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Drei Jahre lang werden die Spürnasen-Ferienaktionen im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda von den Rotariern mit je 1000 Euro unterstützt. Detlev Leissner und Silke Falkenhain überbrachten die gute Nachricht zum Auftakt des diesjährigen Sommerferien-Angebotes am Donnerstagnachmittag im Besucherzentrum des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft ganz offiziell. Sandra Spletzer, die sowohl im Förderverein als auch im Besucherzentrum des Naturparks den Hut auf hat, freut sich über die damit gewachsene Planungssicherheit für das Ferienangebot. Umweltpädagogin Ilona Ertle hebt hervor, dass es wichtig sei, jedem Kind den Zugang zu diesem Angebot zu ermöglichen. Das Interesse gibt den Akteuren recht. Ingrid Rokitte, die mit Enkeltochter Emma gekommen war, hat sich bereits für die nächste Woche angemeldet. Da könne sie als Oma etwas Gutes tun, ist sie sich mit Angelika Füßler, ebenfalls aus der Kurstadt, und Adelheid Baum aus Koßdorf einig. Sie haben ihre Enkel Yannick und Fritz Kotan beziehungsweise Clara mitgebracht ? und sie wollen ebenfalls wiederkommen. Auch der zwölfjährige Lukas Bahre aus Schlieben ist inzwischen ein Fan der Spürnasenaktion. Schon im vorigen Jahr hat er mitgemacht und kann sich noch gut erinnern, wie sich die Gruppe auf die Spuren von heimischen Tieren begeben hatte. An diesem Donnerstag erleben die Kinder gemeinsam mit Ilona Ertle, wie aus dem Baum ein Buch wird.

Detlev Leissner von den Rotariern unterstreicht, dass die 22 Mitglieder des Clubs die umweltpädagogische Arbeit im Naturparkhaus wertschätzen. Für die Attraktivität des Naturparks legen die Rotarier im September sogar selbst Hand an. Sie starten im Pomologischen Garten in Döllingen einen Arbeitseinsatz, um vor den dort stattfindenden Apfeltagen alles schmuck zu machen. Aus ihren Mitgliedsbeiträgen unterstützen sie in den nächsten drei Jahren außerdem ein medizinisches Projekt in Kamerun (mit je 1500 Euro) und das Zusammenwirken von Jung und Alt im Seniorenzentrum in Falkenberg (mit je 500 Euro).

Für die Kleine Galerie in Elsterwerda bewiesen am Donnerstagabend die Rotarier vom Club in Finsterwalde ihre Wertschätzung. Sie haben der Einrichtung einen Förderpreis in Höhe von 1000 Euro übergeben. Bei Sonnenschein und Violinenklängen vom zwölfjährigen Talent Helene Schütze aus Schraden genossen geladene Gäste den Sommerabend unter freiem Himmel.

"Wozu brauchen wir Kunst?" Diese Frage stellte Dagmar Menzel in ihrer Laudatio. "Die Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale verfügt über ein Budget von 38,5 Millionen Euro, um Kunst und Kultur zu fördern. Das hört sich gut an, entspricht aber einem Anteil von nur 0,0136 Prozent am Bundeshaushalt", fuhr sie fort. Immer öfter soll in den Kommunen gerade bei freiwilligen Aufgaben wie Kunst und Kultur gespart werden. Eindringlich entgegnete sie: "Wo bleibt dann die Lebensqualität in unseren kleinen Städten? Auch Galerieleiter Gerhard Scherf muss rechnen und hat die Öffnungszeiten aus Personalmangel gekürzt.

Die Kleine Galerie "Hans Nadler" im Herzen der Stadt Elsterwerda ist laut Menzel ein kulturelles Leuchtfeuer, das bereits seit mehr als 35 Jahren brennt. Kulturförderung sei wichtig. Einrichtungen, wie jene in Elsterwerda, führen an Kultur heran, geben Impulse und fördern Weltoffenheit, so die Laudatorin. Mit dem Förderpreis der Finsterwalder Rotarier soll laut Präsident Jörg Passin die Leistung der Galerie im kulturellen Bereich gewürdigt werden.

Zum Thema:
Nächste Spürnasenaktion: Donnerstag, 24. Juli, ab 14.30 Uhr, Naturparkhaus, Markt 20, Bad Liebenwerda. Dauer: etwa anderthalb bis zwei Stunden, 2,50 Euro pro Teilnehmer. Kontakt: Besucherzentrum Telefon 035341 471594. In der Kleinen Galerie in Elsterwerda sind bis 24. August die Radierungen vom Dresdner Künstler Reinhard Springer zu sehen. Öffnungszeiten: 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Voranmeldungen bei Besuchen außerhalb der Öffnungszeiten sind unter der Telefonnummer 03533 4351 möglich.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19./20.7.14 von Frau Karl

http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Rotarier-mit-Herz-fuer-kleine-Spuernasen-und-die-Kunst;art1056,4677278