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So überwintern beispielsweise zwischen 100 bis 200 Singschwäne jedes Jahr im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

Wer einmal ihre weithin hörbaren trompetenden, zuweilen melancholischen Rufe gehört hat, wird fasziniert sein. Vor allem, wenn die Winterlandschaft totenstill ist, klingen ihre Töne wie aus einer anderen Welt. Auch jetzt sind sie in der Region zu sehen. Mögliche Beobachtungsplätze sind die abernteten Felder und Wiesen um Friedersdorf. Ab Ende Oktober halten sich die Tiere oft in großen Gruppen an größeren Gewässern sowie Äckern und Wiesen auf. Aus der Ferne sind Singschwäne und die hier heimischen Höckerschwäne schwer zu unterscheiden. Der Beobachter sollte ein Fernglas dabei haben und auf den Schnabel der Tiere achten. Bei Singschwänen ist er hellgelb, bei Höckerschwänen hingegen orange-rot und bei den männlichen Tieren mit einem imposanten schwarzen Höcker gekrönt. Im Februar und März ziehen sich Singschwäne dann gewöhnlich in ihre nordischen Brutgebiete zurück.

Ein weiterer Wintergast aus dem Norden ist die Saatkrähe. Sie ist bei uns zwar auch heimisch, aber ab dem Herbst gibt es einen gewaltigen Zuzug aus Nord- und Osteuropa. Vor allem auf der Kirche von Bad Liebenwerda direkt gegenüber vom Naturparkhaus sammeln sich die nordischen Gäste am Morgen. Besonders im Winter sind Krähen in großen Trupps unterwegs und finden sich an gemeinsamen Schlafplätzen ein. Am Morgen geht es dann gemeinsam auf umliegende Äcker und Wiesen, um nach etwas Essbarem zu suchen. Dafür versammeln sich die Tiere auf sogenannten Vorsammelplätzen, wie in Bad Liebenwerda auf der Kirche und den angrenzenden Gebäuden.

Um die Saatkrähe nicht mit der nah verwandten Rabenkrähe zu verwechseln, muss der Beobachter genau hinschauen. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist wie bei den Schwänen der Schnabel. Während die Saatkrähe einen "nackten", hellen Schnabel besitzt, ist der Schnabel der Rabenkrähe schwarz und hat einen befiederten Ansatz. Oft bilden sich gemischte Schwärme mit Saat-, Nebel- und Rabenkrähen sowie Dohlen.