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"Wir haben den 20. Geburtstag unseres Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft gefeiert. Der südlichste Brandenburger Naturpark ist ein wichtiger Motor für die Entwicklung der Region", sagt der Landrat. Eine weitere Erfolgsgeschichte aus Elbe-Elster sei ganz aktuell der Luther-Pass zum Reformationsjubiläum 2017. Er begleitet interessierte Gäste zu den Spuren der Reformation. Acht Städte in drei Bundesländern um die Lutherstadt Wittenberg sitzen mit im Boot, um auf das "Zweistromland der Reformation" zwischen Elbe und Elster aufmerksam zu machen.

"Gute Erinnerungen an 2016 verbinde ich auch mit der Sanierung des Gärtnerhäuschens am Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda. Es ist uns damit einerseits gelungen, ein kulturhistorisch wertvolles Gebäude für die Nachwelt zu erhalten. Andererseits verbinden wir damit auch eine sinnvolle schulische Nutzung als Bibliothek und Grundbildungszentrum", so Christian Heinrich-Jaschinski.

2016 sei aber auch ein schwieriges Jahr gewesen: Der brutale, teils fanatisch geführte Krieg in Syrien, als Folge davon die große Zahl von Flüchtlingen in Deutschland, der schreckliche Terroranschlag vor wenigen Tagen in Berlin und ähnliche Attacken in Belgien und Frankreich. Das habe bei Vielen Ängste und Sorgen ausgelöst, auch im Elbe-Elster-Kreis. "Als Landrat nehme ich diese Sorgen sehr ernst. Hier bei uns in Elbe-Elster sind mir zwei Dinge besonders wichtig: Wir brauchen zum einen eine enge Zusammenarbeit aller Akteure: Land, Landkreis, Kommunen, soziale Organisationen ? wir werden uns auch weiter eng miteinander abstimmen und an einem Strang ziehen müssen. Und: Bei der Integration, zum Beispiel in Kitas, Schulen oder auf dem Arbeitsmarkt, benötigen wir zum anderen gute Lösungen, bei denen Einheimische und Flüchtlinge nicht gegeneinander ausgespielt werden."

Im Landkreis hätten sich in den vergangenen Monaten viele Menschen mit großem Einsatz und viel Herz für Flüchtlinge eingesetzt. "Ich möchte mich als Landrat bei allen Helferinnen und Helfern sehr herzlich bedanken. Sie geben damit unserem Landkreis ein freundliches, ein gastfreundliches Gesicht. Und sie stehen für unsere christliche und abendländische Tradition, zu der Nächstenliebe und Hilfe in Not gehören."

Der Landrat appelliert: "Lassen Sie uns die Herzen öffnen rund um den Jahreswechsel: Für die Lieben in der Familie natürlich. Aber vergessen wir auch nicht die, die unsere Hilfe brauchen, unseren Schutz und eine Chance für einen Neuanfang."