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< Elbe-Elster rockt die Brandenburghalle
05.02.2020 15:12 Alter: 57 days

"Grüne Woche lief bestens für uns"

Messe Sabine Münster von der Regionalen Wirtschaftsförderung ist für den Elbe-Elster-Auftritt die Organisationschefin – ihr Fazit.


Foto: Passt alles? Sabine Münster am Stand in Halle 27.

Frau Münster, zehn Tage Messeauftritt unterm Funkturm, sind Sie geschafft?

Sabine Münster Ja, schon. Vor allem die Füße und den Rücken habe ich gespürt. Aber, die Freude über den erfolgreichen Auftritt macht alles wett.

Sie waren wirklich an allen Tagen in Berlin?

Ja. Nur an einem Nachmittag bin ich mal nach Hause gefahren, um die Wäsche zu wechseln.

Wie war Elbe-Elsters Auftritt?

Stark. Es hat alles geklappt wie am Schnürchen. Alle geplanten Akteure waren pünktlich vor Ort. Elbe-Elster ist wieder ein Stück bekannter geworden. Einen ganzen Tag Elbe-Elster-Programm auf der Bühne, das hat dazu beigetragen. Bei der Organisation läuft bei uns im Kreis vieles Hand in Hand. Es macht trotz viel Arbeit einfach Spaß.

Kann man den Erfolg des Auftritts eigentlich messen?

Es gab am Landkreis-Gemeinschaftsstand Aussteller, die richtig gute Geschäfte gemacht haben. Übrigens nicht nur Versorger. Und es gab solche, für die es eine wichtige Erfahrung war. Die feststellten, dass ein Messeauftritt richtig Arbeit ist, man Kunden oft zielgerichtet ansprechen muss. Das liegt nicht in jedem seiner Natur. Und es gab auch ein, zwei, die im Nachgang einschätzten, dass die Besucher der Grünen Woche nicht ihre Zielgruppe waren.

Ist Elbe-Elster in Berlin eigentlich gut bekannt?

Der Name vielleicht immer noch nicht so. Aber wenn man Bad Liebenwerda, Finsterwalde, das Mineralwasser und die F60 erwähnt, dann wissen die meisten, uns einzuordnen. Und kein Schmus: Viele wollen uns besuchen, nachdem wir die günstige Anreise mit dem Zug erläutert haben.

Auch Elbe-Elsteraner strömen zuhauf nach Berlin in die Brandenburghalle. Warum eigentlich?

Ich habe  das Gefühl, sie sind sehr stolz über den Elbe-Elster-Auftritt. Und nicht wenige haben gestaunt, was es bei uns alles gibt.

Was, denken Sie, hat aus Elbe-Elster am meisten überrascht?

Ich glaube das Marionettentheater. Die Auftritte der Puppenspieler, die Erläuterungen zum Umbau des Museums in Bad Liebenwerda und zur geplanten Neueröffnung der Ausstellung im Mai, das hat viele interessiert und fasziniert. Die Mitarbeiter vom Museum haben sich mit den professionellen Puppenspielern und ihren niedlichen Puppen ja auch charmant präsentiert. Daran konnte man einfach nicht vorbeigehen.

Apropos Gehen. Geht das jetzt besser in der neugestalteten Halle?

Auf jeden Fall. Es ist nicht mehr ein dauerndes Schieben und Drängeln. Die Halle ist deutlich übersichtlicher. Das tut den angebotenen Produkten und Leistungen der Aussteller gut. In einer Reihe mit Mineralquellen, Bauer Fruchtsaft, dem Finsterwalder Brauhaus und Golßener Wurstwaren steht unser Stand, der wegen seiner frischen Gestaltung wirklich herausstach, ideal.

Noch mal zu unserem Ranking. Was hat noch besonders gefallen?

Eigentlich will ich da so recht nichts hervorheben. Aber die Apfelausstellung, die Infos zum Apfeltag in Döllingen und die vielen Angebote des Naturparks – ich glaube, darauf sind jetzt wirklich viele Berliner neugierig geworden. Mit Bio und gut zu erreichenden Kurz-Ausflugszielen kannst du sie locken.

Nicht allen gefällt die neue Halle.

Ich weiß. Wir haben das auch gehört. Vielen fehlt jetzt der ländliche Charme, die Gemütlichkeit. Aber ich glaube, Neues bedarf immer etwas Gewöhnung. Einen Besucherabbruch hat es nicht gegeben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Frank Claus

https://epaper.lr-online.de/lausitzer_rundschau/lie/2020-01-29/10/gruene-woche-lief-bestens-fuer-uns-43065880.html