausitzer-Auerhuhn-Experten-nach-Thueringen-eingeladen;art1059,5148468