Andrea Opitz, die Organisatorin des Blütenfestes, hob in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung des Pomologischen Gartens hervor: „Wenn man hier hereinkommt, denkt man: Ja, schön, viele Obstbäume. Aber das Besondere ist nicht auf den ersten Blick sichtbar, denn hier verbirgt sich ein Schatz. Hier stehen viele Sorten, hauptsächlich alte Sorten, und diese zu erhalten, ist wichtig.“ Karl Wagner, der stellvertretende Naturparkleiter, bedankte sich bei Andrea Opitz für ihr über 30-jähriges Engagement für die Obstbauregion im Naturpark und den Pomologischen Schau- und Lehrgarten. Er würdigte ihre unermüdliche Arbeit, neben zwei großen Festen im Jahr auch etliche Gartenpläusche und Kursangebote zu organisieren, die Wissen und Fähigkeiten zum Erhalt dieser besonderen Kulturlandschaft vermitteln. In diesem Jahr wird Andrea Opitz in den Ruhestand gehen, sodass der Apfeltag im September das erste Fest ohne ihre Leitung sein wird.
Die Gäste des Blütenfestes schlenderten zwischen den Bäumen und Ständen umher, genossen die Sonne und kauften Handwerkskunst, Pflanzen für den eigenen Garten sowie regionale Produkte. Am Stand des Naturparks konnten Jung und Alt mehr über die Arbeit der Naturwacht und des Fördervereins erfahren und sich an Rätseln und Spielen versuchen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Schwarzheider Musikanten und das Jugendblasorchester der Bergarbeiter Plessa e. V. Der Verein „Die Lobenburger” sorgte mit seinem Theaterstück, in dem die Bewohner:innen eines Altenheims es krachen lassen und zu „Billie Jean” von Michael Jackson das Tanzbein schwingen, für viel gute Laune. Andrea Opitz und Äppelmoid Jana Reichel vermittelten bei Führungen durch den Garten Wissenswertes über seine Geschichte und die dort wachsenden Obstgewächse.
Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Fest. Vielen Dank!