<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption> 

"Doberlug-Kirchhain ist bunter geworden", konstatierte Stadtverordnetenvorsteher Sebastian Rudolph vor vollem Saal im Refektorium. Vor etwa einem Jahr war dies ein Kernsatz von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter bei einer großen Bürgerversammlung zur Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der ehemaligen Lausitz-Kaserne. Schröter warb damals für Akzeptanz, Toleranz und Unterstützung. Rudolph erklärte jetzt: "Wir sind mit der Erstaufnahmeeinrichtung bisher sehr gut umgegangen." Er dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Rudolph betonte: "Die Herrichtung der Gebäude und Anlagen haben der Region viele Aufträge beschert. Einwohner der Stadt haben in der Einrichtung Anstellung gefunden."

Der Stadtverordnetenvorsteher hat die Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters gemeinsam mit HIL-Werkleiter Peter Beuckmann empfangen. Mit flotten Melodien umrahmte ein Saxofon-Ensemble der Kreismusikschule die Veranstaltung.

Rudolph verwies beim Blick auf 2015 auf die umgebauten Gerätehäuser in Arenzhain, Prießen und Trebbus, die Ausrüstung der Wehren mit Digitalfunk und die Beschaffung von Einsatzkleidung für etwa 10 000 Euro. Zum Jahresende wurde die Neugestaltung der Sportanlage an der Berg-Grundschule abgeschlossen. Möglich wurde sie, dank enger Zusammenarbeit und Förderung im Kommunalverbund Sängerstadtregion.

 

2016 richtet der Ortsteil Werenzhain das Naturparkfest aus. Mit einer Festveranstaltung wird im Sommer das 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Hemer (Nordrhein-Westfalen) in der Kloster- und Gerberstadt gefeiert. Direkte Grüße aus Hemer überbrachte am Freitag die Partnerschaftsbeauftragte Ursula Reinhard. Im Schloss Doberlug kündigt sich der erste Teil einer Dauerausstellung an.

<figure itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption> </figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Zwei schwierige Jahre liegen hinter den Mitarbeitern des HIL-Werkes, so Peter Beuckmann. Rückgeführtes Gerät aus Afghanistan instand zu setzen und der Bundeswehr wieder zur Verfügung zu stellen, war schwieriger als erwartet. "Es waren für uns zunächst unbekannte Einsatzgeräte. Uns fehlten Ersatzteile. Aber wir haben die Aufgabe gemeistert und unsere Prognosen übererfüllt", verkündete der Werkleiter. Damit verband er die Wertschätzung für regionale Firmen, mit denen zusammengearbeitet wird. "Sie sind ein Teil unseres Erfolgs", so Beuckmann.

Eine Ehrenurkunde des Bürgermeisters überreichte Sebastian Rudolph der Umweltgruppe Lugau, die seit 25 Jahren im Dorf und heutigen Ortsteil unter Leitung von Frank Kieseweetter verschiedenste Spuren hinterlassen hat ? von der Neugestaltung der Dorfaue, über die Pflege des Baumbestands bis hin zu verschiedenen Uferbepflanzungen. Auf ihr Drängen, verstärkt durch eine Unterschriftensammlung, wurde 2007 auch die Obstbaumallee zwischen Doberlug-Kirchhain und Lugau erneuert. Daran erinnerte Laudator Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft.