<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" itemscope="" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure> <figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption></figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Auch im vergangenen Jahr war die Translokation erfolgreich. Rund 56 Tiere konnten in Schweden entnommen und in der Region wieder ausgewildert werden. Der Schwerpunkt lag im Bereich Weißhaus, um die Lücke zwischen den Vorkommen in der Rochauer und Liebenwerdaer Heide zu schließen.

In allen drei genannten Waldgebieten waren im Vorjahr Reproduktionsnachweise (Sichtungen von Hennen mit Jungtieren) gelungen. Aus den über 50 Eiern, die beim Fang und Transport der Hennen anfielen, konnten aber nur vergleichsweise wenige Jungtiere aufgezogen werden. 18 Jungtiere haben im Herbst die lokale Population verstärkt. Sichtungen von Tieren auch aus umliegenden Waldbereichen deuten allerdings eine eigenständige Ausbreitung an. Daher sind gerade unerwartete Beobachtungen und entsprechende Rückmeldungen an die Projektverantwortlichen sehr wertvoll.

Die Arbeit 2016 war wie schon 2015 durch die fehlende Ausfinanzierung der notwendigen Arbeiten geprägt. Unterstützung gab es aber insbesondere durch den Natur-Schutz-Fonds Brandenburg, mit dessen Hilfe das schwedische Fängerteam und der Transport der Tiere im Frühjahr finanziert werden konnten, sowie durch den Landesbetrieb Forst, der über die Landeswaldoberförsterei Doberlug die Aufzucht der Jungtiere in Polen finanzierte. Aus restlichen Mitteln, die 2015 mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster beschafft wurden, konnte die Besenderung einzelner Tiere umgesetzt werden. Auch die Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster, Landesbetriebes Forst, des Landesamtes für Umwelt und der Naturwacht durch Fahrzeuge oder Mitarbeiter bei den Fangaktionen hat maßgeblich zum Gelingen der wichtigsten Arbeiten beigetragen, resümiert der Naturpark.

Ab diesem Jahr wird die Wiederansiedlung des Auerhuhns wissenschaftlich begleitet, Fördergeld aus EU- und Landestöpfen macht das möglich.