<figure align="left" itemscope="" itemtype="http://schema.org/ImageObject" onclick="self.location.href='/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Algerier-fasziniert-von-Bergbaufolgelandschaft;art1057,5251194,B::pic78814,3559925'" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption>Während einer Fachreise über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) beschäftigten sich die Gäste aus Algerien mit dem Thema "Umweltgovernance und Biodiversität" in Deutschland und Frankreich.

Beim Besuch des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft galt ihr Interesse insbesondere der Bergbaufolgelandschaft. Naturparkleiter Lars Thielemann begleitete die Gruppe auf einer Exkursion in die Bergbaufolgelandschaft ins Naturparadies Grünhaus. Hier machte er sie mit den besonderen Herausforderungen und Chancen der Sanierung, dem Engagement der Nabu-Stiftung und der Einbindung in den Naturpark bekannt. "Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und fasziniert", ist das Fazit von Lars Thielemann. Nicht immer habe er es mit so außerordentlich aufmerksamen Zuhörern zu tun. Der scheinbare Widerspruch, dass diese Bergbaufolgelandschaft künstlich ist und doch in ihrer Entwicklung offensichtlich etwas Natürliches, Wildes, Ungeplantes in sich birgt, sei nicht ganz einfach zu vermitteln beziehungsweise von den Gästen zu verstehen gewesen. Auch die Dimension der Inanspruchnahme von Landschaft durch den Bergbau und die dadurch verschwundenen Wälder und Siedlungen beeindruckten die Gäste. Auf großes Interesse stießen die zahlreichen Tierspuren.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.11.15 von Gabi Böttcher

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