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17.10.2011 08:35 Alter: 6 yrs

Kleine Spürnasen in der Elstermühle zu Gast

Naturpark setzt Angebot in den Winterferien 2012 fort


Natur- und Umweltpädagogin Katrin Heinrich erklärt den Kindern, wie aus Getreide Mehl hergestellt wird, aus dem später Brot gebacken wird. Foto: Veit Rösler

Den Weg des Getreides vom Feld über die Mühle bis hin zum Brot haben die Kinder bei der letzten Spürnasenaktion dieses Jahres im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft kennengelernt. Diesmal war die Elstermühle in Plessa der Treffpunkt.

Natur- und Umweltpädagogin Katrin Heinrich und Praktikant Steffen Kämmerer vom Naturpark hatten sich als Müllerin und Müller gekleidet. Sie erklärten den Kindern Wissenswertes über die historische Technik, die Wirkungsweise der Mühlen, das Entstehen des Mehls aus Getreide und die Unterschiede zwischen den Getreidearten. Schließlich konnten die Kinder mit jahrhundertealten Techniken mithilfe von Steinen selbst Mehl mahlen. Nach der „Gesellenprüfung“ bekamen alle Spürnasen ein Teilnahmezertifikat.

Seit dem Start der Spürnasenaktionen des Naturparkes im Jahre 2009 erfreut sich dieses Angebot zunehmender Beliebtheit. Hauptsächlich Kinder aus Elsterwerda und Bad Liebenwerda nahmen daran teil. Die Mädchen und Jungen kamen aber auch aus Doberlug, Finsterwalde und aus ganz Deutschland, wenn sie zu Besuch bei ihren Großeltern waren. Zur Spürnasenaktion hatten die Mitarbieter des Naturparks regelmäßig an den Ferien-Donnerstagen eingeladen. Neben dem Naturparkhaus in Bad Liebenwerda waren der Pomologische Garten in Döllingen, der Waldparkplatz in Kraupa und die Elstermühle in Plessa Orte des Geschehens. In einem Spürnasenpass konnten sich die Kinder die Teilnahme bestätigen lassen. Die erste Aktion dieser Reihe im Jahre 2012 wird am ersten Donnerstag in den Winterferien veranstaltet.

Auszug aus der LR vom 17.10.11 von Veit Rösler

http://www.lr-online.de/regionen/Kleine-Spuernasen-in-der-Elstermuehle-Plessa-zu-Gast;art96088,3533587