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15.08.2012 08:35 Alter: 5 yrs

Drei Landräte halten an der Vision vom Biosphärenreservat fest

Kuratoriumschef: Thema eine Nummer höher anbinden


Bad Liebenwerda Die Idee, die Naturparks Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft zu einem Biosphärenreservat zu vereinen, ist vor fast einem Jahr öffentlich geworden. Die Initiatoren äußerten zuletzt im Mai bei einer Tagung in Werenzhain ihren Unmut über den schleppenden Prozess der Entscheidungsfindung beim Land. Jetzt scheint Bewegung ins Geschehen zu kommen. </header><//header>

Am 7. September 2011 ging von einer gemeinsamen Sitzung der Kuratorien der Naturparks Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft die Vision von einem gemeinsamen Biosphärenreservat aus. "Wir wollen die in den Naturparks geschaffene gute Qualität erhalten und von der dritten in die zweite Liga aufsteigen", kommentierte damals Detlef Höhl, Vorsitzender des Kuratoriums im Niederlausitzer Landrücken, das Ziel. Wie sein Amtskollege, der Kuratoriumschef in der Niederlausitzer Heide Manfred Drews, steht Höhl nach wie vor hinter dem Ansatz. Und bemerkt kritisch: "Wir sind seit dem vorigen Jahr nicht sehr viel weitergekommen." Man habe gerade erreichen können, dass anstelle des in den Ruhestand gegangenen Leiters der Naturparkverwaltung im Landrücken ein neuer Ansprechpartner eingesetzt wurde. Jetzt sei man dabei, sich mit den drei Landräten der Region über nächste Schritte zu verständigen. "Es tut sich was, eine Beratung mit den Landräten zum Thema steht bevor. Und das noch vor dem 7. September", gibt sich Manfred Drews geheimnisvoll. Man wolle die Angelegenheit noch eine Nummer höher anbinden. So wie das der Bedeutung eines Biosphärenreservats entspreche. Elbe-Elster-Landrat Christian Jaschinski (CDU) und seine Amtskollegen Siegurd Heinze (parteilos), Landrat im Oberspreewald-Lausitz-Kreis, sowie Stephan Loge (SPD), Landrat in Dahme-Spreewald, bekräftigen, die Chancen für die Region nutzen zu wollen, die sie in der Entwicklung eines Biosphärenreservates sehen. In einem Brief an Umweltministerin Anita Tack (Die Linke) hatten sie das bereits im Herbst 2011 betont.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 15.8.12 von Frau Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Drei-Landraete-halten-an-der-Vision-vom-Biosphaerenreservat-fest;art1057,3907817