<figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption itemprop="description" class="articleImageCaption"></figcaption>Das erste Klassenticket für eine Erlebnistour durch die Elstermühle wurde von Thomas Hettwer von der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe ? Elster ? Land" an die Schüler des Hortes Plessa übergeben. "Bereits 1400 Schüler des Landkreises Elbe-Elster haben das Klassenticket an der F60 sowie in der Brikettfabrik Louise genutzt. Mit drei Euro pro Schüler unterstützt die Sparkassenstiftung den Besuch dieser drei Einrichtungen", so Hettwer. Nach der feierlichen Entgegennahme des Tickets ging es mit Umweltpädagogin Katrin Heinrich vom Förderverein des Naturparks auf Entdeckertour durch die historischen Gemäuer.

"Hier wurde mit der Kraft des Wassers über 600 Jahre lang Getreide zu Mehl gemahlen", verriet Heinrich. Die Mädchen und Jungen des Hortes Plessa wurden zu Müllergesellen und durften selbst Hand anlegen, um verschiedene Mahltechniken auszuprobieren und hautnah den Arbeitsalltag eines Müllers zu erleben. Gezeigt wurde ebenfalls, welche Arbeitsschritte von der Anlieferung des Getreides bis zur Abholung des Mehls nötig waren. Zudem wurden das Geheimnis des Mühlenklapperns gelüftet und der Redewendung "etwas auf dem Kerbholz haben" auf den Grund gegangen. Besonders gefallen hat den Schülern das Zerkleinern des Getreides mit althergebrachter Mahltechnik, wie Reibstein und Miniatur-Mahlsteinen. Josefin Häusler, Praktikantin im Naturparkhaus, leitete diese Prüfung zum Müllergesellen. Schließlich erhielten alle nach Bewältigung eines Quiz ihren Gesellenbrief.

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