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< "Apfel macht Schule"
23.04.2012 08:20 Alter: 6 yrs

Vor dem Anflug des Auerhuhns aus Schweden formiert sich Beirat

Großes Interesse für Wiederansiedlungsprojekt


In der Liebenwerdaer Heide nahmen die Beiratsmitglieder den künftigen Lebensraum der Auerhühner in Augenschein. Foto: Lindner

Plessa. Zu ihrer konstituierenden Sitzung haben sich jüngst in der Elstermühle die Mitglieder eines Beirates für die Wiederansiedlung des Auerhuhns zusammengefunden. Um den Himmelfahrtstag herum sollen die ersten 30 Wildtiere in der Liebenwerdaer Heide ausgesetzt werden. </header><//header><figure align="left" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure><figcaption class="articleImageCaption"></figcaption>In der Liebenwerdaer Heide nahmen die Beiratsmitglieder den künftigen Lebensraum der Auerhühner in Augenschein. </figcaption><//figcaption></figure><//figure>

Zum Beirat gehören Vertreter unterschiedlicher Fachbereiche wie Jagd und Forst, Naturschutz und Veterinärwesen sowie Wissenschaftler. Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung, erinnert daran, dass das Auerhuhn bereits bei der Gründung des Fördervereins des Naturparks vor 20 Jahren zum Wappentier auserkoren worden war. Seither habe man die Wiederansiedlung dieses Tieres nie aus den Augen verloren. Der fachliche Start erfolgte dann im Jahre 1996. Hubertus Kraut und Reinhard Möckel hätten sich seinerzeit in einer großen Fleißarbeit alle Wälder unter dem Gesichtspunkt angeschaut, ob sie sich wieder als Lebensraum für das einst in der Gegend heimische Auerhuhn eignen könnten. Jetzt wird es also ernst, die Frage zu beantworten. Wildbiologen begleiten das Pilotprojekt wissenschaftlich. Elbe-Elster-Landrat Christian Jaschinski (CDU) wünschte den Beiratsmitgliedern auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Naturparkfördervereins viel Erfolg. "Der Förderverein hat sich zusammen mit der Naturparkverwaltung für ein anspruchsvolles Projekt entschieden. Wir schreiben die Erfolgsgeschichte unseres Naturparks fort. Hier wird deutlich: Naturschutz lebt in ganz besonderer Weise vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger", so der Landrat. Organisiert in Initiativen, Verbänden oder Vereinen würden sie alle zum Erfolg der Umweltpolitik beitragen. Das Auerhuhnprojekt werde kleine und große Besucher des Naturparks begeistern, so Jaschinski.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.04.12 von Frau Böttcher

http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Vor-dem-Anflug-des-Auerhuhns-aus-Schweden-formiert-sich-Beirat;art1059,3767746