Nach Absprache mit dem Waldbesitzer Lutz Freytag, der einen Waldumbau von einem reinen Kiefernbestand zu einem strukturreichen Mischwald anstrebt, durften die Mitarbeitenden des Fördervereins des Naturparks und die Freiwilligen junge Kiefern entfernen, um gezielt Lücken in der Verjüngung zu schaffen. Junge Laubbäume wurden stehen gelassen, sodass diese in Zukunft mehr Licht und Platz für ihr Wachstum haben. Auch das Wachstum und die Fruchtentwicklung der Waldheidelbeeren und Preiselbeeren werden durch den erhöhten Lichteinfall gefördert. Die Beeren gehören zu den Leibspeisen der Auerhühner, die reich strukturierte Kiefernmischwälder mit unterschiedlichen Altersstadien als Lebensraum bevorzugen. Damit sich die Auerhühner bei Gefahr im dichteren Gehölz verstecken können, wurden mehrere kleine offene Flächen geschaffen und nicht nur eine einzelne große.
Wir danken allen Freiwilligen für ihren tatkräftigen Einsatz. Es hat uns viel Spaß mit euch gemacht!