"Wir haben uns jetzt zusammengefunden, um gemeinsam Naturparkgemeinde zu werden", berichtet Ortsvorsteher Fred Wickfeld das ambitionierte Ziel der Doppelgemeinde, die früher durch eine Kreisgrenze voneinander getrennt war.

Dafür haben sich die Dörfer einiges vorgenommen und bereits vieles auf den Weg gebracht. Im November 2012 pflanzten Bürger beider Dörfer etliche Bäume, legten einen Naturlehrpfad an, gründeten eine Bürgergruppe "Heideland", errichteten in Handarbeit eine Kulturwiese und einen Weidendom. Marén Zankl von der Bürgergruppe Heideleben entwarf eigens für die Gemeinde Staupitz Lehrtafeln, die nun an verschiedenen Orten aufgestellt wurden.

Gorden-Staupitz verfügt zudem über ein lebendiges Vereinsleben. "Man kann sagen, dass bei uns an fast jedem Wochenende etwas los ist", sagt Frank Pfützner. Die Gemeinden planen außerdem, zukünftig ein Bioenergiedorf zu werden. "Wir wollen Energie von Bürgern für Bürger", gibt Fred Wickfeld bekannt. Ziel sei es, die benötigte Energie möglichst autark herzustellen. "Es bewegt sich bei uns einfach unheimlich viel", ergänzt Marén Zankl zuversichtlich.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.4.13

http://www.lr-online.de/regionen/Gemeinsam-zur-Naturparkgemeinde;art96088,4194498