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< Vom "Land der Äpfel" auf die Streuobstwiese
16.08.2012 08:15 Alter: 5 yrs

Gäste aus Adygea studieren ökologischen Anbau

Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Gastgeber für junge Studenten aus dem südlichen Teil Russlands


Beim Besuch in der Hofmosterei in Dobra. Foto: V. Rösler/vrs1

Dobra Eine Gruppe Studenten aus der im Nordkaukasus gelegenen autonomen Republik Adygea im südlichen Teil Russlands besucht in dieser Woche den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. </header><//header><figure align="left" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption class="articleImageCaption"></figcaption></figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Die jungen Leute sind Mitglied im Verein Umwelt und Bildung, der sich über Ländergrenzen hinweg mit ökologischem Anbau, mit Umwelteinsätzen sowie mit Forschung– und Bildungsprojekten beschäftigt. Im Naturpark werden die Stationen des Streuobstanbaus gezeigt, vom Anbau in und um den Pomologischen Garten in Döllingen, bis hin zur Verarbeitung und Vermarktung der Früchte in der Region. Dazu wurde am Mittwoch dem Regionalen Strukturförderverein für ländliche Entwicklung "Wachstum Dobra" ein Besuch abgestattet. In der Hofmosterei Dobra zeigte Betreiber Klaus Richter wie aus Äpfeln, Birnen, Kirschen, Quitten und Pflaumen leckerer Saft gepresst wird. Von Bad Liebenwerda aus werden die jungen Leute und ihre Betreuer einen Vermarktungsbetrieb in der Uckermark besuchen. Obstbau ist auch in Adygea ein Thema, weiß Lars Thielemann, Chef der Naturparkverwaltung, selbst Mitglied im Verein Umwelt und Bildung und selbst schon in Adygea auf Visite. "Dort ist ein Problem, dass viele Streuobstwiesen zuwachsen, weil sich keiner mehr kümmert", sagt er.

Ökologische Aufklärung sei ein Anliegen der Naturschutzorganisation Ökonom. Jugendliche und Studenten verschiedener Unis, aber auch Wissenschaftler sind Mitglied, sagt Ludmila. "Wir haben beispielsweise 13 Hektar Wald wieder aufgeforstet, erfolgreich gegen Atomkraftwerke in der Erdbebenzone protestiert und gemeinsam einmalige Baumarten in der Pufferzone eines Biosphärenreservates verteidigt. Heute gilt das Gebiet als Naturpark", zählt Ludmila auf.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16.08.12 von Veit Rösler

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Gaeste-aus-Adygea-studieren-oekologischen-Anbau;art1059,3909327

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