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< Ranger-Wanderung in die blühende Heide
06.08.2012 13:38 Alter: 5 yrs

Jetzt Kenner der heimischen Bäume

Naturschutz-Sommercamp der Schülerakademie in Domsdorf zum vierten Mal interessant


Den elf Kindern hat das Camp ebenso gefallen wie ihren Betreuern, den Rangern und den Mitgliedern der Schülerakademie. Foto: cdu1

Domsdorf Zum vierten Mal ist in Domsdorf das Naturschutz-Sommercamp von der Schülerakademie EE e.V. und der Naturwacht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft veranstaltet worden. Dieses Mal drehte sich am Wochenende alles rund um den Baum ? von der Rinde bis zur Frucht.</figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Elf Kinder aus dem Elbe-Elster-Kreis schlugen ihre Zelte auf einer Wiese der Schülerakademie bei der "Louise" auf. Die Gebäude dort dienten als Veranstaltungsort und die Umgebung für Exkursionen. Betreut wurden die Kinder von drei Studentinnen, Sophie Kaden (24) aus Chemnitz, Jacqueline Fiedler (27) aus Leipzig und Elisa Füssel (24) aus Cottbus. Sie studieren gemeinsam in Leipzig auf Lehramt für Förderschulen und Biologie als Fach. Die Mädels sind seit dem ersten Mal dabei und freuen sich jedes Jahr auf dieses Wochenende.

Mit den Rangern ging es am Samstag auf Erkundungstour. Kein Baum blieb unbekannt und so wurden alle zu Kennern der heimischen Bäume. Im Park in Wahrenbrück spielten die Kinder "Welcher Baum ist das?" und bekamen die Aufgabe, das schönste und schwimmfähigste Boot zu bauen. Danach besuchten sie die Biber in der Elsteraue. Es gab ein Picknick beim Naturparkhaus und zuletzt wurde der Rothsteiner Felsen erklommen.

Jonathan Grunwald (8) und Dustin Jakobi (9), beide aus Herzberg, freuen sich besonders darüber, dass sie im Camp viel erleben. Jonathan erzählt, wie er seinen Freund mindestens einen Monat lang zum Mitmachen überreden musste. Dustin ist jetzt reichlich froh, denn ihm gefällt es auch sehr gut im Camp. Besonders das Bootbauen mit den Rangern fanden die Jungs toll. Mit Strick, Hölzern, Rinde und einem Blatt als Segel ausgerüstet bastelten sich die beiden ihr Boot. Leider war ihr Wasserfahrzeug nicht das schnellste, "aber es hat trotzdem Spaß gemacht, herumzubasteln."

Sophie König (12) aus Tröbitz und Laura Rümpel (12) aus Dobra sind die alten Hasen im Camp. Jedes Jahr waren sie bisher dabei: "Es ist immer wieder schön. Man erlebt jedes Mal neue Dinge, lernt Leute kennen und erfährt Neues über die Natur." Auch auf die Studentinnen freuen sich die Beiden immer wieder. In diesem Jahr hatten sie noch ihre Freundin Selin Weise (12) aus Gröbeln im Schlepptau.

Die Drei gingen gemeinsam zur Grundschule in Bad Liebenwerda und besuchen ab diesem Jahr die Oberschule. Ihnen hat es besonders Spaß gemacht, den Rothsteiner Felsen zu besteigen. Auch frühere Aktivitäten sind ihnen gut in Erinnerung geblieben: lange Gespräche am Lagerfeuer, Nachtwanderungen und interessante Exkursionen. Im nächsten Jahr haben sie die Möglichkeit, als Betreuer im Camp zu agieren, denn das Camp ist vor allem für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren.