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02.02.2012 10:51 Alter: 6 yrs

Im Naturparkhaus Fragenkatalog zu Biosphärenreservat beantwortet

Ministeriumssprecherin: Verfahren dauert Jahre


Bad Liebenwerda / Potsdam Einen umfangreichen Katalog von Fragen haben der Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, Lars Thielemann, und seine Mitarbeiter in den zurückliegenden Tagen im Auftrag des Brandenburger Umweltministeriums beantwortet. Damit ist ein weiterer praktischer Schritt auf dem Wege zu der im vorigen Jahr entworfenen Vision von einem Biosphärenreservat Niederlausitz getan.

„Die Anerkennung als ein Unesco-Biosphärenreservat ist an hohe Anforderungen geknüpft“, unterstreicht Alrun Kaune-Nüßlein, Pressesprecherin im Brandenburger Umweltministerium, auf die Anfrage nach Fortschritten in dem Verfahren. Die Erfahrungen würden zeigen, dass die Bildung eines Biosphärenreservates ein mehrjähriger Prozess sei. „Neben fachlichen Kriterien müssen formale Kriterien erfüllt sein“, erklärt sie weiter. Das Umweltministerium und das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz seien derzeit mit einer umfassenden Prüfung der Initiative befasst. Grundlage seien bundesrechtliche Vorgaben und die Unesco-Kriterien für ein Biosphärenreservat. „Wann diese Prüfung abgeschlossen sein wird, ist noch nicht absehbar“, so Kaune-Nüßlein. Im Naturparkhaus sind jetzt die ersten Hausaufgaben für diese Prüfung erledigt worden. Gleichzeitig ist Lars Thielemann weiter in der Region unterwegs, um – wie zuletzt am Freitag in Hohenleipisch – für die Vision und den Nutzen eines Biosphärenreservates für die Region zu werben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.2.12 von Gabi Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/Im-Naturparkhaus-Fragenkatalog-zu-Biosphaerenreservat-beantwortet;art96088,3667025