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Doberlug-Kirchhain. Es war ein Jahr mit Klippen, hat Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung, im Doberlug-Kirchhainer Refektorium resümiert. Durch den Wechsel der EU-Förderperiode habe es "leichtes Holpern" gegeben. Partner hätten zum Glück über die Klippen hinweggeholfen. Ab 2016 sei wieder eine Finanzierung über die Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) möglich. Mit Unterstützung des Finsterwalder Instituts für Bergbaufolgelandschaften (FIB) werde ein Antrag für ein EU-Life-Projekt erarbeitet.

Eine Gästebefragung bescheinigt dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft eine hohe Wiederbesuchsrate. Mehr als 1500 Interviews wurden geführt. Hochgerechnet ergab sich die Zahl von 273 000 Besuchern im Jahr. Lars Thielemann spricht von knapp zehn Millionen Euro pro Jahr, die so von außen in die Naturpark-Region fließen. Übernachtungsgäste kämen durchschnittlich zweimal im Jahr. Gute Noten gab es für Naturlandschaft und Radwege. Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit seien jedoch noch auszubauen.

4283 Besucher wurden im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda bis Ende Oktober gezählt ? leicht weniger als im herausragenden Jahr der Landesausstellung. Für ein Besucherzentrum im Schloss Doberlug will man im kommenden Jahr konzeptionelle Grundlagen erarbeiten. Damit wolle man einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung des Schlosses leisten.

Die Sorge um die Zukunft der Elstermühle in Plessa als Ausflugsziel mit Gastronomie beschäftigt den Förderverein unter Vorsitz von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. "Der Vertrag ist zum ersten Quartal 2016 gekündigt. Aber noch ist das letzte Wort zum Verkauf nicht gefallen. Die Vorstandsmitglieder sind noch einmal in eine Ideenphase eingetreten", so Heinrich-Jaschinski bei der Jahrestagung.

Für Anfang 2016 hat der Landrat ein Konzept zur Biosphäre Niederlausitz, die gemeinsam mit dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken anvisiert ist, angekündigt. Der Arbeitsauftrag sei erteilt. Dann könnten Vor- und Nachteile abgewogen werden. Die Kuratorien beider Naturparke halten jedenfalls an der Idee fest. Kommunen hätten sich dazu positioniert.

Fest im Blick behält man auch die Wiederansiedlung des Auerhuhns. Sponsoren und Partner hätten hierfür Kontinuität zugesichert, so Thielemann. Er kündigte zudem an, den Lobenrundweg im kommenden Jahr attraktiver zu machen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.11.15 von Frau Lehmann

http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Der-Lobenrundweg-soll-attraktiver-werden;art1057,5258499