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Heute Nachmittag wollen sie ihre Ziele im angestammten Gebiet in Västerbotten und zusätzlich in der südlich davon gelegenen Provinz Jämtland erreichen. Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, freut sich über die Genehmigung der schwedischen Behörden, in diesem Jahr erneut 60 Auerhühner fangen zu dürfen.

Im engen Kontakt mit schwedischen Partnern ist der Zeitpunkt für die Aktion bestimmt worden. "Am Sonntag hieß es aus Schweden, die Tiere sind an der Straße", so Lars Thielemann, der gestern mit seinem Kollegen Udo List vom Naturpark Niederlausitzer Landrücken und dem insgesamt achtköpfigen Fängerteam bereits mit der Nachtfähre Rostock-Trelleborg nach Schweden übergesetzt hatte. Obwohl der Antrag auf Projektförderung noch bearbeitet wird, musste sich das Team auf den Weg machen, um das kurze Zeitfenster zu nutzen, in dem sich die Tiere bei schmelzendem Schnee an den Straßenrändern zeigen. Ohne die kurzfristige Unterstützung von den Partnern Naturschutzfonds Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster, Hoheitsförsterei Luckau, Landeswaldoberförsterei Lübben, der Naturparkverwaltungen und der Naturwacht wäre das nicht möglich gewesen. Erstmals könnte auch eine Kooperation mit polnischen Auerhuhnfängern aus dem Forstamt Ruszow zur Kostenteilung beim Rücktransport der Tiere aus Schweden Früchte tragen. Je nach Fangverlauf rechnet Thielemann gegen Ende der Woche mit der Rückkehr aus Schweden. Hoffentlich erfolgreicher als im vorigen Herbst. Hier musste man sich mit drei gefangenen Auerhühnern zufriedengeben.