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Das Auerhuhn breitet sich weiter aus, das war die Schlagzeile zu Jahresbeginn aus dem rund um Bad Liebenwerda gelegenen Naturpark.

Im Jahr zuvor waren erfolgreich 56 weitere Tiere in Schweden eingefangen und in Landschaftsbereichen im Süden Brandenburgs ausgesetzt worden. Seit im Jahr 2012 die ersten mit Sendern versehenen Tiere ausgesetzt werden konnten, hat sich die Population, die in den 1990er-Jahren bereits erloschen war, wieder entwickelt. Für die Vögel konnten bereits 2016 Tiere der Enkelgeneration (F2) nachgewiesen werden, also die ersten "Brandenburger" Auerhühner. Dabei hätten wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass der Ansatz, Wildvögel zu fangen und umzusiedeln, Erfolg versprechender sei, als Tiere aus Aufzuchtstationen zu nehmen. Um eine sich selbst tragende Population des imposanten Waldhuhns zu etablieren, werde auch in den kommenden Jahren auf die Translokation gesetzt.

Fang und erfolgreiche Umsiedlung von Wildvögeln seien indes kein einfaches Unterfangen. Das Bad Liebenwerdaer Pilotprojekt belege das. Es wird nun selbst zum Vorzeigemodell.