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Auch auf andere Weise sind sie ungewöhnlich. Sie sehen mit den Ohren und schlafen mit dem Kopf nach unten. In der kalten Jahreszeit sparen sie Energie, indem sie Atemfrequenz, Herzschlag und Stoffwechsel runterfahren. In den Winterquartieren hängen sie meist eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Die beste Zeit also, um Einblick in die Welt der fliegenden Säugetiere zu bekommen.

Wie schon in den vergangenen Jahren laden Maik Korreng von der Initiative Fledermausschutz und der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu einer Wanderung durch den Bunkerwald bei Hohenleipisch zu den Winterquartieren der Fledermäuse ein (Dauer: etwa drei Stunden). Vor der Wanderung gibt es interessante Informationen zu diesen Tieren. So verfügen Fledermäuse über einen Magnetsinn. Bei Langstreckenflügen orientieren sie sich an den Linien des Erdmagnetfeldes, ähnlich wie Zugvögel und viele andere Tierarten.

Die in diesem Jahr durch Experten durchgeführte Zählung der Tiere in den Bunkern des Naturschutzgebietes Hohenleipisch ergab mehr als 150 Tiere. Fast die Hälfte davon waren Mopsfledermäuse, deren Zahl sich somit von 56 (2016) auf 72 (2017) Tiere erhöht hat. Weitere gesichtete Arten waren unter anderen Graues und Braunes Langohr.

In Abhängigkeit von der Teilnehmeranzahl erfolgt die Aufteilung in maximal zwei Gruppen, die jeweils ausgewählte Bunker in der ehemaligen Munitionsfabrik (Muna) bei Hohenleipisch aufsuchen wird.

Samstag, 18. Februar, 9 Uhr (Treff: Parkplatz vor der Sparkasse Hohenleipisch / weiter mit dem Pkw in die ehemalige Muna) Kontakt: Initiative Fledermausschutz, Maik Korreng, Tel. 0173 3671907, E-Mail: maikkorreng@aol.com