<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure>Mit einer Vielzahl kulinarischer und kultureller Angebote fand jeder Besucher sein Plätzchen. Viele genossen zum Auftakt den Gottesdienst mitten in der Natur, umgeben von unzähligen Bäumen mit reifen Früchten. Pfarrer Otto-Fabian Voigtländer hatte seinen Gottesdienst diesmal auf den Apfel und den Erntedank eingestimmt. Den Erntedank wollten auch die Teilnehmer des diesjährigen Erntewagenkorsos symbolisieren. Auf vielen ihrer meist aus DDR- Zeiten stammenden abenteuerlichen, aber belastbaren Gefährte waren Obst- und Gemüsesorten der Saison aufgeschichtet.

"Die Ernte war in diesem Jahr ganz besonders gut", meint Helmut Richter vom Hohenleipischer Obst- und Gartenbauverein. Alles, was auf dem Wagen zu sehen sei, müsse aber auch in Handarbeit angebaut werden. "Da steckt jede Menge Arbeit drin", meint er. Vielen Menschen werde das heute gar nicht mehr bewusst, wenn sie die Lebensmittel im Supermarkt in den Wagen werfen. "Alles, was im Garten wächst, haben wir versucht, auf den Wagen zu bekommen", meint Richter.

Bei Landwirt Jens Obenaus aus Kahla gab es lebende Gänse, Enten, Puten und Kaninchen, zur Freude der Kinder einige sogar im Miniformat, wie die winzigen, eine Woche alten Flugenten-Küken. 74 Händler und Stationen hatten der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Kerngehäuse e.V und pro agro e.V. in diesem Jahr organisiert.

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Das optimale Wetter, mehr Sommer als Herbst, hatte ein Übriges getan. "Besser geht nicht. Die Belastungsgrenze ist erreicht", meinte Naturparkchef Lars Thielemann. Mehrere Tausend Besucher waren aus allen Richtungen nach Döllingen angereist. Durch das Aufstellen einer neuen Bühne auf dem Festgelände war die Veranstaltung auf einer breiteren Fläche verteilt. Nahezu alle Bänke waren fast durchgängig besetzt. An vielen Stellen hatten sich die Besucher auf den grünen Rasenflächen, manche auch unter schattigen Bäumen niedergelassen. Es lag also nicht nur an der freundlichen Bedienung durch Schützenkönigin Annegret Liebmann und ihre Zweite Dame Martina Niejaki. Bereits um 13.39 Uhr war der leckere Inhalt der Gulaschkanone der Döllinger Schützengilde erschöpft.

Viele Gäste sind Stammkunden beim Apfeltag. Die paradiesische Stimmung, mitten in der Natur, mit unzähligen reifen Früchten und den vielen leckeren Angeboten habe sich herumgesprochen, meint Astrid Binder. Sie könne sich genau an die ersten Veranstaltungen erinnern, als gerade mal die Wege erkennbar waren und dazwischen die winzigen Bäume noch regelmäßig gegossen werden mussten. Mittlerweile sind die Baumschnittseminare, das Schaukochen und die Theateraufführungen der Lobenburger die Klassiker im Programmablauf. Der Stelzenmann "Naseweis" aus Leipzig und die Mittelalterliche Musik der Spielleute Heidekraut aus Fischwasser gehörten da schon zu den exotischen Angeboten des diesjährigen Apfeltages.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.9.16 von Veit Rösler

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